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Full Version: WM 2006 DEUTSCHLAND
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STS-Chris

WM 2006: Countdown
203 : 00 : 06
Tage .......... Std. ...... Min.



Alle 32 qualifizierten Teams!!!
Willkommen in
Deutschland!


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TV-Tipp!!!

Am Freitag, den 9. Dezember findet um 20:15 Uhr (ARD)
in Leipzig die Gruppenauslosung für die WM-Endrunde statt.

Nicht verpassen!
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Afrika-Zone

08.10.2005 - Angola (ANG)
08.10.2005 - Elfenbeinküste (CIV)
08.10.2005 - Togo (TOG)
08.10.2005 - Ghana (GHA)
08.10.2005 - Tunesien (TUN)


Asien-Zone

08.06.2005 - Japan (JPN)
08.06.2005 - Iran (IRN)
08.06.2005 - Republik Korea (KOR)
08.06.2005 - Saudi-Arabien (KSA)


Europa-Zone

Gastgeber - Deutschland (GER)
03.09.2005 - Ukraine (UKR)
08.10.2005 - Niederlande (NED)
08.10.2005 - Polen (POL)
08.10.2005 - England (ENG)
08.10.2005 - Kroatien (CRO)
08.10.2005 - Italien (ITA)
08.10.2005 - Portugal (POR)
12.10.2005 - Frankreich (FRA)
12.10.2005 - Schweden (SWE)
12.10.2005 - Serbien und Montenegro (SCG)
16.11.2005 - Schweiz (SUI)
16.11.2005 - Tschechien (CZE)
16.11.2005 - Spanien (ESP)


Nord, Mittelamerika und Karibik-Zone

03.09.2005 - USA (USA)
07.09.2005 - Mexiko (MEX)
08.10.2005 - Costa Rica (CRC)
16.11.2005 - Trinidad und Tobago (TRI)


Ozeanien-Zone

16.11.2005 - Australien (AUS)


Südamerika-Zone

08.06.2005 - Argentinien (ARG)
04.09.2005 - Brasilien (BRA)
08.10.2005 - Ecuador (ECU)
08.10.2005 - Paraguay (PAR)


Quelle: fifa.com





Schweiz löst WM-Ticket – Türkei trauert
16.11.2005

Die Schweiz hat der türkischen Schlussoffensive Stand gehalten und sich ihren Endrundenplatz in Deutschland 2006 trotz einer 2:4-Niederlage am Mittwoch gesichert. In der Addition beider Spiele stand es 4:4. Die mehr geschossenen Auswärtstore aber gaben den Ausschlag für die Eidgenossen.


Nachdem die Schweizer am Samstag bereits ein 2:0 vorgelegt hatten, sahen sie auch am Mittwoch schon wie die sicheren Sieger aus, als Alexander Frei bereits nach zwei Minuten einen Handelfmeter verwandelte. Doch der WM-Dritte von Korea/Japan 2002 zeigte Moral und Kampfgeist, drehte die Begegnung und zog auf 3:1 davon. Aber das zweite Schweizer Tor durch den Stuttgarter Marco Streller machte Tuncay Sanlis Dreierpack letztlich bedeutungslos. Für die Gästemannschaft ist es die erste Teilnahme an einer WM-Endrunde seit 1994.

Quelle: fifaworldcup.com



Spanien gibt sich gegen Slowakei keine Blöße
16.11.2005


Wie erwartet hat sich Spanien für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ qualifiziert. Nach dem klaren 5:1-Sieg im Hinspiel reichte gegen den Außenseiter Slowakei im Rückspiel ein 1:1. Den Treffer für die Hausherren erzielte der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Filip Holosko (50. Minute). David Villa, der ebenfalls kurz zuvor eingewechselt wurde, erzielte in der 70. Minute den Ausgleich für die Spanier.

Quelle: fifaworldcup.com



Rosicky schießt Tschechien zur WM
16.11.2005


Tomas Rosicky hat Tschechien endgültig zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ geschossen. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg der Tschechen im Playoff-Rückspiel gegen Norwegen schoss der Spieler von Borussia Dortmund das entscheidende Tor in der 35. Minute und bescherte seinem Land die erste WM-Teilnahme seit 1990 in Italien.

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Copyright: AFP

Bereits das Hinspiel hatten die Tschechen mit 1:0 gewonnen. Trotz einer spielerisch eher dürftigen Vorstellung kamen die Gastgeber nicht mehr in Gefahr. Die Gäste blieben meist harmlos und verpassten ihre erste Teilnahme seit 1998 in Frankreich.

Quelle: fifaworldcup.com



Hiddink pokert und gewinnt
16.11.2005


Zur Feier der Qualifikation zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ dürften heute Abend in ganz Australien die Sektkorken knallen. Dabei hätte alles ganz anders kommen können, wenn, ja wenn Erfolgstrainer Guus Hiddink im Playoff-Rückspiel gegen Uruguay seinen Instinkten vertraut hätte!

Vor fast 83.000 Zuschauern im Olympiastadion von Sydney buchten die Australier das Ticket für ihre zweite WM-Teilnahme erst im nervenaufreibenden Elfmeterschießen gegen die Südamerikaner. Mit Ex-Bundesligatorhüter Mark Schwarzer, der zwei Elfmeter hielt, hatte das Drama schließlich auch seinen wohlverdienten Helden. Später allerdings kam dann heraus, dass der Schlussmann von Middlesbrough kurz vor dem Elfmeterschießen eigentlich hätte ausgewechselt werden sollen. Hiddink hatte allen Ernstes in Erwägung gezogen, den glänzend aufgelegten Schwarzer durch Ersatzmann Zeljko Kalac vertreten zu lassen, weil dieser ein Elfmeterkiller ist. Aber weil Schwarzer schon in den 120 Minuten zuvor die Uruguayer reihenweise zur Verzweiflung getrieben hatte, ließ der Trainer seine etatmäßige Nummer 1 schließlich doch auf dem Feld. "Um ehrlich zu sein hatte ich daran gedacht Kalac für Schwarzer zu bringen, weil er bei Elfmetern tatsächlich die noch bessere Quote hat", gab Hiddink hinterher zu. "Wenn man sich Kalacs Statur so ansieht, ist klar, warum er bei Elfmetern so gut ist. Er hat das in der Vergangenheit oft trainiert."

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Copyright: AP

Hiddink war voll des Lobes für seine "Socceroos", deren bis dato einziger Auftritt bei einer WM-Endrunde 1974 war – ironischerweise ebenfalls in Deutschland. "Ich bin sehr stolz auf meine Spieler – nicht nur auf die 14, die heute zum Einsatz gekommen sind, sondern auch auf die, die auf der Bank bleiben mussten und die, die in anderen Spielen gespielt haben. "Ich bin begeistert von der kämpferischen Art und Weise, wie die Jungs nach 32 Jahren ohne Erfolg in dieses eigentlich unmögliche Spiel gegangen sind."

Quelle: fifaworldcup.com



Die Liste der teilnehmenden Nationen kann sich sehen lassen:

Top-Teams wie Brasilien, Argentinien, Mexiko, Holland, England, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal sind dabei.
Aber auch Mannschaften, die noch nie bei einer WM dabei waren wie Trinidad und Tobago, Angola, Elfenbeinküste, Togo und Ghana.
Mit Australien und den Vereinigten Staaten sind auch Länder vom australischem und vom nordamerikanischem Kontinent vertreten.
Weder die Griechen, noch die Türken haben es bis in die Endrunde geschafft. Den Schweizern sei's gegönnt.
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Das müsst ihr euch mal unbedingt reinziehen: biggrin.gif
http://sport.ard.de/wm2006/wm/news200511/0...ot_051109.jhtml



FIFA WM-Stadt Leipzig im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit: Offizielle FIFA WM-Endrundenauslosung am 9. Dezember 2005 auf der Leipziger Messe

Am 9. Dezember 2005 schaut die Welt nach Leipzig. In der Zeit von 20.15 bis 21.45 Uhr findet in Halle 1 der Leipziger Messe die Endrunden-Auslosung der FIFA WM 2006™ statt. Zu diesem Großereignis werden mehr als 3500 Teilnehmer von OK, FIFA, DFB, den Mitgliedern der Fußball-Nationalverbände sowie prominente Ehrengäste, internationale Medienver- treter und ein Millionen-Publikum an den Fernseh- bildschirmen erwartet. "In dieser ersten Dezember-woche wird Leipzig zum Nabel der Fußball-Welt. Die Endrundenauslosung ist in der Dimension mit einem WM-Spiel vergleichbar. Vor uns liegt eine riesige gemeinsame Herausforderung. Vor allem gilt es, den Slogan ´Die Welt zu Gast bei Freunden´ mit Leben zu erfüllen. Die Live-Übertragung wird für Leipzig einen Imagegewinn mit sich bringen. Vor allem auch wird sich der Bekanntheitsgrad der Stadt auf der ganzen Welt schlagartig erhöhen, denn die Einschaltquote wird zwischen 250 und 300 Millionen Fernsehzuschauern betragen", sagt OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach, der die Zusammenarbeit zwischen OK, der Leipziger Messe und der Stadt Leipzig als "exzellent" bezeichnete.

Wie Niersbach in einer offiziellen Pressekonferenz im Neuen Rathaus Leipzig mitteilte, werden die Moderation der Auslosungs-Show Top-Model Heidi Klum und Reinhold Beckmann übernehmen. Zum Auslosungs-Procedere meinte Wolfgang Niersbach: "Deutschland ist in jedem Fall als A 1 gesetzt, das heißt, wir bestreiten das Eröffnungsspiel in München und danach werden wir in München und Dortmund zu Gast sein. Unsere Wunschvorstellung wäre, dass Brasilien F 1 wäre, so dass Deutschland maximal im Finale auf Brasilien treffen könnte.
Dies wird aber erst von der FIFA entschieden, die genau zu solchen Themen am 6. Dezember 2005 in Leipzig tagt."

Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee unter- streicht: "Leipzig fiebert dem Mega-Ereignis in 93 Tagen entgegen. Wir sind uns der großen Ehre, aber auch Verantwortung bewusst. Es wird wie am Schnürchen klappen,­ eine Profi-Mannschaft aus OK, Messe und Stadt steht bereit. Für Leipzig, dem Geburtsort des Deutschen Fußball-Bundes, bedeuten die Endrundenauslosung und die Spiele im nächsten Jahr ein Geschenk: Gastgeber sein zu dürfen für die weltumspannende Familie der Fußballsportler und -fans. Mit dem Honky Tonk special wird der 9. Dezember zugleich ein ´Etappenfest´ für die Leipzigerinnen und Leipziger auf dem Weg ins WM-Jahr 2006."

"Wenn am 9. Dezember Millionen Augen auf die Leipziger Messe gerichtet sind, werden sie neben der faszinierenden Architektur vor allem eines erleben: eine perfekte Organisation. Funktionalität und Ambiente unseres Messegeländes bieten den exzellenten Rahmen für ein Event dieser Größenordnung. Fernsehzuschauer und alle Teilnehmer vor Ort sind nicht nur zu Gast bei Freunden, sondern auch bei erfahrenen Event-Profis. Überdurchnittliches Engagement aller Messemitarbeiter verbindet sich mit Deutschlands bester Servicequalität. Auf diese Weise wird die Gruppenauslosung für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis", meint Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH.

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Rund um die FIFA WM-Endrundenauslosung am 9. Dezember 2005 bieten FIFA, OK und das WM-Büro der Stadt Leipzig ein umfangreiches Rahmenprogramm für Besucher und Medienvertreter an. So können beispielsweise Journalisten das Zentralstadion Leipzig besichtigen und in besonderer Weise erleben. Zu den offiziellen Programmpunkten zählt außerdem eine Medienparty in der Moritzbastei (7. Dezember). Die internationalen Medienkollegen erhalten umfangreiches, mehrsprachiges Informations-Material über die FIFA WM-Stadt Leipzig (u.a. rechtefreies TV-Footage-Material).

Die Stadt legt sich in der ersten Dezemberwoche "Schmuck" an: 78 Großflächenplakate sowie weitere 350 Plakate sorgen für die visuelle Einstimmung auf die FIFA WM-Endrundenauslosung. In der Innenstadt wird sich das ohnehin pulsierende Leben­ trotz Baustellen noch verstärken: An zwei Tagen hat der Weihnachtsmarkt länger geöffnet (bis 22 Uhr am 7. und 9. Dezember, bis 24 Uhr am 8. Dezember). Außerdem werden Schaufenster in der City zur Bühne für eine Fußball-Ausstellung. Weg von Couch und Bildschirm, ab in die City, um in der Gemeinschaft die Spielansetzungen für 2006 per TV in Bars und Kneipen zu verfolgen und zu feiern -­ damit lockt am 9. Dezember ein spezielles FIFA WM Honky Tonk Bürger und Leipzig-Gäste.

Weitere Informationen zur FIFA WM 2006™ finden Sie im Internet unter www.fifawm2006.leipzig.de oder www.fifaworldcup.com!

Quelle: leipzig.de




Interview mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter zur FIFA WM 2006 und zur Endrundenauslosung in Leipzig

Blatter: "Die Endrundenauslosung ist das große Event vor der WM selbst. Die ganze Welt wird nach Leipzig blicken."


Leipzig. Noch 23 Tage bis zur FIFA WM-Endrundenauslosung auf der Leipziger Messe. In der gesamten Woche vom 5. bis 9. Dezember 2005 steht die Stadt Leipzig im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Neben den rund 3700 Teilnehmern von OK, FIFA, DFB, den Mitgliedern der Fußball-Nationalverbände, prominenten Ehrengästen und mehr als 1200 internationalen Medienvertretern vor Ort werden zudem etwa 300 Millionen Zuschauer an den Fernsehbildschirmen erwartet. Mit dabei ist natürlich auch Joseph S. Blatter, seit 1998 Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA). Im aktuellen Interview blickt der 69-jährige Schweizer auf die FIFA WM 2006™ und die Endrundenauslosung in Leipzig voraus.

Herr Blatter, in zahlreichen Besuchen haben Sie die FIFA WM-Stadt Leipzig bereits kennen gelernt. Aus welchen Gründen begrüßen Sie Leipzig als einzigen Austragungsort für die FIFA WM 2006™ in den neuen Bundesländern?

Blatter: "Ich kenne Leipzig tatsächlich seit vielen Jahren ­ und auch aus verschiedenen Epochen, wenn man so sagen darf. 1989 war ich hier kurz vor der Wende, und man spürte schon den Wind der großen Veränderungen, die da kommen sollten, durch die Straßen wehen. Im Jahr 2000 feierte der DFB sein 100-jähriges Bestehen in Leipzig als seiner Gründungsstadt, und die Verwandlung im Vergleich zu knapp zehn Jahren vorher war frappant wie auch bei meinem letzten Besuch im Rahmen des FIFA Konföderationen-Pokals diesen Sommer. Nun freue ich mich auf ein weiteres Wiedersehen mit dieser großartigen Stadt und ihrem kulturellen Reichtum."

Wie wichtig ist Leipzig auch als Symbol für eine FIFA WM 2006™ in einem wiedervereinigten Deutschland?

Blatter: "Das OK Deutschland 2006 hatte bereits in seiner Kandidatur versprochen, WM-Spiele auch im ehemaligen Osten austragen zu lassen. Der Fußball besitzt ja eine starke Integrationskraft, und da wird mit der Wahl der Spielorte einer WM ein Zeichen gesetzt. Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen, die eine Stadt als Schwerpunkt haben, wird eine Fußball-WM in einem ganzen Land ausgetragen."

Welche Bedeutung messen Sie der Tatsache zu, dass auf der Leipziger Messe am 9. Dezember 2005 die offizielle FIFA WM-Endrundenauslosung stattfindet?

Blatter: "Die Endrundenauslosung ist das große Event vor der WM selbst. Die ganze Welt wird nach Leipzig blicken und gespannt warten, wer gegen wen ausgelost wird. Vor Ort werden über 1200 Printjournalisten, Fotografen, Internetredakteure sowie noch mehrere Hundert Rundfunk- und TV-Leute präsent sein und für eine flächendeckende Berichterstattung sorgen. Das ist eine sehr wertvolle Promotion für Leipzig, vor allem auch als Messestadt."

Welche Eindrücke haben Sie von der Leipziger Spielstätte: dem neuen Zentralstadion Leipzig?

Blatter: "Ich kannte noch das alte Zentralstadion, in das nun das neue Stadion integriert ist. Eine sehr gelungene Integration, wie ich während des Konföderationen-Pokals feststellen konnte, als ich mit Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee dort war."

Gibt es generelle Erkenntnisse, welche sozio-ökonomischen Effekte durch die FIFA WM 2006™ in Deutschland und speziell in der FIFA WM-Stadt Leipzig zu erwarten sind?

Blatter: "Eine Untersuchung der Universität von Los Angeles Mitte der 90er-Jahre bescheinigt der Fußball-WM, dass durch sie in den verschiedenen Bereichen wie Investitionen, Arbeitsplätze oder Tourismus Wertschöpfung in der Höhe von mehreren Milliarden generiert wird. Das wird auch für 2006 zutreffen."

Die Welt wird in Leipzig "zu Gast bei Freunden" sein, die Bundesliga
hingegen ist leider nicht zu Gast in Leipzig. Was sagen Sie zu dieser
ungewöhnlichen Tatsache...? "Das ist schade. Aber vielleicht gibt die WM genau jene Impulse und Grundlagen, die es braucht, dass in Leipzig langfristig wieder ein Bundesligaclub heranwachsen kann."

Was geben Sie den Leipzigerinnen und Leipziger mit auf den Weg für die FIFA WM 2006™?

Blatter: "Begrüßen Sie die Freunde aus aller Welt als Gastgeber, genießen Sie mit ihnen zusammen die unvergleichliche WM-Atmosphäre und machen Sie Deutschland 2006 zu einer großartigen und stimmungsvollen WM!"

Herzlichen Dank für das Interview, Herr Blatter !
Interview: Marko Mädge

Quelle: leipzig.de
Eris
*meep* Und die Schweiz ist auch schon drin! smile.gif
STS-Chris

WM 2006: Countdown
186 : 22 : 58
Tage .......... Std. ....... Min.



Das Erste - Freitag, 09.12.05 - 20:15 Uhr
WM 2006 live - Auslosung der Endrundengruppen


Moderation: Gerhard Delling, Heidi Klum und Reinhold Beckmann
Übertragung aus der Neuen Messe in Leipzig



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Heidi Klum


Die Welt blickt nach Leipzig
18. November 2005
von FIFAworldcup.com

Die Teilnehmer für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ stehen fest. Nun blickt die gesamte Fussball-Welt am 9. Dezember 2005 gespannt nach Leipzig, wo die Endrunden-Auslosung stattfinden wird.


Das Medieninteresse ist gigantisch und unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Endrunden-Auslosung: In 145 Ländern haben mehr als 150 Fernseh- und Radiostationen die Übertragungsrechte für die Endrunden-Auslosung erworben. Weltweit ist mit einer Zuschauerzahl von 320 Millionen zu rechnen. Allein 120 Kommentatoren-Positionen stehen in der Halle zur Verfügung, 850 nationale und internationale Fernseh- und Radiojournalisten aus 55 Ländern werden vor Ort über das Geschehen live und zeitversetzt oder in Ausschnitten berichten. Hinzu kommen 800 Vertreter der schreibenden Presse sowie Fotografen, 600 davon aus dem Ausland.

"Zauberhaftes" Showprogramm aus Fussball und Unterhaltung

Im Mittelpunkt der Gala steht natürlich der Auslosungsvorgang. In der von FIFA-Kommunikationsdirektor Markus Siegler geleiteten Zeremonie werden die 32 Teilnehmer in acht Gruppen zu je vier Mannschaften gelost. Als Ziehungspaten hat die FIFA aus jedem der sechs Fussball-Kontinente jeweils einen oder zwei prominente Fussballer nominiert, die „ihre“ Konföderation repräsentieren. Reinhold Beckmann und Heidi Klum führen durch die 90-minütige Auslosungsgala, die ab 20.30 Uhr weltweit ausgestrahlt wird.

Umrahmt wird der Auslosungsvorgang von einem internationalen Showprogramm. Musikalischer Top-Act des Abends ist der kolumbianische Rockstar und 12-fache Latin Grammy Award-Gewinner Juanes, der spätestens seit seinem Sommerhit „La Camisa Negra“ die Welt erobert hat und derzeit als bedeutendster männlicher Musiker der Latinoszene gilt. Das Gastgeberland stellt sich in einem Kurzfilm des international renommierten und fussball-begeisterten Filmregisseurs Wolfgang Becker („Good bye Lenin!“) vor, der gleichermaßen Fussball-Begeisterung und WM-Vorfreude zeigt und weckt.

Magie und Klassik

In unterhaltsamen Film-Episoden werden die Höhepunkte aus der WM-Historie zu sehen sein. Hans Klok – „der schnellste Magier der Welt“ – verzaubert das Publikum in einer rasanten Illusions-Show rund um die Symbole der Weltmeisterschaft. Die „Junge Deutsche Philharmonie“ – eine 84-köpfige Auswahl der talentiertesten Musikhochschüler Deutschlands – spielt ein eigens zusammen gestelltes Orchester-Arrangement mit Werken von Bach, Mozart, Beethoven und Richard Strauss.

Hochkarätige Gäste aus Politik und Sport

Höchster Repräsentant der deutschen Politik wird Bundespräsident Horst Köhler sein. Ebenfalls ihr Kommen zugesagt haben Angela Merkel und Franz Müntefering, Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

Voraussichtlich alle Nationaltrainer der WM-Teilnehmer werden vor Ort sein, darunter Jürgen Klinsmann (Deutschland), Sven-Göran Eriksson (England), Marco van Basten (Niederlande), Marcello Lippi (Italien), Zico (Japan), Oleg Blochin (Ukraine) und Luiz Felipe Scolari (Portugal).

Die deutsche Fußball-Familie wird unter anderem vertreten sein durch DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, dem geschäftsführenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger, DFL-Präsident Werner Hackmann sowie dem überwiegenden Teil der Oberbürgermeister der FIFA WM-Städte.



Wissenswertes zur Endauslosung
02. Dezember 2005
von FIFAworldcup.com

Die 32 an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ teilnehmenden Mannschaften werden bei der Endrundenauslosung in acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften aufgeteilt. Im Anschluss finden Sie alles Wissenswerte zur Auslosung. Zehn Tage vor diesem Großereignis erläutert FIFAworldcup.com den Ablauf der Endrundenauslosung in Leipzig.


Nach der langen und hart umkämpften Qualifikation zur FIFA Fussball- Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ werden die Vertreter der 32 qualifizierten Mannschaften am Freitag, dem 9. Dezember 2005, im Kongresspalast der Messe Leipzig zugegen sein, um die Endrundenauslosung zu verfolgen. Die Nationaltrainer werden mit Spannung verfolgen, auf welche Mannschaften sie in der ersten Runde der Weltmeisterschaft treffen werden.

In einer bunten Fernsehgala , die vom Topmodel Heidi Klum und dem Fernsehmoderator Reinhold Beckmann moderiert wird, steht natürlich der Fussball im Mittelpunkt. Zwischen den musikalischen Darbietungen des Kolumbianers Juanes und der Jungen Deutschen Philharmonie wird Magier Hans Klok Jung und Alt in seinen Bann ziehen. Daneben erwarten die Zuschauer noch viele andere Überraschungen.

Um das Auslosungsverfahren, für das FIFA-Mediendirektor Markus Siegler federführend verantwortlich ist, besser zu verstehen, sind einige Erklärungen erforderlich.

Deutschland in Gruppe A

Zunächst wird versucht (soweit möglich) zu verhindern, dass zwei Mannschaften derselben Kontinentalzone in einer Gruppe spielen. Die einzige Ausnahme von dieser Regel bildet die maximale Anzahl von zwei europäischen Mannschaften in einer Gruppe. Dies beruht auf der großen Anzahl europäischer Teilnehmer (14 inkl. Gastgeber Deutschland).

Verteilung auf die einzelnen Gruppen. Acht Mannschaften werden als Gruppenköpfe gesetzt. Deutschland steht dabei bereits als Gruppenkopf der Gruppe A fest. Die sieben anderen Mannschaften werden am 6. Dezember von der Organisationskommission für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ anhand verschiedener Kriterien wie z.B. der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste bestimmt. Die acht Mannschaften werden in Topf 1 platziert und den Gruppen A bis H von rechts nach links als Gruppenköpfe zugelost. Wie gesagt steht bereits fest, dass Deutschland als Gastgeber in Gruppe A spielen wird.

Die 24 übrigen Mannschaften werden den Töpfen 2, 3 und 4 zugeordnet und zwar so, dass eine möglichst optimale geographische Verteilung in den Gruppen gewährleistet ist. Nachdem eine Mannschaft gezogen wurde, wird ihr in einer zweiten Auslosung ihr Platz in der Gruppe zugelost.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Reihenfolge der Töpfe variieren kann, um die Spannung und die Korrektheit der Auslosung bis zum Schluss zu gewährleisten.

Am Freitag, dem 9. Dezember 2005, um 20.15 Uhr können Sie die Auslosung zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ live auf FIFAworldcup.com (oder in diesem Thread wink.gif ) verfolgen. Neben der Live-Übertragung werden Ihnen ebenfalls live Kommentare und Erklärungen sowie Hintergrundinformationen zu den anwesenden Persönlichkeiten angeboten.

Zudem wird am Nachmittag des 9. Dezember ein Fan-Chat geschaltet, der es Ihnen ermöglicht, mit Fans aus aller Welt zu kommunizieren. Und das immerhin in sieben Sprachen, da auf FIFAworldcup.com dann zusätzlich Italienisch, Koreanisch und Portugiesisch angeboten werden!

Quelle: fifaworldcup.com
STS-Chris
WM 2006: Countdown
185 : 01 : 19
Tage .......... Std. ....... Min.



DFB-Team droht Duell gegen Niederlande

Sport1.de

München - Der DFB-Auswahl droht bei der WM 2006 bereits in der Vorrunde das Duell mit dem Erzrivalen Niederlande.


Das Nachbarland wurde vom Weltverband Fifa für die Auslosung der acht Gruppen am Freitagabend in Leipzig nicht in Topf 1 der acht stärksten Mannschaften eingeteilt.

Die Niederländer waren für die WM 2002 in Südkorea und Japan nicht qualifiziert.

Mexiko ist gesetzt

Neben Deutschland, das als Kopf der Gruppe A gesetzt wurde, und Titelverteidiger Brasilien als Kopf der Gruppe F befinden sich auch die Ex-Weltmeister Italien, Argentinien, Frankreich und England sowie Spanien und Mexiko im ersten Topf.

Im Topf 2 landeten die beiden restlichen Südamerikaner, die fünf Afrikaner und Australien.

Spezialtopf mit Serbien/Montenegro

Topf 3 umfasst acht der neun restlichen europäischen Teams. Um eine Gruppe mit drei Teams aus Europa zu vermeiden, wird Serbien und Montenegro, das als Mannschaft mit dem niedrigsten Wert in einen Spezialtopf kommt, anschließend der Gruppe mit Brasilien, Argentinien oder Mexiko zugeordnet.

In Topf 4 befinden sich schließlich die vier Asien-Vertreter sowie die neben Mexiko drei anderen Teams der Concacaf-Ausscheidung.

Die Topf-Einteilung im Einzelnen:

Topf 1:

Deutschland (Gruppe A) [EUR]
Brasilien (Gruppe F) [S-AM]
Italien [EUR]
Spanien [EUR]
Argentinien [S-AM]
Frankreich [EUR]
England [EUR]
Mexiko [M-AM]

Topf 2:

Elfenbeinküste [AFR]
Angola [AFR]
Ghana [AFR]
Togo [AFR]
Tunesien [AFR]
Paraguay [S-AM]
Ecuador [S-AM]
Australien [AUS]

Topf 3:

Schweiz [EUR]
Tschechien [EUR]
Ukraine [EUR]
Niederlande [EUR]
Kroatien [EUR]
Schweden [EUR]
Portugal [EUR]
Polen [EUR]

Spezialtopf:

Serbien und Montenegro [EUR]

Topf 4:

Südkorea [ASIA]
Japan [ASIA]
Iran [ASIA]
Saudi-Arabien [ASIA]
USA [N-AM]
Trinidad/Tobago [M-AM]
Costa Rica [M-AM]


Mögliche Gruppe A:

Deutschland
Niederlande
Paraguay
Südkorea



FIFA.com:

Zur Bestimmung der Gruppenköpfe verwendete die Kommission als Kriterien die Leistungen der 32 Finalisten an den Endrunden der Weltmeisterschaften 2002 und 1998 (Gewichtung 2:1) sowie die FIFA/Coca-Cola-Weltranglisten der Jahre 2005, 2004 und 2003 (Gewichtung 1:1:1). Demgemäss erreichte Brasilien mit 64 Punkte das Maximum, während Italien (44) mit einem Punkt Vorsprung auf die USA (43) und sechs Punkten Vorsprung auf die Niederlande ( 38 ) ebenfalls noch als Gruppenkopf feststeht (vgl. dazu die ausführlichen Tabellen).

Gemäss dem WM-Reglement sind bei der Ziehung auch geographische Kriterien zu beachten. In jeder Gruppe darf nicht mehr als ein Team pro Kontinent sein. Die Ausnahme betrifft Europe mit insgesamt 14 Vertretern. Dies hat zur Folge, dass sechs von acht Gruppen zwei europäische Vertreter zugelost werden. Um zu vermeiden, dass eine Gruppe drei Europäer aufweist, wurde Serbien-Montenegro einem besonderen Topf zugewiesen. Grundlage für den Entscheid, welcher der verbleibenden neun europäischen Vertreter in diesen Topf eingeteilt wird, war das FIFA-Ranking im November 2005, in dem Serbien-Montenegro die Position 47 belegt und damit von den betreffenden Teams am tiefsten platziert ist.

An der Auslosung wird Serbien-Montenegro einer der drei Gruppen zugelost, welche von einem nichteuropäischen Team, das heisst, Brasilien, Argentinien oder Mexiko, angeführt wird.
STS-Chris
Heute haben se beim DSF eine "Probeauslosung" durchgeführt. Völlig sinnlos, aber egal. ^^

Jedenfalls kamen dabei folgende Gruppen zustande:

A

Deutschland
Australien
Schweden
Trinidad/Tobago

B

Frankreich
Elfenbeinküste
Schweiz
Japan

C

England
Paraguay
Portugal
USA

D

Italien
Ghana
Kroatien
Iran

E

Mexiko
Ecuador
Ukraine
Saudi-Arabien

F

Brasilen
Togo
Niederlande
Serbien und Montenegro

G

Argentinien
Angola
Tschechien
Costa Rica

H

Spanien
Tunesien
Polen
Südkorea


Brasilien und Holland in einer Gruppe!!! w00t.gif
Das wär aber was! biggrin.gif

Schweden und Australien könnten für uns schwierig werden, aber Trinidad/Tobago sollte kein Problem sein - normalerweise. wink.gif
STS-Chris
WM 2006: Countdown
182 : 21 : 15
Tage .......... Std. ....... Min.



Die Fußball-Welt schaut am Freitag auf Leipzig

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Model Heidi Klum holds one of the official mascots 'Pille' as she
stands with 2006 World Cup final draw co-host Reinhold Beckmann
and Franz Beckenbauer, the President of the Organising Committee
in Leipzig, Germany Thursday Dec. 8, 2005. Preparations are
underway for the draw for the 2006 World Cup which will take
place in Leipzig's famous Exhibition Halls on Friday Dec. 9. In
rear is the other official mascot 'Goleo'.
(AP Photo/Michael Probst)
Copyright: AP





Die Endrundenauslosung in Zahlen...

FIFAworldcup.com

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Employees of the FIFA World Cup office in Leipzig present one
of the new signposts, front, with the official logo for the
2006 World Cup soccer championships in front of the city
hall in Leipzig, eastern Germany on Wednesday, Nov. 30, 2005.
Leipzig is one of the venues of the soccer World Cup 2006 and
the location of the finals draw on Dec. 9, 2005. Sign reads:
Leipzig FIFA world championship city.
Copyright: AP / Eckehard Schulz


Am 9. Dezember 2005, wird Leipzig für einen Tag zur 'Hauptstadt des Weltfussballs'. Denn dann findet dort die Endrundenauslosung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ statt. Millionen Fernsehzuschauer in der ganzen Welt werden dieses Großereignis mit der gleichen Leidenschaft und der gleichen Anspannung verfolgen wie die in der Leipziger Neuen Messe anwesenden Auswahltrainer der für die WM-Endrunde qualifizierten Mannschaften. FIFAworldcup.com nutzte die Gelegenheit, um die Vorbereitungen zu diesem Mega-Event an Hand einiger Zahlen darzustellen. Der Countdown beginnt bei 350 Millionen, denn weltweit werden...

350 Millionen Menschen die Gruppenauslosung am Bildschirm verfolgen.

20.500 m² umfasst die Fläche der Halle 1 der Neuen Messe in Leipzig, in der die Auslosungszeremonie stattfindet.

11.000 Gäste werden unmittelbar bei der Endrundenauslosung dabei sein. Damit ist die Kapazität an Sitzplätzen in der Messehalle 1 voll ausgeschöpft.

Es wurden 6.000 offizielle Akkreditierungen registriert, davon gingen 2.000 an Sportberichterstatter.

Eine Fläche von 4.800 m² nimmt allein die Bühne ein, auf der die Auslosungszeremonie stattfindet.

Im Jahr 1996 wurde die Leipziger Neue Messe ihrer Bestimmung übergeben.

1.400 Scheinwerfer und Spots werden die Auslosungszeremonie ins rechte Licht rücken.

500 Mitarbeiter sind im Einsatz, um die TV-Übertragung der Großveranstaltung zu sichern.

245 freiwillige Helfer (60% Frauen, 40% Männer) werden zum Gelingen des Abends beitragen.

243 Meter Länge misst die Messehalle 1.

180 Pressevertreter werden Zugang zur gemischten Zone ("Mixed Zone") haben, um dort unmittelbar nach der Gruppenauslosung die ersten Reaktionen von Trainern und Offiziellen einzuholen. Darüber hinaus werden in diesem Bereich 130 Medienvertreter von Rundfunk- und Fernsehstationen, 60 Pressefotografen und 40 Journalisten von Pressagenturen anwesend sein.

150 der insgesamt 245 freiwilligen Helfer waren bereits beim FIFA Konföderationen-Pokal Deutschland 2005 im Einsatz.

72 Jahre alt ist der älteste dieser freiwilligen Helfer.

Insgesamt müssen 46 Kilometer Kabel verlegt werden.

Eine Dimension von 37m x 9,20m haben die beiden Großbildleinwände.

31 Nationaltrainer der qualifizierten Mannschaften werden am Freitag in Leipzig persönlich anwesend sein. Fehlen wird einzig der argentinische Auswahlcoach José Pekerman.



Zehn Fakten zur Auslosung, die Sie bestimmt nicht wussten

FIFAworldcup.com

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The president of the Federation Internationale de Football Association
(FIFA), Frenchman Jules Rimet (L), holds the urn for his grandson
Yves 05 May 1938 in Paris, as he proceeds to the draw of the soccer
matches for the upcoming World Cup, to be held in France (04-19 June).
Standing in the middle is François de Tessan, Under-Secretary of State
for Foreign Affairs.
Copyright: AFP / AFP


Die Geschichte wiederholt sich oft - aber nicht immer. Die 75-jährige Historie der Auslosung der WM-Endrunden ist eine Geschichte der steten Innovationen und Verbesserungen - immer auf der Suche nach dem perfekten Resultat.

Die meisten Fussballfans erinnern sich noch ganz genau daran, wann sie "ihre" erste Endrundenauslosung verfolgt haben - ob am Radio oder am Fernseher, in Rom, London oder Busan. FIFAworldcup.com wirf einen Blick zurück auf die interessante Geschichte dieser Veranstaltung und erinnert an zehn ganz besonders kuriose Fakten.

1.) Eine Auslosung in letzter Minute
An der ersten WM der Geschichte 1930 in Uruguay nahmen 13 Mannschaften teil, die allesamt einer entsprechenden Einladung folgten. Es waren sechs Mannschaften aus Südamerika, zwei aus Nordamerika und fünf aus Europa. Man kann sich heute wohl kaum noch vorstellen, was für eine Strapaze die Anreise für viele der Teilnehmer vor einem Dreivierteljahrhundert bedeutete. Die fünf europäischen Mannschaften beispielsweise mussten eine dreiwöchige Schiffsreise auf sich nehmen, um das Gastgeberland in Südamerika zu erreichen. Positiver Nebeneffekt: die Spieler der Teams wurden auf der langen Reise gute Freunde. Die Auslosung konnte indes erst stattfinden, nachdem alle Mannschaften in Uruguay angekommen waren.

2.) Die ersten Qualifikationsspiele
Nachdem die erste Auflage der Fussball-Weltmeisterschaft in der ganzen Welt mit großem Interesse verfolgt worden war, sahen die Organisatoren sich mit einer viel größeren Anzahl von Teams konfrontiert, die 1934 am nächsten Turnier in Italien teilnehmen wollten. Insgesamt meldeten 32 Länder ihren Teilnahmewunsch an, so dass in einer Qualifikationsrunde das Teilnehmerfeld auf 16 Teams reduziert werden musste.

3.) Großvaters Geschenk
Die Auslosung der Endrunde für den FIFA Weltpokal™ 1938 in Frankreich wurde nicht von einem Fussballstar und nicht von einem Supermodel, sondern von einem Kind vorgenommen. Yves Rimet, der Enkel des damaligen FIFA-Präsidenten Jules Rimet, fischte die Lose aus den Töpfen, mit denen über die Einteilung der Teilnehmer in die einzelnen Gruppen entschieden wurde. Der kleine Yves genoss die Fragen der Journalisten sehr, freute sich aber noch mehr über die zahlreichen Geschenke, die ihm von den einzelnen Delegationen überreicht wurden.

4.) Vieles ändert sich
Bei der ersten Endrundenauslosung nach dem II. Weltkrieg gab es für die Mannschaften aus Europa die gute Nachricht, dass sie nicht sofort ausscheiden und nach Hause zurückkehren würden, wenn sie ihr erstes Spiel in Brasilien verlieren würden. Die 13 qualifizierten Mannschaft wurden in vier Gruppen aufgeteilt: zwei Gruppen mit je vier Mannschaften, eine Gruppe mit drei Mannschaften und eine Gruppe mit zwei Mannschaften. Die vier Gruppensieger kamen in die zweite Runde und spielten dort jeder gegen jeden. Die Mannschaft, die am Ende die meisten Punkte hatte, wurde Weltmeister - und es war nicht Gastgeber Brasilien, sondern Uruguay.

5.) Moderne Zeiten
1958 in Schweden wurde das Turnier erstmals in einem Format ausgespielt, das danach für drei Turniere unverändert blieb: Vier Gruppen mit je vier Mannschaften, die zunächst jeder gegen jeden spielten. Die Gruppensieger und Zweitplatzierten Teams qualifizierten sich für das Viertelfinale.

6.) Erste Fernsehübertragung einer Endrundenauslosung
Angesichts der großen Begeisterung im Mutterland des modernen Fussballs wurde die Auslosung der Endrunde des FIFA Weltpokal™ England 1966 aus dem Royal Garden Hotel in London als erste Auslosung aller Zeiten im Fernsehen gezeigt und trug so zu noch mehr Spannung im Vorfeld des Turniers bei.

7.) Kindeshand
Die Organisatoren der WM 1974 wählten für die Auslosung im Großen Saal von Radio Hessen in Frankfurt ein Mitglied der Schöneberger Sängerknaben aus Berlin als "Glücksfee" - und der Junge sorgte für einen echten Knaller: die Bundesrepublik Deutschland (als Gastgeber eine gesetzte Mannschaft, ebenso wie die Teams aus Italien, Brasilien und Uruguay) landete in einer Gruppe mit der Deutschen Demokratischen Republik. Die Mannschaft der DDR siegte in Hamburg mit 1:0, doch am Ende wurde das Team der Bundesrepublik Weltmeister.

8.) Maschinen mit Fehlern
Die Auslosung in Madrid für die WM 1982 ist wegen einer Störung der rotierenden Trommeln, in denen sich die kleinen Bälle mit den Namen der Mannschaften befanden, bis heute unvergessen. Auch die Verwirrung, die dadurch entstand, dass man die Teilnehmer aus Südamerika in der ersten Runde unbedingt in verschiedenen Gruppen haben wollte, trug nicht eben zum Gelingen der Veranstaltung bei. Die FIFA verzichtet seitdem darauf, die Auslosung mit maschineller "Hilfe" durchzuführen.

9.) Stelldichein der Stars in der Ewigen Stadt
Die Auslosung für die WM 1990 in Italien ist wegen des großen Staraufgebots vielen noch in guter Erinnerung. Geleitet wurde die Zeremonie vom damaligen FIFA-Generalsekretär und jetzigen Präsidenten Joseph S. Blatter. Im Palazzo dello Sport in Rom waren die Schauspielerin Sophia Loren, Startenor Luciano Pavarotti und zahlreiche Fussballstars wie Pelé, Karl-Heinz Rummenigge und Bobby Moore unter den illustren Gästen.

10.) Seid umschlungen, Millionen!
Die Auslosung für den FIFA Weltpokal France '98™ war aus mehreren Gründen bemerkenswert: erstmals in der Geschichte der FIFA fand die Auslosung in einem Fussballstadion statt - an einem kalten Wintertag mit schneidendem Wind, vor 38.000 Zuschauern im Stade Vélodrome in Marseille. Mehr als eine Milliarde Fernsehzuschauer in aller Welt konnten live dabei sein. Ein Stadion als Schauplatz zu wählen war die Idee des früheren französischen Fussballspielers Michel Platini. Zum letzten Mal war Joseph S. Blatter als FIFA-Generalsekretär dabei, denn nur sieben Monate später wurde er zum Präsidenten des Weltfussballverbandes gewählt. Erstmals konnten 32 Teams an der WM-Endrunde teilnehmen.

Von der Auslosung für den FIFA Weltpokal Korea/Japan 2002™ im koreanischen Busan wurde erstmals auch auf der Website FIFAworldcup.com berichtet - ein Novum für die fussballbegeisterten Menschen in aller Welt. Vergessen Sie nicht, dass Sie auch die Auslosung der WM-Endrunde 2006 am Freitag in Leipzig auf der beliebtesten Fussball-Website der Welt verfolgen können!
Eris
Zu diesem Thema kann ich nur eins sagen: Hopp Schwiiz!
STS-Chris
Die Resultate der
Endrundenauslosung in Leipzig



Gruppe A

- Deutschland
- Costa Rica
- Polen
- Ecuador

Gruppe B

- England
- Paraguay
- Trinidad und Tobago
- Schweden

Gruppe C

- Argentinien
- Elfenbeinküste
- Serbien und Montenegro
- Niederlande

Gruppe D

- Mexiko
- Iran
- Angola
- Portugal

Gruppe E

- Italien
- Ghana
- USA
- Tschechien

Gruppe F

- Brasilien
- Kroatien
- Australien
- Japan

Gruppe G

- Frankreich
- Schweiz
- Südkorea
- Togo

Gruppe H

- Spanien
- Ukraine
- Tunesien
- Saudi-Arabien


Viel Glück an alle Teilnehmer! smile.gif
STS-Chris
Unglaublich diese Übereinstimmungen mit der TV total Auslosung. smile.gif

3 Richtige in der Gruppe A:
- Deutschland
- Ecuador
- Polen

3 Richtige in der Gruppe C (G bei TV total):
- Argentinien
- Niederlande
- Serbien/Montenegro

2 Richtige in der Gruppe D (F bei TV total):
- Portugal
- Iran
Eris
Na super ... Schweiz und Frankreich wieder mal in der gleichen Gruppe ... das kennen wir doch. sad.gif Und Südkorea war letztes Mal sehr sehr stark ... das wird ja super.
STS-Chris
01. Dezember 2005

Mangel für Großbildleinwände befürchtet

von Lycos.de

Berlin (dpa) - Es ist ein sehnlicher Wunsch von Franz Beckenbauer:
«Das ganze Land soll zuschauen.» Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006
sollten in den Städten überall die Großbildleinwände aus dem Boden
wachsen. Doch nicht jeder Traum des «Kaisers» ist erfüllbar.


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Fans bejubeln vor einer Großbild-Leinwand ein Tor von Michael Ballack.


Die Organisatoren haben international starke Konkurrenz: Die besten und größten Wände stehen auf den Konzerten der Band U2 und des Weltstars Robbie Williams, bei der Formel 1 und der Tourenwagen-Meisterschaft. Verleiher und Hersteller befürchten Probleme für die deutschen Interessenten, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ergab. «Es wird für viele Veranstalter eine Riesenenttäuschung», sagte der Verkaufsleiter einer internationalen Verleihfirma.

Mindestens 100 Großleinwände brauche man alleine in Deutschland, sagte der Leiter des Berliner Büros zur Fußball-WM, Bernd Schiphorst. «Der Weltmarkt wird im Moment intensiv abgesucht nach diesem kostbaren Gut. Videoleinwände dieser Dimension, wie man sie für Fußball-WM-Spiele braucht, sind ein knapper Faktor», ergänzte er. Für die zwölf offiziellen Fanfeste des Weltfußballverbandes Fifa in den WM-Städten liefert Philips die Großleinwände.

Die Schweizer Sportagentur Infront, der die TV-Rechte für die WM gehören, hat für «public viewing events» in Deutschland bereits 400 Lizenzen vergeben. «Wir erwarten für Deutschland, dass es nach der Auslosung am 9. Dezember noch einmal zu einem kleinen Schub kommt», sagte der Infront-Geschäftsführer für Broadcast Operations, Dominik Schmid. Für nicht-kommerzielle Events gibt es die Lizenz kostenlos.

Wer eine Großleinwand kaufen will, muss nach Angaben des Herstellers Philips einen sechsstelligen Betrag zahlen. Für sehr große Wände, die Bilder im hochauflösenden Format liefern, müsse ein Käufer mit deutlich mehr als 100 000 Euro rechnen, sagte der Chef der internen Kommunikation von Philips, Andreas Parchmann. Leihen ist bei Philips nicht möglich. Zur WM werde es eine einmalige große Nachfrage geben und deshalb langfristig einen Mangel auf dem Verleihermarkt, prognostizierte Parchmann. Niemand könne 50 Leinwände einkaufen, um im Anschluss an die WM auf 40 sitzen zu bleiben.

«Es wird kurz vor der WM ein Mangel eintreten», meinte auch der Geschäftsführer der Verleihfirma Screen Visions, Roger Rinke. Er und sein Team bauen im Auftrag von Philips die 1000 bis 1200 Quadratmeter großen Leinwände für die zwölf offiziellen Feste auf.

Mindestens 60 000 Euro koste eine tageslichtfähige Großleinwand für die vier Wochen der Fußball-WM, erklärte der Verkaufsleiter der internationalen Verleihfirma XL Video, Hubert Gryson. Doch gebe es auch Wände für 250 000 Euro. Rund 500 Anfragen habe er bereits im Zusammenhang mit der Fußball-WM gehabt. Die Verleihfirmen liefern die Wände und die Technik, doch für die Infront-Lizenz und GEMA-Gebühren, Sicherheit und das Programm der Events sind die Veranstalter verantwortlich. «Zwischen Wunschträumen und Realität liegt ein großer Unterschied», meinte Gryson. Bei XL Video müssen die Veranstalter 30 Prozent des Mietpreises sofort anzahlen.

Die Großleinwände von XL Video stehen auf der Welttournee der Band U2, auf den Konzerten des Musikers Robbie Williams, bei der Formel 1 und auf der Automesse in Detroit. «Das sind gute Geschäfte», sagte der Verkaufsleiter. «Das bringt uns Geld.» Zur Zeit der Fußball-WM im Sommer spiele sich das Kerngeschäft der Verleiher ab. Seine Firma ziehe die langjährigen Kunden mit immer wieder kehrenden Events vor, weil sie überlebenswichtig für das Geschäft seien, sagte er. Die Anfrage für die Fußball-WM sei gigantisch, aber der Verleih für einen Monat bringe nur 15 bis 20 Prozent netto, erklärte er.

Neue Wände für die WM anzuschaffen, lohnt sich laut Gryson nicht. «Jede Firma, die sich auskennt in der Branche, kauft keine neuen Wände.» Sie würden sonst zwischen Oktober und April unbenutzt auf dem Hof stehen, woran jede Firma Pleite ginge. «Ich denke, es wird nicht genügend Leinwände geben», sagte Gryson. Er könne nur den Leuten empfehlen, sich zu sputen.



Wikipedia.de:

Übertragung auf Großleinwänden

In deutschen Städten ist die vorgesehene Übertragung der Fußball-WM 2006 auf Großleinwänden gesichert, nach einer Initiative des Organisationskomitees (OK) bei der Weltverband FIFA und bei Sportrechtevermarkter Infront. Hauptgrund für das Drängen des OK ist die zu geringe Anzahl an Eintrittskarten.

So gaben sowohl die Agentur Infront als auch die FIFA am 21. Januar 2005 nach und genehmigten die kostenlose öffentliche Darbietung. Somit kann nun jede Stadt und jedes Dorf beispielsweise auf öffentlichen Plätzen oder in Mehrzweckhallen Großbildleinwände aufstellen und die Spiele kostenlos übertragen. Die Übertragung war aufgrund der Auflagen des internationalen Fußballverbandes FIFA gefährdet, denn nur offizielle Sponsoren waren bei allen Veranstaltungen rund um die WM zugelassen. Die FIFA erlaubt jedoch nach Gesprächen mit dem OK den lokalen Veranstaltern zudem den Verkauf von Würstchen, Pommes Frites und sogar deutschem Bier. Das Getränk des FIFA-Sponsors (Budweiser) muss nicht ausgeschenkt werden. Sollte ein Veranstalter beim Ausrichten einer „WM-Party“ kommerzielle Interessen verfolgen, sprich: Eintritt verlangen oder Sponsoren einbinden, würden jedoch Lizenzgebühren fällig.

Der internationale Fußballverband hat angekündigt, in den zwölf Austragungsorten je eine Großleinwand mitsamt der Technik und den Fernsehbildern zu finanzieren. Auch mit der Hilfe der offiziellen Geldgeber will der Fußballverband jedoch höchstens 700.000 Euro pro WM-Stadt ausgeben, alle weiteren Kosten werden die einzelnen Städte aufbringen müssen.
STS-Chris
Okay, jetzt seid ihr mal dran. smile.gif

Lasst uns mal Songs suchen, die man gut zum Thema "WM 2006" hören kann - also quasi unsere eigene Tracklist zusammenstellen. Je mehr desto besser. Sehr gerne auch mit Kommentar und noch lieber mit Songtext (www.songtext.net). smile.gif

Ich mache natürlich den Anfang:

1. Coldplay - Talk
2. James Blunt - High
3. Wise Guys - Weltmeister
...


Coldplay - Talk

Oh brother I can’t, I can't get through
I've been trying hard to reach you 'cause I don't know what to do
Oh brother I can't believe it's true
I'm so scared about the future and I wanna talk to you
Oh I wanna talk to you

You can take a picture of something you see
In the future where will I be?
You can climb a ladder up to the sun
Or write a song nobody has sung or do
Something that's never been done

Are you lost or incomplete?
Do you feel like a puzzle, you can't find your missing piece?
Tell me how do you feel?
Well I feel like they're talking in a language I don't speak
And they’re talking it to me

So you take a picture of something you see
In the future where will I be?
You can climb a ladder up to the sun
Or write a song nobody has sung or do
Something that's never been done, do
Something that's never been done

So you don't know where you're going and you wanna talk
And you feel like you're going where you've been before
You tell anyone who'll listen but you feel ignored
Nothing's really making any sense at all, let's talk
Let's talk, let's talk, let's talk



James Blunt - High

Beautiful dawn - lights up the shore for me.
There is nothing else in the world,
I'd rather wake up and see (with you).
Beautiful dawn - I'm just chasing time again.
Thought I would die a lonely man, in endless night.
But now I'm high; running wild among all the stars above.
Sometimes it's hard to believe you remember me.

Beautiful dawn - melt with the stars again.
Do you remember the day when my journey began?
Will you remember the end (of time)?
Beautiful dawn - You're just blowing my mind again.
Thought I was born to endless night, until you shine.
High; running wild among all the stars above.
Sometimes it's hard to believe you remember me.

Will you be my shoulder when I'm grey and older?
Promise me tomorrow starts with you,
Getting high; running wild among all the stars above.
Sometimes it's hard to believe you remember me



Wise Guys - Weltmeister

Ein Ereignis, das das ganze Land in Atem hält
Wir sind die Bühne für das schönste Spiel der ganzen Welt
Dann gibts kein Halten mehr, endlich rollt der Ball
Und alle schauen zu, sogar am Nordpol und im All

Und der Bayer mit dem Weizen und der Bremer mit dem Becks
Stoßen an auf die WM 2006
Ja das wird ein wundervolles Fußballfest
Und das Allerschönste ist, dass sich schon heute sagen lässt

Olé! Olé! Olé!
Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Wir sind die Besten international
Wir sind wieder erste Wahl
Zwar nich' im Fußball, doch das ist ja ganz egal
Zwar nich' im Fußball, doch das ist ja ganz egal

Soll'n die Brasilianer doch beim Fußball siegen
Wir sind die Nummer Eins im Keine-Kinder-Kriegen
Kaum ein and'res Land hat auf Bier so 'n großen Durst
Und deutsche Männer essen auf der Welt am meisten Wurst

Die Holländer könn' kicken, doch die haben keine Berge
Wir haben weltweit die allermeisten Gartenzwerge
Schnell're Autofahrer gibt es auf der Erde nich'
Ach du Scheiße, Schumi, bitte lass uns nich' im Stich

Olé! Olé! Olé!
Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Wir sind die Besten international
Wir sind wieder erste Wahl
Zwar nich' im Fußball, doch das ist ja ganz egal
Zwar nich' im Fußball, doch das ist ja ganz egal

In der Defensive sind wir leider keine Italiener
Aber unser Training ist dank Klinsi autogener
Und wir sind die Weltmeister im häufigen Verreisen
Und wir ham den Spitzenplatz im Sauerkrautverspeisen

Was kümmern uns die wunderbaren Tore der Franzosen
Wir sind die Besten im Recyclen von Konservendosen
Vielleicht bieten wir zu selten große Fußballkunst
Aber denke immer dran: Der Papst, der ist von uns!

Olé! Olé! Olé!
Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Wir sind die Besten international
Wir sind wieder erste Wahl
Zwar nich' im Fußball, doch das ist ja ganz egal
Zwar nich' im Fußball, doch das ist ja ganz egal

Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Und schießen wir bei der WM auch kein einziges Tor
Dann sieht die Welt: Die Deutschen ham ja doch Humor!
Dann sieht die Welt: Die Deutschen ham ja doch Humor!
STS-Chris
WM 2006: Countdown
177 : 16 : 06
Tage .......... Std. ....... Min.



Hier gibts eine Karte wo alle Teamquartiere drauf sind.
Diese wird immer wieder mal aktualisiert.

Karte


Hierzu ein Bericht von ARD.de:


Der Wettkampf der WM-Quartiere

Sonnenkönige im Westen

Wer spielt wo und wann gegen wen? Diese Frage ist seit der Auslosung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 geklärt. Wer wohnt wo? Warum wohnt er da? Warum will niemand im Osten wohnen? Die WM-Quartiere der 32 Teilnehmerländer werfen noch einige Fragen auf. sport.ARD.de hat sich in Deutschland umgehört.


In Bad Bertrich geht der Bürgermeister persönlich ans Telefon. Bei etwa 1000 Einwohnern ist die Verwaltung noch schlank. Der Bürgermeister heißt Günter Eichberg. Er hat in der Fußballszene einen Namen, wenn auch keinen guten. Von 1989 bis 1993 war er Präsident des FC Schalke 04 und führte den Klub als "Sonnenkönig" an den Rande des Ruins.

Die WM wird nun wieder ein bisschen Glanz in das Leben Günter Eichbergs bringen. Die Schweiz bezieht dort ihr Quartier. Schon vor der Relegation gegen die Türken hatte Eichberg deren Wort. "Ich habe bei allen Spielen auf der Tribüne mitgezittert. Nur in der Türkei war ich nicht", sagt der parteilose Bürgermeister. Das Kurhotel von Bad Bertrich, mitten in Rheinland-Pfalz gelegen, ist eines von etwa 110 Quartieren, das auf der Empfehlungsliste des Weltverbandes FIFA steht.

Nachtragshaushalt für Ecuador

Der Name eines anderen, weitaus bekannteren Kurortes, fehlt auf der Liste. Bad Kissingen hat trotzdem den Zuschlag Ecuadors erhalten. Als feststand, dass die Südamerikaner in der Vorrunde auf Deutschland treffen, wurde in Nordbayern zum zweiten Mal gejubelt. Das Geld bringt zusätzliche Attraktivität und zusätzliches Geld.

So erhoffen es sich die Kommunen jedenfalls, nicht nur in Bad Kissingen. Zunächst aber muss die Gemeinde in Vorleistung treten. Die Mainpost berichtet, dass die Stadt erstmals in ihrer Geschichte einen Nachtragshaushalt beschließen musste. Für knapp 500.000 Euro soll der Dr.-Hans-Weiss-Sportpark modernisiert werden, in dem die Ecuadorianer trainieren werden.

In Bad Bertrich modernisieren sie das Uessbachtal-Stadion. Das hätten wir ohnehin gemacht, sagt Eichberg. Er klingt sehr überzeugt. Der Name des Vereins, der im Stadion kickt, wenn es nicht gerade Raphael Wicky, Philipp Degen und Alexander Frei machen, fällt ihm nicht ein. Es sei eine Spielgemeinschaft - "in irgendeiner Kreisliga".

Ein-Mann-GmbH holt Mexiko nach Göttingen

Eichberg ist stolz, dass der Steuerzahler ansonsten mit keinem Cent zur Kasse gebeten werde. Darauf legt auch Lutz Renneberg wert. Der Unternehmensberater ist Geschäftsführer der WM Quartier 2006 GmbH. Das ist ein gewaltiger Name für eine Ein-Personen-Gesellschaft, die Renneberg ehrenamtlich führt. Wenn die Mexikaner, die in Göttingen wie schon beim Konföderationen-Pokal ihr Quartier aufschlagen, die erhoffte Kaufkraft ins südliche Niedersachsen bringen, dürfte auch Renneberg profitieren.

Im Jahr 2002 begann der Unternehmensberater, bei potentiellen WM-Teilnehmern, vornehmlich aus Nord-, Mittel- und Südamerika, für Göttingen zu werben. "Wir gehen denen so lange auf die Nerven, bis sie kommen", sagt Renneberg im Gespräch mit sport.ARD.de über seine letztlich erfolgreiche Vorgehensweise.

Beziehungen

So offensiv ist das Bundesleistungszentrum in Kienbaum nicht vorgegangen. Die Anlage, etwa 30 Kilometer von Berlin entfernt, ist eines von 16 Quartieren in Ostdeutschland auf der FIFA-Liste. Keines hat bislang den Zuschlag eines Landes erhalten. "Ich weiß nicht, ob das etwas mit dem Osten zu tun hat", sagt Klaus-Peter Nowack, der Geschäftsführer des Zentrums. Andere würden halt über bessere Beziehungen verfügen.

Er kann nicht verstehen, dass sich noch nicht einmal eine Delegation bei ihm umgesehen habe. Dabei sei der Rasen neu, was nicht gerade preiswert war, und bei der Auslosung in Leipzig wären Flyer verteilt worden, die extra noch einmal gedruckt worden seien. Außerdem habe das Leistungszentrum Kienbaum "jedem WM-Teilnehmer per e-Mail gratuliert". Das mag zu wenig gewesen sein.




Angst vor Ausschreitungen

Videokameras bei Übertragungen?

Großes Kopfzerbrechen bereitet der Politik zur Zeit offenbar die geplante Übertragung von Spielen der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) auf Großbildleinwänden, die in über 200 Städten stattfinden soll.


Am Freitag (09.12.05) wurde auf der Innenministerkonferenz in Karlsruhe vor allem wegen der jüngsten Ausschreitungen von Hooligans im Osten der Republik über die Sicherheitsmaßnahmen beim so genannten "Public Viewing" diskutiert.

"Ich will mich nicht damit abfinden, dass Prügel zum Accessoire von Fußballspielen gehört", erklärte der bayerische Innenminister Günter Beckstein (CSU) im Anschluss an die Konferenz im Karlsruher Kongresszentrum. Deshalb fordern die Innenminister der Länder auch eine Zutrittskontrolle bei den Leinwandübertragungen sowie eine Videoüberwachung der Plätze und verstärkte Polizeipräsenz.

"Stadien werden sicher sein"

Allerdings wies der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) am Freitag darauf hin, dass Regelungenen in den einzelnen Städten nur sehr individuell gefunden werden können. So sind beispielsweise in Berlin und Frankfurt Übertragungen geplant, bei denen der Zugang nicht kontrolliert werden könne.

Keine Probleme sehen die Politiker im Bereich der Stadien. Zwar soll noch ein Verbot von Glas- und PET-Flaschen erwirkt werden und auch andere Wurfgeschosse sollen nicht den Weg ins WM-Stadion finden, insgesamt gehe es aber nur noch um "Details". "Die Stadien werden während der Weltmeisterschaft die sichersten Orte in Deutschland sein", meinte Rech.

Quelle: ARD.de
STS-Chris
FIFA hält an Iran fest

Der Internationale Fußball-Verband (FIFA) hat einem Ausschluss Irans von der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland eine entschiedene Absage erteilt.


'Wir trennen strikt zwischen Politik und Sport und erteilen allen Politikern eine Absage', erklärte die FIFA, nachdem auf Grund neuerlicher antisemitischer Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad die Forderungen nach einem Teilnahme-Verbot insbesondere von den Grünen in Deutschland verschärft worden waren. Doch mit der FIFA-Erklärung dürfte das Thema nicht vom Tisch sein, zumal es zahlreiche Präzedenzfälle für den Eingriff der Politik in den Sport gibt.

1992 schloss die Europäische Fußball-Union (UEFA) Rest-Jugoslawien von der Europameisterschaft und Clubs vom Europacup aus, die FIFA verweigerte dem nur noch aus Serbien und Montenegro bestehenden Staatengebilde die Teilnahme an der WM-Qualifikation für 1994. Allerdings konnten beide Verbände damals gar nicht anders: Mit einer Resolution hatte die UNO am 30. Mai 1992 alle Staaten verpflichtet, 'die notwendigen Schritte zu unternehmen, damit Personen oder Gruppen, die Jugoslawien repräsentieren, nicht an Sportveranstaltungen auf ihrem Gebiet teilnehmen können'. Als Ersatz nahm damals Dänemark an der EM teil - und wurde durch einen 2:0-Finalsieg über Deutschland Europameister.

Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) musste sich 1992 der UNO-Resolution beugen. Jugoslawien wurde von den Olympischen Spielen in Barcelona ausgeschlossen, weil Spanien entsprechend der UNO-Resolution die Einreise verweigerte. Mit Zustimmung des UN-Sicherheitsrates durften jugoslawische Sportler dann aber als 'Unabhängige Olympia-Teilnehmer' doch starten.

Vor allem die olympische Geschichte ist reich an politischen Eingriffen und Boykotten. Bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen blieben die Verlierer des Ersten Weltkrieges - darunter Deutschland (auch 1924 in Paris) und Österreich - ausgeschlossen. Dies galt auch nach dem Zweiten Weltkrieg, als Deutschland und Japan 1948 den Sommerspielen in London nur zusehen konnten.

Südafrika war von der Welt-Sportgemeinschaft wegen der Rassentrennungspolitik von 1964 bis 1991 geächtet, aus dem IOC und den meisten anderen Sportverbänden ausgeschlossen. Nachdem 1956 die Niederlande, Spanien und die Schweiz wegen der Niederschlagung des Ungarn-Aufstands durch sowjetische Truppen auf die Sommerspiele in Melbourne verzichtet hatten, war die Apartheid-Politik am Kap auch der Auslöser des ersten der drei großen Olympia-Boykotte. Wegen einer Gastspielreise der neuseeländischen Rugby-Mannschaft nach Südafrika hatte die Organisation der Afrikanischen Einheit (OAU) das IOC in einer Resolution aufgefordert, Neuseeland von den Olympischen Spielen 1976 in Montréal auszuschließen. Als das IOC ablehnte, reisten 15 afrikanische Mannschaften einen Tag vor Beginn der Sommerspiele ab.

Der sowjetische Einmarsch Ende 1979 in Afghanistan veranlasste US-Präsident Jimmy Carter, massiv Druck auf die Nationalen Olympischen Komitees (NOK) auszuüben, die Sommerspiele 1980 in Moskau zu boykottieren. Neben den USA beugte sich auch das deutschen NOK dem Willen der Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt und beschloss am 15. Mai 1980 in Düsseldorf mit 59:40 Stimmen den Boykott, nachdem zuvor der Bundestag einer entsprechenden Empfehlung mit großer Mehrheit zugestimmt hatte. Insgesamt 42 NOKs schlossen sich schließlich an. 1984 in Los Angeles erfolgte die Revanche: Die Sowjetunion verpflichtete ihre Verbündeten - darunter die eigentlich startwillige DDR - zum Boykott. Nur Rumänien verweigert die Gefolgschaft.

Quelle: sport.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
168 : 20 : 47
Tage ......... Std. ....... Min.



Silvesterparty im Zeichen der Fußball-WM
Feier zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule - Eine Million Gäste erwartet

Bereits zum elften Mal steigt am Brandenburger Tor das Riesenfest zum Jahreswechsel: Rund eine Million Feiernde erwartet Willy Kausch, Geschäftsführer der Silvester in Berlin GmbH. Die "weltweit größte Silvester-Open-Air-Party" solle es werden.


Auf einer zwei Kilometer langen Partystrecke auf der Straße des 17. Juni mit vier Showbühnen, acht Diskozelten, zwei 40 Meter hohen Riesenrädern und zahlreichen Getränke- und Imbißständen können Berliner und Gäste aus aller Welt in das neue Jahr hineinfeiern. Um Mitternacht wird ein zwölfminütiges Feuerwerk aus 1600 Raketen und mit WM-Motiven über der Partymeile leuchten.

Das Fest wird unter dem Motto "Welcome to Germany" ganz im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stehen: An der Eröffnung am 31. Dezember um 19.30 Uhr werden Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf der Bühne westlich des Brandenburger Tores die Botschafter der 31 Gastländer, die sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert haben, begrüßen.

"Die Bilder werden um die Welt gehen", sagt Mike de Vries, Geschäftsführer der FC Deutschland GmbH, "Die Welt schaut auf uns."

Mit Musikeinlagen und Filmsequenzen werden sich die teilnehmenden Länder vorstellen. Prominente aus Sport, Politik und Wirtschaft sind dazu eingeladen, unter anderem Franz Beckenbauer, der Präsident des WM-Organisationskomitees. Eine Eisbar wird es dieses Jahr nicht geben - die mußte der großen Bühne am Brandenburger Tor weichen.

Bis Mitternacht treten auf den vier großen Showbühnen Livebands auf, unter anderem die niederländische Popsängerin Loona, die Latin-Band Hot Banditoz sowie die Oldie-Band The Rubettes. In den acht Diskozelten können sich die Feiernden zwischendurch aufwärmen, im "Karaoke-Zelt der Nationen" gleich selbst ans Mikrofon treten. Nach dem Feuerwerk geht die Party weiter: Bis etwa um 5 Uhr früh sorgen DJs für Tanzstimmung.

Der Eintritt zur Party ist wie immer frei. Aus Sicherheitsgründen ist es verboten, Feuerwerkskörper oder Glasflaschen in den Veranstaltungsbereich mitzunehmen. Für die Sicherheit auf der Partymeile werden rund 800 Polizeibeamte sorgen. Das Rote Kreuz ist mit 111 Helfern, vier Ärzten, neun Rettungswagen und sechs Unfallhilfsstellen vor Ort. Am Großen Stern wird es eine Kindersammelstelle geben, wo Eltern ihre Kinder, die sie in der Menschenmasse aus den Augen verloren haben, abholen können. An der Strecke will die Berliner Feuerwehr drei temporäre Feuerwachen einrichten.

Wie im Vorjahr sind der Pariser Platz und der Durchgang durch das Brandenburger Tor wegen Bauarbeiten am Pariser Platz und Unter den Linden gesperrt. Gäste kommen am Großen Stern, über die Bellevueallee und die Entlastungsstraße in den Veranstaltungsbereich. Besucher, die trotzdem aus Richtung Unter den Linden anreisen, werden von Infoteams der Polizei an den Bahnhöfen Friedrichstraße, Französische Straße und an der Ecke Unter den Linden/Friedrichstraße über Zugangsmöglichkeiten informiert.

Artikel erschienen am Mi, 21. Dezember 2005


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WILLKOMMEN 2006
BERLIN OPEN END


Die diesjährige Silvesterveranstaltung, zu der eine Million Besucher erwartet werden, steht ganz im Zeichen des Fußballs. Mit der Inszenierung „Welcome to Germany“ werden die an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmenden Länder willkommen geheißen. Dabei spielen 32 große Fußbälle, mit den Nationalflaggen bedruckt, und das Brandenburger Tor eine entscheidende Rolle – es fallen die ersten Tore.

Auf der Partymeile, die sich bis zur Siegessäule erstreckt, gibt es Showbühnen, ein 40 m hohes Riesenrad, neun Großzelte und viele Gastronomie- und Getränkezelte. Der Radiosender RTL 104.6 und internationale Rock- und Popbands unterhalten das Publikum. Um Mitternacht zieht ein spektakuläres Höhenfeuerwerk alle Aufmerksamkeit auf sich und die Partymeile verwandelt sich in eine riesige Open-Air-Diskothek.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Spendenaktion: "6 SOS-Kinderdörfer für 2006". Wenn Sie spenden möchten, senden Sie bitte eine SMS mit dem Text "WM" an die Nummer 82292 (Kosten pro SMS: 2,99 €).

Die Silvester in Berlin Veranstaltungen GmbH sowie alle Sponsoren und Partner wünschen Ihnen ein frohes Jahr 2006 und laden Sie ein zu:

SILVESTER IN BERLIN – WELCOME TO GERMANY – BERLIN OPEN END!


Quelle: silvester-berlin.de
c-section
Ich werde die WM im Fernsehen sehen.

Ich hoffe nur das da keine SCHEISSE passiert. Und Ich meine nicht die Englaender, ABER die sind ja von Natur aus ein klein wenig anders gepolt.
Komische sache, man muss ja als Deutscher allerlei schnickschnack aushalten, wenn man mit diesen Englaendern spricht, ABER man muss auch sagen, das kommt ganz auf die Schulbildung an. Der typische Amerikaner, ist im grossen und ganzen vernuenftig, ABER wiederum muss man sagen, DA kommt es darauf an wie es mit der Schulbildung ist, und dem Hang zu Gott!
Man muss auch sagen, das eine gewisse sache, ICH meine in bezug auf das FRIEDLICHE LEBEN NEBENEINANDER ist noch nicht geloest. Es ist ein RIESENGROSSER Unterschied wenn man auf einen Menschen trift der aus einem Umfeld kommt der Verwaltet wird von der Britischen Krone, oder beziehungsweise dem Amerikanischen Staat. DAS sind Welten!





STS-Chris
WM 2006: Countdown
165 : 14 : 58
Tage .......... Std. ....... Min.



Überraschung für Potsdam
Schewtschenko kommt

Schöne Weihnachts-Überraschung für Potsdam: Die brandenburgische Landeshauptstadt wird mit der Ukraine als voraussichtlich einziger Standort in den neuen Bundesländern ein Team zur Fußball-Weltmeisterschaft beherbergen. Dies bestätigte Oleg Taradej, der Manager des Teams. Damit sind mit Tschechien, Australien, Serbien-Montenegro, Costa Rica und der Elfenbeinküste nur noch fünf WM-Teams auf der Suche nach einem Quartier.


Am Heiligabend habe er gemeinsam mit Co-Trainer Andrej Bal das Seminaris Seehotel am Templiner See noch einmal begutachtet, sagte Taradej. Danach sei die endgültige Entscheidung zu Gunsten Potsdams gefallen. Das offizielle Schreiben werde am Montag vom Generalsekretär des ukrainischen Verbandes, Alexander Bandurenko, unterzeichnet und an den Weltverband FIFA und das Seminaris-Hotel abgeschickt, fügte Taradej hinzu.

Die Region Brandenburg darf sich damit auf das Team um die Superstars Andrej Schewtschenko (AC Mailand) und Andrej Woronin (Bayer Leverkusen) freuen, das sich als erste europäische Mannschaft für die Titelkämpfe in Deutschland qualifiziert hatte. Vom deutschen Bundestrainer Jürgen Klinsmann war die Ukraine bereits als WM-Geheimfavorit eingestuft worden. Das Team bestreitet in der Vorrunden-Gruppe H seine Spiele in Leipzig (14. Juni gegen Spanien), Hamburg (19. Juni gegen Saudi-Arabien) und Berlin (23. Juni gegen Tunesien).

Trainieren werden die Ukrainer im Potsdamer Stadion Luftschiffhafen, wo die drei Rasenplätze für die WM-Gäste hergerichtet werden. Das Seminaris Seehotel gilt vom Service und seiner Lage am Templiner See zu den First Class Hotels in der Umgebung Berlins. Das Team wird mit seinem Betreuerstab für die Weltmeisterschaft rund 70 der 225 zur Verfügung stehenden Zimmer benötigen.

Quelle: n-tv.de


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ard.de
STS-Chris
Die portugiesische Nationalmannschaft ist nicht weit von mir weg. Etwas weiter nördlich von Marienfeld liegt Melle im "Zipfel" von Niedersachsen. Echt cool zu wissen, dass nicht weit von mir entfernt Luis Figo pennen wird. biggrin.gif

Ich habe mal nachgesehen: Marienfeld ist Luftlinie ca. 32 km von mir weg. Fahrtstrecke knapp 67 km.

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Hier habe ich mal einen Artikel und ein paar Bilderchen vom Hotel und vom Trainingsplatz für die Portugiesen. smile.gif


In Harsewinkel steigt das WM-Fieber

Am 6. Juni ist es so weit: Die portugiesische Nationalelf bezieht das neue Sporthotel an der Bielefelder Straße. Mit einem Tross von rund 60 Personen werden die Portugiesen während der gesamten Weltmeisterschaft ihr Lager im Klosterdorf aufschlagen.


Kennen gelernt hatten die Portugiesen die Marienfelder Hotelanlage vor zwei Jahren, als der FC Porto dort ein zweiwöchiges Trainingslager absolvierte. Für Jorge Fonseca, beim portugiesischen Fußballverband für die Koordination mit der FIFA verantwortlich, war von Anfang an klar, welches Quartier er für die WM in Deutschland beziehen wollte. „In Marienfeld findet unser Team optimale Bedingungen vor“, so Fonseca. Hier können sich die portugiesischen Fußballstars wie Luís Figo, Christiano Ronaldo und Deco in Ruhe auf ihre Spiele vorbereiten. Das auf Sportler eingestellte Hotel bietet den Fußball-Stars einen gepflegten Rasenplatz, moderne physiotherapeutische Einrichtungen sowie eine große Fitnessabteilung.

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Für den portugiesischen Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari, der das brasilianische Team 2002 zur Weltmeisterschaft führte, sind das gute Angebot und die entspannte Atmosphäre in der Klosterpforte eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche WM-Teilnahme seiner Mannschaft. Deshalb steht für den gebürtigen Brasilianer auch fest, dass die Portugiesen während der gesamten Dauer der WM in Marienfeld bleiben werden, und nicht wie andere Mannschaften das Quartier wechseln.

Mit der Weltmeisterschaft stehen dem beschaulichen Marienfeld turbulente Zeiten ins Haus: So rechnet Jorge Fonseca mit einigen tausend Schlachtenbummlern, die täglich ins Klosterdorf kommen oder im Gütersloher Heidewaldstadion die öffentlichen Trainingseinheiten besuchen. Darüber hinaus werden allein aus Portugal 120 Journalisten erwartet, die sich in den Hotels der Umgebung einquartieren werden. „Je weiter die Mannschaft kommt, je mehr werden das natürlich“, freut sich Hotelchef Reinhold Frie, der dem Großereignis mit Freude und Gelassenheit entgegensieht.

Und auch bei der Stadtverwaltung bereitet man sich auf einen Sommer vor, der ganz im Zeichen der Weltmeisterschaft stehen wird: „Wir werden alles tun, damit sich die portugiesischen Gäste in unserer Stadt wohl fühlen“, verspricht Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide. In naher Zukunft wird die Verwaltung Gespräche mit Vereinen, Gastwirten und anderen Veranstaltern führen, um die geplanten Aktivitäten für den WM-Sommer zu koordinieren.

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Homepage: www.klosterpforte.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
154 : 22 : 53
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 1

Zentralstadion in Leipzig


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Mehr Fotos

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Stadiondaten

Bevölkerung von Leipzig: 494.000
Stadion: Zentralstadion
Maßnahme: Neubau
Kosten: 90,6 Mio. €

Bruttokapazität: 44.199
Sitzplätze: 38.898 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 34.384
* Runde der letzten 16: 34.038


ZENTRALSTADION LEIPZIG – Die Verbindung von Moderne und Tradition

Mit der baufertigen Übergabe des ZENTRALSTADION LEIPZIG im Dezember 2003 verfügt die Messestadt Leipzig über ein architektonisch und technisch hochmodernes Fußballstadion.

Das 45.000 Sitzplätze bietende ZENTRALSTADION LEIPZIG wurde speziell für die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland konzipiert. Leipzig repräsentiert nach der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung Deutschlands eine optimistische und ständig in Bewegung befindliche Region im Osten der Bundesrepublik. Als eines von insgesamt 12 Stadien wird es Spielstätte für vier Vorrundenbegegnungen und ein Achtelfinalspiel dieses sportlichen Großereignisses sein.

Das neue Kernstück des tradionsreichen SPORTFORUM LEIPZIG verbindet in einer einzigartigen Weise Moderne und Tradition. 1956 wurde das Stadion nach nur 15 Monaten Bauzeit eröffnet. Mit seinen 100.000 Sitzplätzen war es das größte Stadion Deutschlands und unter dem Namen „Stadion der Hunderttausend“ weltweit bekannt.

1997 beschloss die Stadt Leipzig, innerhalb des alten Stadionwalls ein neues, reines Fußballstadion zu bauen. Über Brücken, die das neue Stadion mit dem alten Stadionwall verbinden, gelangen die Besucher zu den überdachten Sitzplätzen auf dem umlaufenden Unterrang und den beiden Oberrängen auf den Längsseiten.

Optisches Highlight des neuen ZENTRALSTADION LEIPZIG ist die spektakuläre Dachkonstruktion mit der integrierten Flutlichtanlage. Die perfekt abgestimmte Tonanlage sorgt für eine überragende Akustik.

Das ZENTRALSTADION LEIPZIG erfüllt alle strengen Vorschriften des Internationalen Fußballverbandes FIFA. Entsprechend bietet es ausnahmslos Sitzplätze. Ein innovatives Fluchtwegesystem sorgt zusätzlich für die Sicherheit der Zuschauer.

Finanzierung:
63,2 Mio. € Stadt (unter Einschluss Bund), 27,4 Mio. € EMKA GmbH.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 2: ~ 15. Januar
Eris
Der Norden hat 7 Stadien und der Süden nur 5 Stadien. Naja, ich werde wohl eh zu keinem Livemätsch hinfahren.
STS-Chris
Studie der Stiftung Warentest
Vier Stadien haben erhebliche Mängel

Fünf Monate vor Beginn der Fußball-WM hat die Stiftung Warentest Sicherheitsmängel in allen zwölf Stadien angeprangert.


Vier WM-Arenen weisen laut einer Studie sogar "erhebliche Sicherheitsmängel" auf. Das Olympiastadion in Berlin, die Arena in Gelsenkirchen und das Zentralstadion in Leipzig haben nach der am Dienstag in Berlin vorgestellten Untersuchung erhebliche Bau-Mängel, die bei einer Massenpanik zur tödlichen Falle werden könnten. Das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern habe "erhebliche Mängel" beim Brandschutz.

Vier weitere Stadien haben laut Stiftung Warentest "deutliche" Sicherheitsmängel. Dabei handelt es sich um die Stadien in Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und Dortmund. Nach der Studie, die im Februar-Heft erscheint, entsprechen somit nach Auffassung der Stiftung Warentest zwei Drittel der WM-Stadien nicht den Sicherheits-Richtlinien des Fußballweltverbandes FIFA.

Bei den Stadien in Hamburg, Frankfurt/Main, Dortmund und Stuttgart stellten die Tester "deutliche Mängel" fest. Hier wurden fehlende Fluchtwege, Stolpergefahren, und unzureichender Brandschutz kritisiert. Die Stadien in Hannover, Nürnberg und Köln bieten laut Studie ausreichende Fluchtmöglichkeiten. Diese Arenen sowie auch die Allianz-Arena in München hätten nur "geringe Mängel".

dpa | Stand: 10.01.2006, 10:11 Uhr




Nach Pressekonferenz der Stiftung Warentest
Stadionbetreiber gehen in die Offensive

Die Betreiber der WM-Stadien gehen in die Offensive. Neben deutlicher Kritik aus Köln reagierte auch die Olympiastadion Berlin GmbH auf die Studie der Stiftung Warentest zu den deutschen Stadien für die Fußball-Weltmeisterschaft.


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Die vier Stadien in Köln, München, Nürnberg und Stuttgart

"Wir werden die Ergebnisse natürlich prüfen, denn der Zuschauer ist das höchste Gut, und das gilt es zu schützen", sagte Christoph Meyer, Sprecher der Betreibergesellschaft in Berlin, und verwies auf denkmalgeschützten Bau in der Hauptstadt. "Wir haben in Berlin ein historisch gewachsenes Gebäude, das von 2000 bis 2004 unter Denkmalschutz-Richtlinien renoviert wurde. Dem muss man in den Untersuchungen Rechnung tragen. Was den Vorwurf der mangelnden Fluchtmöglichkeit auf Grund des tiefen Grabens angeht, kann ich nur auf einen eigenen Evakuierungstest hinweisen, bei dem die Zuschauer in wenigen Minuten auf dem Rasen waren."

Scharfe Worte als Reaktion auf die Pressekonferenz der Stiftung Warentest waren aus Köln zu hören. "Einige Dinge sind neben der Kappe", sagte Hans Rütten, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH, nach der offiziellen Präsentation der Ergebnisse am Dienstag (10.01.06) in Berlin. So habe die Studie für das Kölner Stadion beispielsweise bemängelt, dass bei einer Evakuierung durch Drehkreuze ein Personenstau entstehen könne.

"In einem solchen Fall wird aber nicht durch Drehkreuze evakuiert, sondern durch sechs Meter breite Fluchttore", sagte Rütten. Nach Rüttens Einschätzung hat Köln hat mit dem WM-Stadion "alle Auflagen erfüllt, was uns im Sicherheitskonzept ja auch testiert worden ist. Dieses Testat sagt alles", sagte er.

Susanne Eisenmann, Stuttgarter Sportbürgermeisterin, führt eigene Experten zu dem Thema ins Feld: "Wir reagieren mit großer Gelassenheit. Das Stadion ist sicher und weist auch keine deutlichen Mängel im Bereich der Sicherheit auf. Wir haben die genannten Punkte mit unseren Fachleuten besprochen. Sie teilen die Einschätzung der Stiftung Warentest nicht. Die Frage ist, ob bei diesem Gutachten nicht die Publicity im Vordergrund gestanden hat."

Zentralstadion war 2004 mängelfrei

Winfried Lonzen, Geschäftsführer der ZSL Betreibergesellschaft in Leipzig wehrt sich gegen einige Kritikpunkte der Studie: "Der Hauptvorwurf, die Fluchtmöglichkeiten auf das Spielfeld seien nicht ohne Probleme, trifft aus unserer Sicht nicht zu. Diese Fluchtmöglichkeit ist nur in Stadien zwingend vorgeschrieben, die die besseren Fluchtmöglichkeit nach außen nicht realisieren können." Schon Ende 2004 wurde das Zentralstadion von allen Instanzen (TÜV, Versicherungen, Bauordnungsamt, Brandschutz, etc.) mängelfrei abgenommen.

Der Geschäftsführer der Frankfurter Stadionbetreiber, Patrick Meyer, sieht die Studie als etwas unausgewogen an: "Manchmal lassen sich Baurecht und Sicherheitsdenken nicht auf eine Linie bringen. Die Stiftung Warentest stellt die Panikforschung zu sehr in den Mittelpunkt. Die normale Nutzung eines Stadions wird dabei vernachlässigt. Wir halten die Studie aber für konstruktiv."

Fall für den Sportausschuss des Bundestages

Auch der Werksleiter des Nürnberger Frankenstadions, Karlheinz Kubanek, relativiert die Vorwürfe der Stiftung Warentest: "Die Mängel, die bei uns aufgezeigt wurden, sind durch den Umbau begründet. Das ist bis zur WM auf jeden Fall behoben. Wir hatten ein gutes Gefühl, aber man macht sich vorher schon Gedanken. Es ist schon befriedigend, wenn man zu den Klassenbesten gehört."

Die Betreibergesellschaften der Stadien in Leipzig, Gelsenkirchen und Kaiserslautern waren zu einer Stellungnahme gegenüber sport.ARD.de vorerst nicht bereit.

Der Sportausschuss des Bundestages will sich bereits in der kommenden Woche mit den übrigen Testergebnissen beschäftigen. Der Ausschuss-Vorsitzende Peter Danckert forderte, es müsse alles unternommen werden, um die Stadien nachzubessern. "Ich bin überrascht über den Umfang der Mängelliste, das habe ich so nicht erwartet", sagte der SPD-Politiker.

dpa/sid | Stand: 10.01.2006, 13:00 Uhr




Kritik am Vorpreschen der Stiftung Warentest
WM-OK - "Stadien sind sicher"

Das Organisationskomitee hat die 12 WM-Stadien für sicher erklärt und damit einer Studie der Stiftung Warentest widersprochen. "Wir bleiben dabei: Unsere Stadien sind sicher", sagte der OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt bei einer Pressekonferenz am Dienstag 10.1.06) wenige Stunden nach der Veröffentlichung der Studie.


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Wolfgang Niersbach mit WM-OK-Chef Beckenbauer

Diese beziehe sich auf Brandschutz und Panikfälle. Nicht aber auf die gesamten Sicherheitsaspekte, erklärte Schmidt kurz nachdem sich das WM-OK mit den Verantwortlichen der Stadien in einer Telefonkonferenz "intensiv" über den jüngsten Stand in den 12 WM-Stätten informiert hatte.

"Die Sicherheit der Zuschauer ist im normalen Bundesliga-Spielbetrieb in keiner Weise gefährdet und demzufolge auch nicht bei der bevorstehenden WM", hieß es weiter vom OK. Durch die Vorankündigung der Stiftung Warentest sei ein falscher Eindruck entstanden, "es gäbe akute Sicherheitsmängel, die ein sofortiges Eingreifen notwendig machen würden".

Amtskollege Wolfgang Niersbach monierte ebenso wie Schmidt erneut die Art und Weise, wie die Stiftung mit ihren Ergebnissen umgegangen sei. "Wir bleiben bei unserer Verärgerung, dass es aus unserer Sicht nicht in Ordnung ist, etwas anzukündigen, das nicht korrekt ist", sagte Niersbach. "Wir sind sehr für Panik-Forschung, aber nicht für Panikmache."

Stand: 10.01.2006, 13:54 Uhr
STS-Chris
Probleme mit dem Rasen in Berlin
André Hellers WM-Gala fällt aus

Die FIFA hat André Hellers Eröffnungsgala zur Fußball-WM im Berliner Olympiastadion abgesagt. Der Fußball-Weltverband begründete dies in einer Pressemitteilung damit, dass eine erfolgreiche Verlegung des Rasens nach dem geplanten Termin am 7. Juni bis zum ersten Gruppenspiel am 13. Juni nicht "ohne erhebliche Risiken" möglich sei.


Die von Heller konzipierte Gala war als festliche Einstimmung auf die WM gedacht. Die 90-minütige Veranstaltung sollte zu einem einzigartigen "Fest des Staunens" werden und eine neue Tradition in der Geschichte der FIFA begründen. Es sollte das erste Mal sein, dass eine WM mit einer Gala und nicht mit einem Spiel beginnt.
Heller schließt Verlegung aus

"Diese späte Absage ist der FIFA nicht leicht gefallen, aber für uns als Weltfussballverband müssen die sportlichen Aspekte schließlich Vorrang haben", ließ FIFA-Präsident Joseph S. Blatter mitteilen. Heller erklärte in einem Interview mit Spiegel Online, dass die Show nicht in einem anderen Stadion gezeigt werden könne. "Sie ist bühnenarchitektonisch auf die Architektur des Stadions ausgerichtet, unsere Freiwilligen, ein Kernbereich der Show, kommen aus Berlin und Umgebung", so der Künstler. Zu den bereits enstandenen Kosten sagte Heller: "Billig wird der Spaß für die FIFA sicher nicht. Immerhin wird seit zwei Jahren daran gearbeitet."

Kritiker gehen davon aus, dass ein Großteil des Budgets in Höhe von rund 25 Millionen Euro, das die FIFA trägt, damit in den Sand gesetzt wurde.

6.500 Freiwillige sollten für Spektakel sorgen

Rund 6.500 Freiwillige sollten in der Arena und hinter den Kulissen für ein Spektakel sorgen, "das es in der Geschichte des Weltfußballverbandes FIFA so nicht gegeben hat", wie der 58-jährige Heller versichert hatte. Neben 132 Fußball-Weltmeistern, unter ihnen Sportlegenden wie Diego Maradona und Pelé, sollten auch die amerikanische Starsopranistin Jessye Norman, die HipHop-Band Black Eyed Peas und der Sänger Cheb Kahled aus Algerien auftreten. Für die Show sollten die Zuschauer tief in die Tasche greifen für Kartenpreise zwischen 100 und 750 Euro.

Die WM-Gala hatte bereits bei den Planungen für Diskussionen gesorgt. Zunächst wurde über Austragungsort- und datum gestritten. Berlin setzte sich schließlich gegen München durch, wo am 9. Juni mit der Partie Deutschland gegen Costa Rica die WM sportlich beginnt. Wegen einer möglichen Beschädigung des Rasens war zunächst der 7. Juni gewählt und das erste Spiel im Olympiastadion zwischen Weltmeister Brasilien und Kroatien vom 12. auf den 13. Juni verschoben worden. Dieser Zeitraum schien der FIFA aber nun offenbar immer noch zu knapp.

dpa/ap/rsch | Stand: 13.01.2006, 16:54 Uhr





Reaktionen nach der Absage der WM-Eröffnungsgala
München bietet sich als Ersatz an

Nach dem Aus für die WM-Eröffnungsgala hat München jetzt eine "Ersatzfeier" in der bayerischen Landeshauptstadt ins Gespräch gebracht. sport.ARD.de stellt die Reaktionen nach der Absage durch den Fußball-Weltverband FIFA zusammen.


Münchens Oberbürgermeister Christian Ude sagte, die bayerische Landeshauptstadt sei "selbstverständlich bereit, jetzt bei einer Ausweitung des Programms der Münchner Eröffnungsfeier oder bei der Ausrichtung eines gesonderten Festes im Olympiastadion ... behilflich zu sein".

Positiv äußerte sich Wolfgang Overath zu dem Negativ-Ereignis. "Es ist gut, dass sie es abgesagt haben. Für die Spieler ist es besser, wenn sie einen guten Rasen vorfinden", meinte der Weltmeister von 1974 und Präsident des 1. FC Köln.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat mit großem Bedauern auf die Absage reagiert. "Berlin ist schwer enttäuscht, das trifft uns hart", erklärte Wowereit. "Wir hatten uns sehr gefreut, dass das Olympiastadion die Bühne für die Eröffnungsgala gewesen wäre." Wowereit schlug vor, am 7. Juni unter Beteiligung der FIFA ein großes Eröffnungsfest auf dem Gelände der Fan-Meile vor dem Brandenburger Tor zu veranstalten.

Fedor Radmann, der Kulturbeauftragte des Organisationskomitees für die Fußball-WM 2006, hat die Absage der WM-Eröffnungsgala bedauert. "Ich bin sehr traurig. Ich bin tief überzeugt davon, dass diese Veranstaltung die spannendste und Aufsehen erregendste nach dem Krieg in Deutschland geworden wäre."

"Wir finden die Absage bedauerlich, weil wir vom Konzept Andre Hellers fest überzeugt gewesen sind. Aber der Teufel liegt im technischen Detail. Wir empfinden es als Stärke des Weltverbandes, dass er frühzeitig eine solche Entscheidung getroffen hat", sagte OK-Sprecher Jens Grittner.

dpa/ap/sid | Stand: 13.01.2006, 17:34 Uhr





Der sport.ARD.de-Kommentar
Super-Gau statt Super-Show

Von Olaf Jansen

Weltweit klangvolle Promi-Namen, tausende freiwillige Helfer, Top-Künstler - für 25 Millionen Euro sollte André Heller mit der WM-Gala ein Spektakel inszenieren, das die Welt nicht mehr vergisst. Und jetzt? Abgesagt. Von der FIFA. Einfach so. Aus Angst um den Stadionrasen. Ist das lächerlich? Nein, das ist höchst ärgerlich. Der sport.ARD.de-Kommentar.


Es sollte die größte Show werden, die die Welt je gesehen hat. WM-Kulturchef Fedor Radmann hatte von der "spannendsten und Aufsehen erregendsten Veranstaltung in Deutschland nach dem Krieg" gesprochen. Der Österreicher André Heller sollte seiner Nachbar-Nation den Top-Platz in der Geschichte der besten Partys der Welt sichern.

Und dann kommt der Fußballweltverband in Person des Schweizers Sepp Blatter daher und sagt das ganze Ding einfach ab. Nach zwei Jahren Gala-Planung befürchtet er jetzt plötzlich, dass der Rasen im Berliner Olympiastadion nicht rechtzeitig wiederherstellbar sei. Ha, ha, das klingt erst einmal lustig. Weil ja dermaßen fadenscheinig. Nur: Wenn man betrachtet, was die deutschen WM-Macher in den letzten Tagen für Pleiten auf diesem Niveau erlebt haben. Oder wenn man sich gedanklich damit beschäftigt, wieviel Geld mit dieser Absage einfach so verblasen wird - wer mag da noch wirklich herzhaft lachen?

Viel, viel verlorenes Geld

André Heller - der düpierte Star-Künstler - kommentierte den finanziellen Schaden süffisant: "Er habe noch keinen Auftraggeber gehabt, der es sich finanziell habe leisten können, eine solche Veranstaltung zu einem solchen Zeitpunkt einfach abzusagen." Zwei Jahre sei schon an der Gala gearbeitet worden. "Billig wird das für die FIFA sicher nicht", meint Heller - spätestens bei dieser Aussage dürfte den FIFA-Buchhaltern etwas flau im Magen werden. Man ahnt: Mit diesen Ausgaben hätte man auch vielerlei nützliche Projekte in Fußball-Entwicklungsländern finanzieren können - nur so zum Beispiel.

Aber das ist ja nur das verlorene Geld. Für die deutschen WM-Macher geht es um Anderes: Sie haben erneut einen großen Flop gelandet. Erst der Frust mit dem Ticketverkauf, dann die furchtbare Bewertung der Stadionsicherheit, nun das Aus der fulminanten Show. Wolfgang Overath steht mit seinem fröhlichen kölschen Gemüt ganz sicher ziemlich allein da, wenn er sagt: "Gut, dass sie es abgesagt haben. Für die Spieler ist es besser, wenn sie einen guten Rasen vorfinden."

Stand: 13.01.2006, 18:20 Uhr
STS-Chris
WM 2006: Countdown
145 : 21 : 11
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 2

Franken-Stadion in Nürnberg





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Stadiondaten

Bevölkerung von Nürnberg: 490.000
Stadion: Franken-Stadion
Maßnahme: Umbau
Kosten: 56 Mio. €
Verein: 1. FC Nürnberg

Bruttokapazität: 41.926
Sitzplätze: 36.898 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 32.341
* Runde der letzten 16: 31.995


FRANKEN-STADION NÜRNBERG

Nur drei Stadien der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 verfügen noch über eine Leichtathletik-Laufbahn: Berlin, Stuttgart und eben Nürnberg. Alle anderen Arenen sind reine Fußballstadien. Nichtsdestotrotz bietet das Franken-Stadion eine besondere Atmosphäre und große Vorzüge.

So integrierten die Franken beim Umbau des Stadions gewissenhaft umweltschonende Maßnahmen, etwa eine riesige Regenwasserzisterne, aus der komplett die Beregnungsanlage gespeist wird. Die täglichen Abläufe werden durch das „Eco-Management and Audio Scheme“, ein Umweltmanagement-System, ganz im Sinne eines ökologisch sinnvollen Ressourcenverbrauchs geregelt.

Der Umbau für die FIFA WM 2006: Durch die Tieferlegung des Spielfeldes und den Bau von Zusatztribünen wurde die Sitzplatzkapazität um 5.500 Plätze auf 45.500 Zuschauer (Bundesliga) erweitert. Das Erdgeschoss unter der Haupttribüne wurde in eine 300 m² große Mixed-Zone umgebaut. Zudem wurde ein dreistöckiges VIP-Gebäude für Ehrengäste und Medienvertreter gebaut. Die gesamte Baumaßnahme wurden im April 2005 abgeschlossen.

Im neuen Franken-Stadion fanden im Sommer 2005 bereits drei Spiele des FIFA Confederations Cup statt, darunter das Gruppenspiel zwischen Deutschland und Argentinien sowie das Halbfinale Deutschland - Brasilien.

In nur drei Jahren Bauzeit war bis 1928 das „Städtische Stadion“ entstanden, damals mit einem Fassungsvermögen von 50.000 Zuschauern. Nachdem der 1. FC Nürnberg 1961 zum achten Mal deutscher Fußballmeister geworden war, entschloss sich die Stadt zur Einführung der Bundesliga das Stadion umzubauen. Vollständig renoviert wurde das Stadion zwischen 1987 und 1991 – und anschließend in „Franken-Stadion“ umbenannt.

Finanzierung:
Eine Hälfte durch den Freistaat Bayern, die andere durch die Stadt Nürnberg.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 3: ~ 1. Februar
STS-Chris
Guckt euch mal dieses Video zur Eröffnungsgala an.
Das Video vom ZDF ist eigentlich ganz gelungen.


Heller will Berlin bei Alternativfeier helfen
Weiter Ärger wegen FIFA-Absage

Er will der Stadt Berlin bei der geplanten Alternativfeier am Brandenburgter Tor helfen: Andre Heller hat nach der Absage der geplanten Eröffnungsgala durch die FIFA der Hauptstadt seine Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert. Der Vorsitzende des Sportausschusses Danckert, äußerte sich besorgt über Gerüchte, die FIFA wolle auch eine solche Feier nicht.


Wenn sein Rat gefragt sei, mache er ich gerne mit - "kostenlos natürlich", sagte Heller der "Berliner Zeitung" vom Montag. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sagte, man wolle sowohl das Land als auch die FIFA als weitere Unterstützer für die Party gewinnen.

Der Politiker erneuerte sein Unverständnis für die Absage der Gala im Olympia-Stadion, ergänzte aber in einem TV-Interview: "Wir werden nicht zicken. Wir werden die Gäste ans Brandenburger Tor einladen und hoffen, dass die FIFA und das Organisationskomitee sich beteiligen." Verwundert zeigte sich Wowereit über das Verhalten der Bundesregierung: "Mich wundert allerdings auch, die Bundesregierung sagt gar nichts dazu", sagte der SPD-Politiker. Ebenso täten der Deutsche Fußball-Bund und das WM-OK so, als sei die Absage nicht schlimm. Dabei hätten immerhin 25 Millionen Euro investiert werden sollen.

Bestehende Verträge

Von diesem Geld ist nach Auffassung von Andre Heller ohnehin ein Gutteil weg. Die Absage der Veranstaltung werde "eine der teureren Beerdigungen der Kunstgeschichte". Heller wies in diesem Zusammenhang auf bestehende Verträge mit Künstlern wie Peter Gabriel hin. Zudem sei die Technik bereits bestellt. Er fügte an, zwar lasse sich die Gala vom Olympia-Stadion nicht ans Brandenburger Tor verlegen. Doch werde er Berlin bei einer Ersatzveranstaltung unterstützen.

Der Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Peter Danckert, äußerte im ZDF seine Beunruhigung über Gerüchte, die FIFA wünsche das Fest am Brandenburger Tor nicht. "Ich höre inzwischen, dass die FIFA auch an dieser Stelle eingreift. Das geht wirklich zu weit", sagte Danckert. Der Sportausschuss begrüße die Party vor dem Brandenburger Tor.

Der Politiker hält die von der FIFA genannten Begründungen für die Absage der WM-Gala für unglaubwürdig: "Das überzeugt hier niemand", sagte er. "Ich finde das eigentlich unfassbar." Die finanzielle Seite spiele in der Angelegenheit gar keine Rolle, der Rasen sei kein Grund. "Ich vermute, dass es doch Überlegungen sind, ob Andre Heller aus Sicht der FIFA der richtige Mann war mit dem avantgardistischen Programm", sagte Danckert.

AP | Stand: 16.01.2006, 11:42 Uhr
STS-Chris
WM 2006: Countdown
128 : 16 : 37
Tage .......... Std. ....... Min.




WM 2006 Stadien, Teil 3

Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern





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Stadiondaten

Bevölkerung von Kaiserslautern: 100.000
Stadion: Fritz-Walter-Stadion
Maßnahme: Erweiterung
Kosten: 43,8 Mio. €
Verein: 1. FC Kaiserslautern

Bruttokapazität: 43.450
Sitzplätze: 39.820 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 37.084
* Runde der letzten 16: 36.392


Das "Fritz-Walter-Stadion" wurde 1920 erbaut. Das Stadion auf dem Betzenberg ist nach dem Kapitän der Weltmeisterelf von 1954 benannt. Das Profiteam des 1. FC Kaiserslautern bestreitet hier seine Heimspiele.

* Ost- und Westkurve werden ausgebaut. Die Osttribüne soll im Februar 2004, die restlichen Baumaßnahmen im Mai 2005 abgeschlossen sein.
* Medieneinrichtungen sollen in die Nordtribüne integriert werden.
* Neue Flutlichtanlange an den Dächern der Süd- und Nordtribüne.
* Ergänzung der vorhandenen neuen Beschallungsanlage in der Ost- und Westtribüne.
* Am 6. Juni findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum des „Wunders von Bern“ das Länderspiel Deutschland – Ungarn in Kaiserslautern statt.

Finanzierung:
21,7 Mio. € Land Rheinland-Pfalz, 7,7 Mio. € Stadt Kaiserslautern, 18,9 Mio. € 1.FC Kaiserslautern.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 4: ~ 10. Februar






Alle WM-Quartiere stehen fest

Alle 32 WM-Teilnehmer haben sich für ein Quartier entschieden.
Als letzte: Australien, Elfenbeinküste, Serbien-Montenegro und
Tschechien


Übersichtskarte
STS-Chris
WM 2006: Countdown
118 : 03 : 29
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 4

Rhein-Energie-Stadion in Köln (Cologne)





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Stadiondaten

Bevölkerung von Köln: 1.000.000
Stadion: Rhein-Energie-Stadion
Maßnahme: Umbau
Kosten: 119 Mio. €
Verein: 1. FC Köln

Bruttokapazität: 46.120
Sitzplätze: 40.590 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 35.926
* Runde der letzten 16: 35.580


Für die fußballbesessenen Kölner bedeutet das am 31. März 2004 eröffnete neue Stadion auch eine Portion Genugtuung. Schließlich war Deutschlands viertgrößte Stadt bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 leer ausgegangen. Mit dem Bau des rund 46.000 Fans fassenden reinen Fußball-Stadions aber hat Köln sich auch gegen Konkurrenten aus der direkten Nachbarschaft durchgesetzt. Im Sommer 2006 werden vier Gruppenspiele und ein Achtelfinale im FIFA WM-Stadion Köln ausgetragen.

Direkt auf dem Gelände des Müngersdorfer Stadions gebaut, wurde die neue Arena am 31. März 2004 mit dem Länderspiel Deutschland – Belgien eröffnet. Während des etwas mehr als zwei Jahre dauernden Umbaus bei laufendem Spielbetrieb wurde jeweils eine der vier Tribünen abgerissen und neu aufgebaut.

Gegenüber dem alten Stadion mit seiner Leichtathletik-Bahn hat die neue Arena wesentlich an Atmosphäre und „Begeisterungs-Potenzial“ gewonnen. Architektonisch sticht die kompakte Raumnutzung hervor. Die Oberränge erheben sich mit einem Neigungswinkel von fast 34 Grad. Zwischen Tribünenkanten und Spielfeld liegen weniger als acht Meter. Die vier 72 Meter hohen Masten, die das Dach tragen, wirken zudem als Lichttürme. Nähert man sich aus Westen der Rhein-Metropole, so bilden die vier erleuchteten Türme des Stadions ein deutliches Signal: Hier ist Köln!

Der Bundesligaklub 1. FC Köln, dem auch ein Museum im Stadionbereich gewidmet wurde, bestreitet hier seine Heimspiele. Einige der besten und beliebtesten deutschen Spieler, wie etwa Wolfgang Overath, Toni Schumacher, Pierre Littbarski und „Icke Hässler feierten hier ihre großen Erfolge und verabschiedeten sich „in Müngersdorf“ von den Fans.

Das ursprüngliche Stadion wurde 1923 eröffnet, der Nachfolgebau im Jahr 1975. Unzählige weltbekannte Persönlichkeiten traten bereits im Kölner Stadion auf, so etwa der Papst oder die Rolling Stones.

Finanzierung:
Die Stadt Köln zahlt 25,7 Millionen Euro, der Rest wird über die Kölner Sportstätten GmbH (Eigentümerin und Betreiberin) finanziert.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 5: ~ 20. Februar
STS-Chris
Herbert Grönemeyer schreibt offizielle Hymne zur WM 2006

13. Februar 2006


Freunde von Fußball-Chören werden zur WM 2006 Ungewohntes zu hören bekommen: Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" soll die Klassik-Pop-Band Il Divo den offiziellen Fifa-WM-Song singen, meldet die dpa. Es werde voraussichtlich eine schnelle Ballade mit dem Titel "Time of Our Lives" sein, heißt es nach Angaben des Magazins bei der Plattenfirma Sony BMG. Premiere des Songs soll bei der Eröffnungsfeier in München am 9. Juni sein. Parallel zum Fifa-WM-Song werde es eine offizielle WM-"Hymne" von Herbert Grönemeyer geben, die gleichzeitig in Deutsch, Englisch und Französisch eingespielt wird, bestätigte die Plattenfirma EMI dem "Spiegel".


Herbert Grönemeyer

Die offiziellen Musiktitel zur Fußball-WM und EM waren stets erfolgreich, wie zuletzt der EM-Song "Forca" von Nelly Furtado, "Boom" von Anastacia zur WM 2002 und "La Copa de la Vida" von Ricky Martin 1998. Die Musikauswahl für den WM-Song sei diesmal allerdings nicht reibungslos verlaufen, berichtete das Nachrichtenmagazin. Die ursprünglich als Interpretin vorgesehene Mariah Carey habe den vorgeschlagenen Titel abgelehnt. Stattdessen präsentierten jetzt Il Divo den WM-Song. Das international besetzte Quartett hat mit einer Mischung aus Klassik und Pop weltweit insgesamt fast zehn Millionen Platten verkauft.


Quelle: prosieben.de





"Il Divo" singen offiziellen WM-Song

Frankfurt/Main - "Time of Our Lifes" vom US-Quartett "Il Divo" wird der offizielle Song der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland sein (9. Juni bis 9. Juli).

"Il Divo" stehen mit ihrem letzten Album "Ancora" momentan auf Platz eins in den US-Charts.



Das Lied soll eine schnelle Ballade sein und von den besonderen Gefühlen, die durch den Fußball vermittelt werden, handeln.


Grönemeyer singt WM-Hymne

Der von Jörgen Elofsson geschriebene Song wird bei der WM-Eröffnung am 9. Juni in München live zu hören sein.

Ebenso wird Herbert Grönemeyer die WM-Hymne "Celebrate the Day" vortragen, die auf Deutsch, Englisch, Französisch sowie in einer mehrsprachigen Version veröffentlicht werden soll.

Beide Titel sind exklusiv auf dem offiziellen Album "Voices" erhältlich, das am 12. Mai 2006 erscheinen wird.


Blatter zufrieden

"Ich freue mich über dieses starke Lied, gesungen von einer der weltweit führenden Gruppen, und bin überzeugt, dass dieses Stück den Fans als Teil des ganzen WM-Unterhaltungsprogramms in Erinnerung bleiben wird", erklärte Weltverbands-Präsident Joseph S. Blatter.

Er fügte hinzu: "Ebenso sicher bin ich mir, dass die Hymne, die von Herbert Grönemeyer produziert wird, für eine enge emotionale Bindung zwischen den Teams, den Fans und der Weltmeisterschaft sorgen wird."


"Die Leidenschaft des Fußballs weitergeben"

"Es ist wichtig, dass das offizielle Musikprogramm die Leidenschaft für den Fußball und dessen Bedeutung für die Fans weltweit wiedergibt", so der Fifa-Chef.

Zuletzt waren für Welt- und Europameisterschaften Songs wie "Forca" (EM 2004) von Nelly Furtado, "Boom" von Anastacia (WM 2002) und Ricky Martins "La Copa De La Vida" ( WM 1998 ) zu Hits geworden.


Quelle: sport1.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
105 : 03 : 18
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 5

AWD-Arena in Hannover (Hanover)





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Stadiondaten

Bevölkerung von Hannover: 525.000
Stadion: AWD-Arena
Maßnahme: Umbau
Kosten: 64 Mio. €
Verein: Hannover 96

Bruttokapazität: 44.652
Sitzplätze: 39.297 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 34.311
* Runde der letzten 16: 33.965


Auch in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover lockt die Fans ein reines Fußballstadion zu den Spielen. Der Umbau des alten Niedersachsenstadions wurde im Dezember 2004 abgeschlossen.

Optisches Highlight der bei Bundesliga-Spielen insgesamt 50.000 Zuschauer fassenden Arena ist die völlig freitragende 2.500 Tonnen schwere Dachkonstruktion. Das Innendach wurde mit einer UV-Strahlen-durchlässigen Folie überzogen. Somit wird gewährleistet, dass der Arbeitsplatz der Spieler genügend Licht bekommt.

Wie nicht anders zu erwarten, wurde der Rasen mit einer Heizung und einem Drainage-System unterlegt. Die vier 70 Meter hohen Flutlichtmasten wurden durch ein im Dach integriertes hochmodernes Lichtsystem ersetzt, das aus 150 Strahlern mit einer jeweiligen Leuchtkraft von 1.500 Lux besteht. Zwei Videowände, jeweils 41 qm große LED-Tafeln, bieten umfangreiche Informationsmöglichkeiten. Für die stimmungsvolle Beschallung sorgen die 26.400 Watt der 66 Boxen.

Der Bau des ersten Niedersachsenstadions wurde 1954 abgeschlossen. Seit 1959 bestreitet die Profimannschaft Hannover 96 dort ihre Heimspiele.

Der Umbau hatte im März 2003 mit dem Abriss der Nordtribüne begonnen.

Finanzierung:
24 Mio. € durch Stadt Hannover, Land Niedersachsen, und Region Hannover, 20 Mio. € durch Bankenkonsortium, 20 Mio. € durch Kreditanstalt für Wiederaufbau (abgesichert durch Bürgschaft der Stadt Hannover).


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 6: ~ 1. März
STS-Chris
Italien - Deutschland

ARD, 20:15 Uhr
Anstoß in Florenz: ca. 21:00 Uhr


Die voraussichtliche Aufstellung:


Lehmann

Friedrich .............................. Lahm

Mertesacker ...... Metzelder

Frings
Schneider .......................... Deisler
Ballack

Podolski .......................... Klose




Nationalmannschaft heute in Florenz gegen Italien
01.03.2006 16:06:00

100 Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft im eigenen Land trifft die deutsche Nationalmannschaft heute in Florenz auf Italien. Anpfiff des ersten Länderspiels im Jahr 2006 ist um 21 Uhr (live in der ARD). In der Länderspielgeschichte trafen beide Teams bislang 27 Mal aufeinander. Die Bilanz der DFB-Auswahl ist dabei mit sieben Siegen, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen bei einem Torverhältnis von 32:38 Treffern negativ. Zum letzten Mal standen sich beide Mannschaften am 20. August 2003 in Stuttgart gegenüber. Im Gottlieb-Daimler-Stadion gab es eine 0:1-Niederlage.

"Es ist normal, dass jetzt jedes Spiel einen besonderen Stellenwert in der Öffentlichkeit hat. Aber wir machen uns da keinen Kopf und bleiben ganz ruhig, egal was am Mittwoch passiert", meinte ein äußerlich gelassener Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der nichts von einem Stimmungstest wissen wollte. Vielmehr verbreitete der 41-Jährige einmal mehr gute Laune, nachdem die Mannschaft am Dienstagmittag bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel in Bologna gelandet war und die rund einstündige Busfahrt in das "Herz der Toskana" hinter sich gebracht hatte. "Bis zur WM werden wir keine Ruhe mehr haben", mutmaßte der Bundestrainer.

Zweitrangig sei für Klinsmann, ob seine Elf die Negativserie gegen die Etablierten des Weltfußballs beenden kann, nachdem dies zuletzt in 15 Anläufen vergeblich versucht wurde. "Wir wollen endlich einen Großen schlagen, das ist klar. Das Ergebnis ist schon wichtig, weil wir daraus Selbstvertrauen ziehen könnten. Sollte es aber nicht klappen, dann werden wir eben einen Großen bei der WM schlagen", erklärte der ehemalige DFB-Kapitän.

Derweil nimmt der aktuelle Spielführer seine Mitstreiter in die Pflicht. "Das Spiel ist sehr wichtig für uns, weil es eines der wenigen Spiele vor der WM ist. Wir müssen die Eindrücke vom Frankreich-Spiel bestätigen und möglichst einen Schritt nach vorne machen - unabhängig davon, ob der eine oder andere im Verein nicht spielt. Es darf nicht sein, dass wir danach wieder sagen: Das war ein Rückschritt, wir sind enttäuscht. Man muss merken, dass es jetzt um die Stammplätze geht. Da ist so ein Klassiker prädestiniert, um sich zu zeigen", sagte Michael Ballack und erinnerte an den guten Auftritt der DFB-Auswahl zum Abschluss vergangenen Jahres beim 0:0 in Paris.

Das nicht-öffentliche Training fand am Montag ohne den Leverkusener Bernd Schneider statt. Der Mittelfeldspieler musste wegen einer Knöchelprellung, die er sich am vergangenen Samstag beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln zugezogen hatte, im Hotel behandelt werden. Nach Angaben der medizinischen Abteilung steht einem Einsatz des 32-Jährigen heute Abend aber nichts im Wege. Am Montag musste Bundestrainer Jürgen Klinsmann dagegen bei den Übungseinheiten mit 17 Feldspielern und zwei Torhütern auskommen.

Neben vielen Einzelgesprächen stand am Sonntagabend auch eine Teamsitzung auf dem Programm, in der Klinsmann seine Nationalspieler über die Nicht-Berücksichtigung von Christian Wörns informierte. "Wir haben das in Ruhe besprochen. Die Mannschaft hat das verstanden", sagte Klinsmann.

Abwehrspieler Philipp Lahm freut sich derweil auf sein mögliches Comeback und erklärte auf der Pressekonfernz in Frankfurt: "Ich war zuletzt 2004 auf der Asienreise dabei, danach verletzt - deshalb freue ich mich jetzt sehr auf das Länderspiel in Italien und hoffe natürlich, dass ich auch zum Einsatz komme. Der Bundestrainer hat immer den Kontakt zu mir gehalten, auch als ich verletzt war. Jetzt bin ich wieder auf einem guten Weg, auch wenn ich noch ein paar Spiele brauche."

Hanke und Lahm kehren zurück

Für die Partie in Italien hatte Bundestrainer Jürgen Klinsmann Mike Hanke und Philipp Lahm wieder in sein Aufgebot berufen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Christoph Metzelder für das Frankreich-Länderspiel ist der Abwehrspieler von Borussia Dortmund ebenfalls wieder Teil des Teams. Diesmal verzichtete Klinsmann auf eine Berufung von Angreifer Kevin Kuranyi. "Wir haben ihn genau beobachtet. Wir wollen ihm ein Zeichen geben, dass wir mehr von ihm erwarten. In den letzten Monaten hat er sein Potenzial nicht abgerufen", so Klinsmann.

Hildebrand ersetzt Kahn - Lehmann spielt in Florenz

Dagegen muss Oliver Kahn beim Aufeinandertreffen mit der "Squadra Azzurra" passen. der Torhüter vom FC Bayern München hat seine Teilnahme am Länderspiel verletzungsbedingt abgesagt und wird durch Timo Hildebrand (VfB Stuttgart) ersetzt.

Erstmals seit dem FIFA Confederations Cup in Deutschland hatte Jürgen Klinsmann Kahn und Jens Lehmann (Arsenal London) wieder gemeinsam ins Aufgebot der Nationalmannschaft berufen. Kahn hätte in Italien spielen sollen und wird nun von Lehmann vertreten. Am 22. März in Dortmund gegen die USA kehrt Kahn ins Tor zurück.

Das 20-köpfige Aufgebot setzt sich ausschließlich aus dem Spielerkreis zusammen, der auch für die letzten beiden Fitnesstests geladen wurde.


Kader der Nationalmannschaft für das Länderspiel am 1. März gegen Italien in Florenz >>> hier


Quelle: dfb.de




Endlich eine große Fußball-Nation schlagen

aus Florenz berichten Patrick Brandenburg und Sascha Wimmer

Genau hundert Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft tritt die deutsche Nationalmannschaft in die heiße Phase der Turnier-Vorbereitung ein. Nur noch vier Testspiele verbleiben, um für den Saisonhöhepunkt in Form zu kommen. Zum Start des Länderspieljahres gibt es gleich das Prestigeduell gegen Italien (ab 20.45 Uhr im onSport Live-Ticker). Vom Klassiker der beiden dreimaligen Weltmeister verspricht sich Bundestrainer Jürgen Klinsmann eine "Standortbestimmung". Bei einem Sieg winkt eine gehörige Portion Selbstvertrauen, die es für den Start in die WM-Saison zu nutzen gilt, denn die Squadra Azzurra gehört zu den Geheimfavoriten auf den Titel im Sommer.

Mit Metzelder in der Viererkette

"Alle Mann an Bord", meldet der Bundestrainer erleichtert vor dem Duell im Stadio Artemio Franchi in Florenz, wo die Nationalelf auch auf dem Weg zur WM-Formation einen wichtigen Schritt vorankommen will. Das Gerüst der Mannschaft steht, doch insbesondere in der Defensive gibt es noch Fragezeichen. Womöglich bekommt Borussen-Bankdrücker Christoph Metzelder gegen Italien eine Chance in der Startelf. Das würde der Diskussion um dessen ausgebooteten Dortmunder Teamkollegen Christian Wörns eine ganz besonders pikante Note geben. Als Ersatz steht Robert Huth vom FC Chelsea bereit.

Lahm feiert Comeback

Die Rückkehrer Per Mertesacker und Phillip Lahm sind dagegen gesetzt. Innenverteidiger Mertesacker hat pünktlich zur Länderspiel-Saison an den jüngsten beiden Spieltagen wieder für Hannover 96 ins Bundesligageschehen eingegriffen. Lahm ist beim FC Bayern schon länger wieder am Ball, doch das Nationaltrikot hat der lange verletzte 22-Jährige zuletzt vor über einem Jahr getragen, im Dezember beim 5:1-Sieg in Thailand. "Wir sind glücklich, dass Phillip wieder dabei ist", sagt Klinsmann, der sich auch offensiv einige Impulse vom kleinen Linksverteidiger erhofft.

Beeindruckende Italiener

Gemeinsam mit Arne Friedrich auf der rechten Seite und Keeper Jens Lehmann im Tor haben sie den Auftrag, den Wirbelsturm der Italiener zu bändigen. Keine leichte Aufgabe, sondern vielmehr ein echter Prüfstein. Schließlich hat sich ausgerechnet der Angriff in der Heimat des Spiel zerstörenden Catenaccio zum Paradeteil der Mannschaft entwickelt, vor dem der Bundestrainer gewarnt ist. "Wir haben den 3:1-Sieg der Italiener in Holland gesehen. Das war wirklich beeindruckend."

Luca Toni in Superform

In dieser Partie hat Luca Toni, zurzeit mit 22 Treffern unangefochten Torschützenkönig der italienischen Serie A, gezaubert, wie es Italien selten gesehen hat. Der Florentiner Lokalmatador ist spätestens seit dieser Demonstration modernen Fußballs der Liebling der Tifosi. Frühere Helden wie Christian Vieri und Pippo Inzaghi dagegen kämpfen nur noch um den vakanten zweiten Platz im Sturm. In der Sympathie von Trainer-Großmeister Marcello Lippi liegen die zwei Stars derzeit aber noch hinter Alberto Gilardino vom AC Mailand. Das Sturmduo Toni (28 Spiele) und Gilardino (23) kommt im Nationaltrikot auf die stolze Bilanz von insgesamt 27 Toren.

Starkes deutsches Mittelfeld

Im Mittelfeld dagegen dürften die deutsche Elf dagegen mit Ballack, Frings, Schneider und Deisler gegenüber den Gastgebern leicht im Vorteil sein. Zumal wichtige Stützen der Squadra Azzurra nicht dabei sind: In Francesco Totti fehlt der italienischen Mannschaft der Taktgeber. Der "Ausnahmespieler" (Klinsmann) vom AS Rom fehlt nach seinem Wadenbeinbruch. Italien ohne Totti ist wie Deutschland ohne Ballack. Daran ändert auch nichts, dass Alessandro del Piero als nicht minder bekannter Name Gewehr bei Fuß steht. Außerdem musste Gennaro Gattuso noch kurzfristig wegen einer schweren Oberschenkelprellung passen. Der Pitbull vom AC Mailand pflegt dem eingespielten 4-3-1-2-System der Italiener sonst das nötige Feuer zu verleihen.

Klose wieder in Form

Spannung versprechen auch die Auftritte von Klose und Podolski im Stadion des AC Florenz: Wie behauptet sich der deutsche Sturm gegen die Weltklasse-Verteidiger Alessandro Nesta und Fabio Cannavaro? Für den in der Bundesliga mit einem Durchhänger kämpfenden Kölner Podolski ist das eine echte Herausforderung, bei der er die "vollste Unterstützung" des Bundestrainers hat. Sturmpartner Klose hat jüngst in der Champions League gegen Juve eifrig daran mitgewirkt, ein typisch italienisches Bollwerk zu knacken. Den fehlenden eigenen Treffer möchte die aktuelle Nummer eins der Bundesliga-Torjäger liebend gerne im Nationaltrikot nachholen. Es wäre sein 28. Treffer für Deutschland im 51. Spiel.


Quelle: t-online.de




Die bisherigen Spiele gegen Italien

Freundschaftsspiele


Mi 30.03.1955 - Deutschland - Italien 1:2 (1:1) sad.gif
So 18.12.1955 - Italien - Deutschland 2:1 (1:0) sad.gif
Sa 13.03.1965 - Deutschland - Italien 1:1 (1:0) mellow.gif
Di 26.02.1974 - Italien - Deutschland 0:0 (0:0) mellow.gif
Sa 08.10.1977 - Deutschland - Italien 2:1 (1:0) biggrin.gif
Di 22.05.1984 - Deutschland - Italien 1:0 (0:0) biggrin.gif
Mi 05.02.1986 - Italien - Deutschland 1:2 (1:1) biggrin.gif
Sa 18.04.1987 - Deutschland - Italien 0:0 (0:0) mellow.gif
Mi 25.03.1992 - Italien - Deutschland 1:0 (0:0) sad.gif
Mi 23.03.1994 - Deutschland - Italien 2:1 (1:1) biggrin.gif
Mi 21.06.1995 - Deutschland - Italien 2:0 (1:0) biggrin.gif
Mi 20.08.2003 - Deutschland - Italien 0:1 (0:1) sad.gif
Mi 01.03.2006 - Italien - Deutschland --

WM

Finalrunde, Gruppe B:
Do 31.05.1962 - Italien - Deutschland 0:0 (0:0) mellow.gif

Endrunde, Halbfinale:
Mi 17.06.1970 - Italien - Deutschland 4:3 n.V. sad.gif

2. Finalrunde, Gruppe A:
Mi 14.06.1978 - Italien - Deutschland 0:0 (0:0) mellow.gif

Endrunde, Finale:
So 11.07.1982 - Italien - Deutschland 3:1 (0:0) sad.gif

EM

Finalrunde, Gruppe 1:
Fr 10.06.1988 - Deutschland - Italien 1:1 (0:0) mellow.gif

Finalrunde, Gruppe 3:
Mi 19.06.1996 - Italien - Deutschland 0:0 (0:0) mellow.gif


Quelle: fussballdaten.de




Weitere Spiele:

ENDE Republik Korea 1:0 Angola
ENDE Iran 3:2 Costa Rica
ENDE Russland 0:1 Brasilien
19:15 Tunesien - Serbien und Montenegro
20:00 USA - Polen
20:00 Türkei - Tschechische Rep.
20:15 Kroatien - Argentinien
20:30 Republik Irland - Schweden
20:30 Niederlande - Ecuador
20:45 Saudiarabien - Portugal
21:00 Wales - Paraguay
21:00 Schottland - Schweiz
21:00 Frankreich - Slowakei
21:00 Italien - Deutschland
21:05 England - Uruguay
22:00 Spanien - Elfenbeinküste


Quelle: fifaworldcup.com
STS-Chris
WM 2006: Countdown
097 : 22 : 38
Tage .......... Std. ...... Min.




WM 2006 Stadien, Teil 6

AOL-Arena in Hamburg





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Stadiondaten

Bevölkerung von Hamburg: 1.7 Millionen
Stadion: AOL-Arena (FIFA WM-Stadion Hamburg)
Maßnahme: Neubau
Kosten: 97 Millionen Euro
Verein: Hamburger SV

Bruttokapazität: 51.055
Sitzplätze: 45.442 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 40.918
* Runde der letzten 16: 40.226


Das neue Hamburger Stadion, eingeweiht am 2. September 2000 beim Länderspiel Deutschland gegen Griechenland, wurde von der UEFA in die Liste der Fünfsterne-Stadien aufgenommen. Damit zählt die Arena, die im Bundesliga-Betrieb 56.114 Zuschauer fasst, zu den herausragenden Stadien in Europa.

Seit März 1988 hatte man die Anlagen des alten Volksparkstadions in vier Abschnitten abgerissen, dann das Spielfeld gedreht und die Tribünenseiten neu aufgebaut. Dabei sind sämtliche Funktions-, VIP- und Medienbereiche erneuert worden. Alle Zuschauerbereiche sind nun überdacht. Seit Start der Saison 2005/2006 funktioniert die Einlasskontrolle elektronisch mithilfe einer kontaktlosen Chiptechnologie.

Eigentlicher Hausherr des Stadions ist der Hamburger Sportverein, der seit 42 Jahren in der Bundesliga spielt und damit als einziger Profiverein immer der höchsten Klasse angehört hat.

Das alte Stadion, der Hamburger Volkspark, wurde 1953 auf Trümmerschutt wiedererrichtet. Hier erlebte die DFB-Auswahl eine schwere Niederlage. Bei der WM 1974 erzielte Jürgen Sparwasser im Hamburger Volksparkstadion das 1:0 für die Deutsche Demokratische Republik. Die Bundesrepublik verlor ihr letztes Gruppenspiel, vermied dadurch aber ein Playoff-Spiel gegen die starken Brasilianer und wurde schließlich zum zweiten Mal in der Geschichte des DFB Fußball-Weltmeister.

Finanzierung:
11 Mio. € Stadt, 70 Mio. € Fremdfinanzierung, 16 Mio. € Stadionbesitzgesellschaft.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 7: ~ 10. März
STS-Chris
WM 2006: Countdown
089 : 01 : 12
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 7

Veltins-Arena in Gelsenkirchen





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Stadiondaten

Bevölkerung von Gelsenkirchen: 278.000
Stadion: Veltins-Arena (FIFA WM-Stadion Gelsenkirchen)
Maßnahme: Neubau
Kosten: 191 Millionen Euro
Verein: FC Schalke 04

Bruttokapazität: 53.804
Sitzplätze: 48.426 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 43.920
* Viertelfinale: 43.574


Die Arena setzt seit der Eröffnung am 13. und 14. August 2001 in jeder Hinsicht neue Maßstäbe. Der europäische Fußballverband UEFA stufte die multifunktionale Spielstätte in seine höchste zu vergebende Kategorie als „Fünf-Sterne-Stadion“ ein: „Der Veranstaltungsort wird den Anforderungen mehr als gerecht und könnte sogar als ‚Sechs-Sterne-Stadion’ bewertet werden.“

„Dieses Stadion“, lobte auch FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, „ist ein Pilotprojekt für die ganze Welt.“ Am 27. Mai 2004 fand das Endspiel der Champions League in dem komplett privatwirtschaftlich finanzierten FIFA WM-Stadion Gelsenkirchen statt. Für das 191 Millionen Euro Projekt wurde kein Cent öffentlicher Gelder ausgegeben.

Bereits im November 2002 war die FIFA nach Gelsenkirchen zurück gekehrt, um das Offizielle Emblem vorzustellen. Spektakulär und fantasievoll wurden die „Celebrating Faces“ auf einen haushohen Wasserfall mitten auf dem Spielfeld projiziert.

Insbesondere die technische Ausstattung des wohl modernsten Stadion Europas, das der damalige Ministerpräsident Wolfgang Clement als „Highlight des Fußballs“ lobte, gilt als richtungsweisend für den Stadionbau: von der heraus fahrbaren Rasenfläche über einen gewaltigen Videowürfel und die elektronische Zugangskontrolle bis zum verschließbaren Dach.

Über acht Millionen Menschen besuchten bis Anfang 2005 die über 150 Veranstaltungen in der Arena seit ihrer Eröffnung. Heimteam des Stadions ist der FC Schalke 04, der 2004 seinen 100. Geburtstag feierte.

Finanzierung:
122,5 Mio. € Kredit durch Bankenkonsortium, 6,4 Mio. € Darlehen Generalübernehmer, 40 Mio. € Eigenkapital Besitzgesellschaft, 10 Mio. € Beteiligung der Stadt Gelsenkirchen, 5,1 € Mio. Fan-Kapital, 1,7 Mio. € Emscher-Lippe-Energie


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 8: ~ 26. März
STS-Chris
D e u t s c h l a n d - U S A


ZDF, Morgen 20:15 Uhr
Anstoß in Dortmund: 20:30 Uhr


Die voraussichtliche Aufstellung:


1 Kahn

29 Mertesacker ...... 21 Metzelder

25 Owomoyela ................................ 16 Lahm
17 Kehl

19 Schneider ........................ 18 Borowski
13 Ballack

14 Asamoah ...................... 11 Klose




Länderspiel-Splitter zur Partie gegen die USA
20.03.2006 08:59:00

Bilanz I: Das Länderspiel gegen die USA am Mittwoch ab 20.30 Uhr (live im ZDF) in Dortmund ist die 770. Begegnung in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Seit dem ersten Auftritt der DFB-Auswahl am 5. April 1908 (3:5 gegen die Schweiz in Basel) gab es 438 Siege, 153 Unentschieden und 178 Niederlagen. Das Torverhältnis aus allen 769 Länderspielen lautet 1697:945.

Bilanz II: Eine positive Bilanz weist die deutsche Nationalmannschaft gegen die Nordamerikaner auf. In sieben Länderspielen gab es fünf Siege und zwei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 14:10. In der vorerst letzten Begegnung siegte das deutsche Team im WM-Viertelfinale von Ulsan 2002 dank des Treffers von Michael Ballack mit 1:0.

Bilanz III: Nach seinen 108 Länderspielen als Aktiver, in denen er 47 Treffer erzielte, trägt Jürgen Klinsmann bei der Begegnung gegen Italien zum 24. Mal die Verantwortung für die Nationalmannschaft als Bundestrainer. In seiner Amtszeit wurden zwölf Begegnungen gewonnen, sechs Länderspiele endeten remis und fünf Partien wurden verloren. Während dieser 23 Länderspiele verhalf Jürgen Klinsmann elf Akteuren zur Premiere im Trikot der DFB-Auswahl (Frank Fahrenhorst, Robert Huth, Andreas Görlitz, Thomas Hitzlsperger, Per Mertesacker, Patrick Owomoyela, Christian Schulz, Marco Engelhardt, Mike Hanke, Marcell Jansen und Lukas Sinkiewicz).

Bilanz IV: Das Stadion Dortmund ist beim Aufeinandertreffen mit den USA am 22. März 2006 zum elften Mal Schauplatz einer Begegnung der deutschen Nationalmannschaft. Während die beiden ersten Länderspiele in Dortmund – auch sie gestaltete das deutsche Team siegreich – noch im Stadion "Rote Erde" ausgetragen wurden, entwickelte sich die zur Weltmeisterschaft 1974 erbaute Arena zu einem guten Pflaster für die DFB-Auswahl. In den bisherigen Begegnungen gab es lediglich ein Unentschieden (1:1 am 14. Dezember 1977 gegen Wales) bei neun Siegen und einem Torverhältnis von 45:5. Alleine acht von zwölf Begegnungen in Dortmund waren Ausscheidungsspiele zu WM- oder EM-Endrunden. Während der WM 2006 werden im Stadion Dortmund bei einem Fassungsvermögen von knapp 66.000 Zuschauern sechs Spiele stattfinden, unter anderem das deutsche Vorrundenspiel gegen Polen am 14. Juni und das erste Halbfinale am 4. Juli. Das bislang letzte Länderspiel des deutschen Teams in Dortmund liegt zweieinhalb Jahre zurück: Im vorletzten Qualifikationsspiel zur EURO 2004 in Portugal gewann die von Teamchef Rudi Völler betreute DFB-Auswahl am 10. September 2003 gegen Schottland mit 2:1, Fredi Bobic und Michael Ballack zeichneten für die Tore verantwortlich.

Rangliste I: Nach der 1:4-Niederlage gegen Italien am 1. März 2006 traten in der "ewigen" Torjägerliste des Deutschen Fußball-Bundes keine Veränderungen auf. An der Spitze dieser Rangliste liegt Gerd Müller mit 68 Toren vor Joachim Streich (55). Auf Position drei folgen gleichauf Jürgen Klinsmann und Rudi Völler, das erfolgreiche Sturmduo der Weltmeisterschaft 1990 in Italien, die beide jeweils 47 Mal für Deutschland trafen. Die Top Ten werden komplettiert von Karl-Heinz Rummenigge (45), Uwe Seeler (43), Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff (37), Ulf Kirsten (35), Fritz Walter (33) und Klaus Fischer (32).

Rangliste II: Mittelfeldspieler Bernd Schneider von Bayer 04 Leverkusen absolvierte am 1. März 2006 in Italien sein 60. Länderspiel. Sein Debüt im Nationalmannschafts-Trikot gab der Vize-Weltmeister am 27. Juli 1999, als er beim 2:0-Sieg in der Vorrunden-Begegnung des Confed-Cups gegen Neuseeland im mexikanischen Guadalajara von Teamchef Erich Ribbeck erstmals aufgestellt wurde. Seinen einzigen Treffer für das deutsche Team erzielte Bernd Schneider bei der WM 2002 in Korea und Japan: Am 1. Juni markierte er mit einem direkt verwandelten Freistoß den Schlusspunkt zum 8:0-Kantersieg im ersten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien in Sapporo. Erfahrenster Akteur im aktuellen Kader ist Torhüter Oliver Kahn vom FC Bayern München mit bislang 83 Länderspielen. Danach folgen Kapitän Michael Ballack (62), Bernd Schneider und Miroslav Klose (51). Ehrenspielführer Lothar Matthäus führt die "ewige" DFB-Rangliste weiterhin mit 150 Einsätzen an. Bundestrainer Jürgen Klinsmann belegt mit 108 Länderspielen Rang zwei.

Delegation: Angeführt wird die deutsche Delegation in Dortmund vom Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger. Außerdem werden noch Wolfgang Holzhäuser (Vizepräsident des Ligaverbandes), Goetz Eilers (Stellvertretender DFB-Generalsekretär) und Dr. h.c. Alfred Sengle (Sicherheitsbeauftragter) der DFB-Delegation angehören.

Trikots: Die deutsche Nationalmannschaft spielt in Dortmund mit weißen Trikots, schwarzen Hosen und weißen Stutzen. Die USA agieren in blauem Trikot, weißer Hose und blauen Stutzen.

Schiedsrichter: Geleitet wird die Partie der deutschen Mannschaft in Dortmund gegen die USA vom Schweden Peter Fröjdfeldt. Als Assistenten sind seine Landsleute Kenneth Petersson und Ingemar Larsson im Einsatz. Vierter Offizieller ist Martin Ingvarsson aus Schweden.




DFB und BVB-Fans mit Gemeinschaftsaktion beim USA-Länderspiel
20.03.2006 09:00:00

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Fans von Borussia Dortmund starten anlässlich des Länderspiels der Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr, live im ZDF) gegen WM-Teilnehmer USA im WM-Stadion Dortmund eine Gemeinschaftsaktion. Der DFB hat insgesamt 11.000 T-Shirts produzieren lassen, die das Logo der DFB-Auswahl und die Aufschrift „Ihr für uns und wir für euch“ in den Landesfarben schwarz, rot und gold tragen und an die Fans auf der Südtribüne verteilt werden sollen.


Das T-Shirt zur
Gemeinschaftsaktion

Mit der Aktion wollen Fan-Gruppierungen und der DFB nach der 1:4-Auswärtsniederlage am 1. März in Italien gemeinsam dokumentieren, dass die deutsche Nationalmannschaft auf der letzten Etappe der WM-Vorbereitung weiterhin vorbildlich unterstützt wird und alle Fans an einem erfolgreichen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft interessiert sind. Die 11.000 T-Shirts, auf denen auch der Schriftzug „Deutschland - USA – 22. März 2006 – Dortmund – Der Wendepunkt“ aufgedruckt ist, werden am Mittwoch vom DFB und Fan-Gruppen der Borussia im WM-Stadion verteilt.

Vorausgegangen ist dieser Aktion ein Treffen des Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger mit Fan-Vertretern der Dortmunder. Nach dem Gespräch äußerte Zwanziger zu den vorgebrachten Argumenten und dem Länderspiel gegen die USA: „Unsere Fans sollen sich vorher artikulieren, auch kritische Worte sind erwünscht. Aber ab dem Anpfiff sollen alle Fans hinter der Nationalmannschaft stehen.“ Und Olaf Suplicki, Vorsitzender der BVB-Fan-Abteilung, sagte die gewünschte Unterstützung zu: „Wir wollen die Wende einleiten. Später sollen alle sagen, dass Dortmund der Ausgangspunkt für eine erfolgreiche WM war.“




DFB-Auswahl ohne Huth gegen die USA
21.03.2006 09:18:00

Die Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) muss im Länderspiel gegen die USA am Mittwoch in Dortmund (20.30 Uhr/live im ZDF) auf Verteidiger Robert Huth (FC Chelsea) verzichten. "Nach Absprache mit Chelseas Trainer Jose Mourinho wird Robert nicht zur Nationalmannschaft stoßen. Chelsea hat am Mittwoch ein FA-Cup-Spiel und möchte Robert dabei unbedingt einsetzen", sagte Bundestrainer Jürgen Klinsmann auf einer Pressekonferenz am Montag. Für den Innenverteidiger wird kein Spieler nachnominiert.

Hanke und Frings fehlen - Neuville nachnominiert

Zuvor hatten bereits Mike Hanke (VfL Wolfsburg) und Torsten Frings (Werder Bremen) ihre Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt. Der Stürmer des VfL Wolfsburg war am Samstag im Heimspiel gegen den Hamburger SV (0:1) in der 17. Minute ausgewechselt worden und mit einer schweren Prellung im Beckenbereich zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Für den 22-Jährigen wurde Oliver Neuville von Borussia Mönchengladbach nachnominiert. Löw informierte den Angreifer nach Absprache mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann am Sonntag nach dem Gladbacher Training telefonisch über seine nachträgliche Berufung.

Frings zog sich am Samstag im Bundesligaspiel beim 1. FC Nürnberg (1:3) eine Wadenbeinprellung sowie eine Kapsel- und Sehnenverletzung zu. Der Mittelfeldspieler war nach seiner Auswechslung in der 24. Minute direkt ins Krankenhaus gefahren worden, wo die genaue Diagnose festgestellt worden war.

Gute Chancen auf einen Einsatz darf sich Rückkehrer Sebastian Kehl ausrechnen. "Sebastians Chancen sind nach dem Ausfall von Torsten Frings, der als Nummer 6 gesetzt ist, natürlich gestiegen", sagte Klinsmann. Diese Gelegenheit will sich der ehemalige Freiburger und heutige Dortmunder nicht entgehen lassen: "Das ist eine echte Chance. Ich werde alles geben, um den Bundestrainer zu überzeugen, dass ich dazu gehöre."

Schweinsteiger kann spielen

Der Einsatz des Münchners Bastian Schweinsteiger ist nicht mehr gefährdet. Der 21-Jährige hat seine Erkältung auskuriert und wird am Montagnachmittag mit der Nationalmannschaft trainieren. "Basti ist wieder fit", sagte der Bundestrainer am Montag.

Ob Neuling Manuel Friedrich zu seinem ersten Einsatz in der Nationalmannschaft kommen wird ist noch offen. "Sicherlich würde ich gerne ein paar Minuten spielen. Wenn nicht, ist das aber auch kein Beinbruch", erklärte der 26 Jahre alte Abwehrspieler.




Ballack und Kahn verlangen Reaktion des Teams
21.03.2006 14:35:47

Einen Tag vor dem Länderspiel gegen die USA am Mittwoch (20.30 Uhr, live im ZDF) in Dortmund haben DFB-Kapitän Michael Ballack und sein Vorgänger Oliver Kahn unisono eine "entsprechende Reaktion" der Mannschaft auf das 1:4 vor drei Wochen in Florenz gegen Italien verlangt. Die beiden Bayern-Stars berichteten zudem von einer ungeheuerlichen Anspannung bei den Spielern als auch beim Betreuerstab, die aber gegen die US-Amerikaner in positive Energie umgesetzt werden soll.


DFB-Kapitän Michael Ballack

"Wir haben uns oft beklagt, dass wir in der Vorbereitung auf die WM nur Freundschafts- und keine Qualifikationsspiele haben und wir den Druck nicht simulieren können. Jetzt haben wir aber eine vergleichbare Situation, denn der Druck ist sehr, sehr groß. So eine Situation haben wir noch nicht gehabt", betonte Ballack, der von einem "sehr wichtigen Spiel" sprach. Der in 62 Länderspielen erprobte Mittelfeldstratege sei sehr gespannt, wie vor allem die jüngeren Spieler mit der Anspannung fertig werden: "Es ist die Frage, ob die Mannschaft so verunsichert ist, dass sie ihre Leistung erneut nicht abrufen kann oder ob sie ihr wahres Gesicht zeigt. Wir haben uns diese Situation selbst eingebrockt und müssen sie nun bewältigen, denn bei der WM werden wir ähnliches erleben."

Auch hinsichtlich der weiteren WM-Vorbereitung sei das Match gegen die nicht in Bestbesetzung antretenden Amerikaner ein wichtiger Stimmmungstest. "Das ist ein entscheidendes Spiel. Zum einen für unser eigenes Selbstbewusstsein, zum anderen auch für die Stimmung im Land. Es wäre enorm wichtig, mit einem Erfolg in die Vorbereitung zu gehen. Aber ich bin sicher, dass uns diese schwierige Phase formt. Wir werden eine andere Mannschaft als zuletzt in Italien auf dem Platz sehen", meinte der 29-Jährige.

Löw: „Mit Herz und Hingabe das Publikum hinter uns bringen“

Dass nach der Niederlage von Florenz vor allem die Abwehr in der Kritik stand, passt Kahn überhaupt nicht. „Es wird vorschnell immer wieder nur die Abwehr kritisiert, aber die ganze Mannschaft muss als Einheit auftreten“, verteidigte der 36-Jährige seine durch die Bank viel jüngeren Vorderleute. Deshalb sei es gerade jetzt wichtig, „dass die jungen Spieler Leute um sich herum haben, die diese Drucksituationen schon erlebt haben. Junge Spieler müssen sich anlehnen können“. Nach den ersten Trainingseinheiten, in denen speziell am Defensiv-Verhalten gearbeitet wurde, sieht Kahn aber „einiges in Fluss“.


Joachim Löw (l.) und Oliver Kahn

Dies bestätigte am Dienstag auch Klinsmann-Assistent Joachim Löw, der von einer sehr konzentrierten Vorbereitung sprach. Mit Videoanalysen vom Italien-Spiel hätten Bundestrainer Jürgen Klinsmann und er vor allem die „vielen Fehler in der Abwehr“ aufgearbeitet. Zudem habe man die Mannschaft eindringlich auf die Stärken und Schwächen der Amerikaner hingewiesen. „Sicherlich fehlen beim Gegner einige Stammspieler. Aber die Mannschaft hat sich zu Beginn des Jahres zu einem siebenwöchigen Trainingslager getroffen, deshalb erwarte ich ein eingespieltes Team. Wenn wir mit viel Herz und Hingabe spielen, dann werden wir die USA aber zu Fehlern zwingen und zudem schnell das Dortmunder Publikum hinter uns bringen“, sagte Löw.




Nationalmannschaft trainierte vor 8000 Zuschauern in Dortmund
21.03.2006 16:31:00

Die Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat am Dienstag vor 8000 Zuschauern in dem WM-Stadion Dortmund ein öffentliches Training absolviert. An selber Stätte trägt die DFB-Auswahl am Mittwoch (ab 20.30 Uhr, live im ZDF) das erste Heimländerspiel im WM-Jahr gegen die USA aus.


Jürgen Klinsmann beim Training mit
Sebastian Kehl und Christoph Metzelder

Bundestrainer Jürgen Klinsmann wurde in Dortmund vom Publikum freundlich empfangen. Auch für seine Mannschaft gab es trotz der 1:4-Niederlage vor rund drei Wochen in Italien reichlich Applaus und Anfeuerungsrufe. Besonders herzlich begrüßt wurden die beiden Dortmunder Sebastian Kehl und Christoph Metzelder.

"Das Dortmunder Publikum hat die Nationalmannschaft schon immer vorbildlich unterstützt. In bester Erinnerung ist noch das entscheidende Play-off-Spiel gegen die Ukraine vor der WM 2002 und auch das wichtige Qualifikationsspiel vor der EURO 2004. Deshalb freuen wir uns auch auf die Begegnung am Mittwoch gegen die USA", äußerte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff.


Kader der Nationalmannschaft für das Länderspiel am 22. März gegen die USA in Dortmund >>> hier


Quelle: dfb.de
STS-Chris
Änderungen in der Startaufstellung:

Im Angriffs setzt der Bundestrainer auf Lukas Podolski und Miroslav Klose. Zunächst war ein Einsatz von Gerald Asamoah vorgesehen, der Schalker leidet aber an einer Verhärtung im Oberschenkel und sitzt zunächst einmal auf der Ersatzbank.
Außerdem soll statt Patrick Owomoyela wohl doch Arne Friedrich spielen.



1 Kahn

29 Mertesacker ... 21 Metzelder
3 A. Friedrich ............................................. 16 Lahm
17 Kehl

19 Schneider ........................ 18 Borowski
13 Ballack

11 Klose .................. 20 Podolski
STS-Chris
WM 2006: Countdown
073 : 17 : 18
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 8

Commerzbank-Arena in Frankfurt





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Stadiondaten

Bevölkerung von Frankfurt: 650.000
Stadion: Commerzbank-Arena (FIFA WM-Stadion Frankfurt)
Maßnahme: Neubau
Kosten: 126 Millionen Euro
Verein: Eintracht Frankfurt

Bruttokapazität: 48.132
Sitzplätze: 43.324 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 38.437
* Viertelfinale: 37.925


Das auf ein Minimum reduzierte Tragwerk und eine aufgrund der durchscheinenden Dachmembran fühlbare Helligkeit sorgen für eine beschwingte Atmosphäre im FIFA WM-Stadion Frankfurt. Seit Mitte 2002 wurde an der Zukunft gearbeitet – damals begann der Umbau des alten Waldstadions, in dem 1974 die Wasserschlacht zwischen Polen und Deutschland ausgefochten wurde und 1966 Karl Mildenberger tapfer gegen Muhammad Ali angetreten war.

Jüngstes sportliches Highlight aber war das Finale des FIFA Confederations Cup 2005 zwischen Brasilien und Argentinien.

Das neue Stadion entstand zwischen Juli 2002 und Oktober 2005 während des laufenden Spielbetriebes zweier Profimannschaften, ohne dabei die historische Gesamtanlage des Sportfeldes zu zerstören. Frankfurts Stadtverordneten-Versammlung hatte im Mai 2000 dem Projekt zugestimmt.

Während der Arbeiten wurden 80.000 Kubikmeter Beton und 12.000 Tonnen Stahl verbaut. Auch die Tiefgarage hat mit 1.800 Stellplätzen weltmeisterliche Ausmaße. Stahl und Seile der Dachkonstruktion bringen 2.500 Tonnen auf die Waage – dagegen fallen die 30 Tonnen des Videowürfels kaum ins Gewicht.

Regelmäßiger Gastgeber im Waldstadion ist der Bundesligaklub Eintracht Frankfurt, dessen bekannteste ehemalige Spieler, Bernd Hölzenbein und Jürgen Grabowski, sich als WM-Botschafter der Stadt einsetzen.

Für das Waldstadion wurde im Rahmen des Umweltkonzepts „Green Goal“ eine großzügig angelegte Versickerungsanlage installiert. Neben den Baukosten von rund 126 Millionen Euro wurden weitere 45 Millionen Euro in die verkehrliche Infrastruktur investiert.

Finanzierung:
64 Millionen € Stadt Frankfurt, 20,5 Millionen € Land Hessen, 41,5 Millionen € Kapital-Darlehen.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 9: ~ 2. April
STS-Chris
WM 2006: Countdown
065 : 19 : 16
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 9

Signal Iduna Park in Dortmund





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Stadiondaten

Bevölkerung von Dortmund: 590.000
Stadion: Signal Iduna Park (FIFA WM-Stadion Dortmund)
Maßnahme: Umbau
Kosten: 40 Millionen Euro zuzüglich 5,5 Millionen Euro Modernisierungsprogramm
Verein: BV 09 Borussia Dortmund

Bruttokapazität: 65.982
Sitzplätze: 60.285 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 50.768
* Achtelfinale: 50.276
* Halbfinale: 49.876


Heute als „Fußball-Oper der Bundesliga“ landesweit bekannt, wurde das Westfalenstadion ursprünglich für die Weltmeisterschaft 1974 gebaut. Das Heimteam Borussia Dortmund spielt fast immer vor ausverkauftem Haus. Berühmt und vom Gastteam gefürchtet ist die Südtribüne, auf der 25.000 Stehplatz-Fans ihre Borussia meistens lautstark anfeuern. In der Saison 2004/2005 kamen sagenhafte 1,4 Millionen Zuschauer zu den Spielen in Deutschlands größtes Stadion, im Schnitt also über 77.000 – Bundesliga- und auch Europarekord.

Im November 2001 war beschlossen worden, die Ecken des Stadions auszubauen, wodurch die Kapazität auf rund 67.000 Sitzplätze erhöht wurde. Clou der Geschichte: Der Ausbau wurde so ausgeführt, dass weiterhin eine sehr gute Belüftung des Rasens gewährleistet war. Mit über 3.500 Bewirtungsplätzen verfügt der Tempel an der Strobelallee auch in diesem Bereich über die größten Kapazitäten der Liga. Die Bauarbeiten wurden im Spätsommer 2003 abgeschlossen.

Im Sommer 2005 wurde eine weitere Modernisierungsmaßnahme durchgeführt. Die Sitze im Unterrang erhielten Rückenlehnen; zudem wurde hier ein Ehrengastbereich eröffnet. Daneben erfolgten Einbau und Inbetriebnahme eines elektronischen Zutrittskontrollsystems sowie die Modernisierung der Mannschaftsbereiche.

Acht 62 Meter hohe gelben Pylone wirken als markantes, fröhliches Ausrufezeichen in der Dortmunder Skyline. Bei der FIFA WM 2006 werden die weithin sichtbaren Stahlkonstruktionen Gästen aus aller Welt den Weg ins Westfalenstadion weisen, so auch zu einem der beiden Halbfinals.

Die Planungsphase für die spätere Spielstätte der Superlative begann bereits in den frühen 60er Jahren. Das zunächst bevorzugte Modell einer Erweiterung der „Kampfbahn Rote Erde“ wurde 1965 gekippt. Fortan arbeitete man an der Errichtung eines sogenannten „Zwillingstadions“ auf dem Gelände neben der „Roten Erde“. Durch die Idee, den Bau als Fertigsystem in Palettenbauweise durchzuführen, halbierten sich die Kosten. 50.000 Kubikmeter Boden wurden ausgehoben, dabei 34 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, entschärft und geräumt. Als alles fertig war, schwärmte der damalige Bundestrainer Helmut Schön: „Diese Fußball-Stadion wird auf der ganzen Welt nur durch das Azteken-Stadion in Mexiko-City übertroffen.“ Und Wolfgang Overath, der Mittelfeld-Star des 1. FC Köln, bilanzierte: „Die Anlage hat einen Nachteil: Sie steht nicht in Köln.“

Finanzierung:
Komplett abgedeckt durch die Westfalenstadion Dortmund GmbH.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 10: ~ 9. April
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WM 2006: Countdown
061 : 07 : 21
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 10

Allianz Arena in München





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Stadiondaten

Bevölkerung von München: 1,3 Millionen
Stadion: Allianz Arena (FIFA WM-Stadion München)
Maßnahme: Neubau
Kosten: etwa 280 Millionen Euro
Vereine: FC Bayern München und TSV 1860 München

Bruttokapazität: 66.016
Sitzplätze: 59.416 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 52.782
* Achtelfinale: 52.636
* Halbfinale: 52.090


Die Arena, in der am 9. Juni 2006 die deutsche Nationalmannschaft im Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft antreten wird, zählt gerade aufgrund ihrer Außenhülle zu den ungewöhnlichsten und optisch reizvollsten Stadien der Welt. Die glatte Fassade aus einer rautenförmigen transluzenten Umhüllung, die sich über Projektionen in unterschiedliche Farbenspiele tauchen lässt, gibt dem Gebäude eine magische Poesie.

Eröffnet wurde das 66.000 Zuschauer fassende Stadion am 30. und 31. Mai 2005 von den „Hausherren“ TSV 1860 München und 1. FC Bayern München, dem deutschen Rekordmeister. Den ersten Bundesliga-Treffer im neuen Stadion erzielte der Engländer Owen Hargreaves beim 3:0 der Bayern über Borussia Mönchengladbach.

Beim Bürgerentscheid im Oktober 2001 hatten 65,8 Prozent der Münchner für den Neubau eines reinen Fußball-Stadions votiert. Die Wahlbeteiligung lag mit 37,5 Prozent so hoch wie noch nie bei einem Bürgerentscheid in Bayern. Im Februar 2002 entschied man sich dann für das Konzept der Schweizer Architekten Herzog und de Meuron.

OK-Präsident Franz Beckenbauer half mit im Oktober 2002 bei der Grundsteinlegung. Schon Ende April 2005 konnten die Arbeiten an dem sieben Stockwerke hohen Stadion abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 120.000 Kubikmeter Beton und 22.000 Tonnen Stahl verbaut.

Das Stadion liegt im Norden der bayerischen Hauptstadt im Stadtteil Fröttmaning, direkt neben der stadteinwärts führenden Autobahn A9. Die spektakulär ausschauende Fassade besteht aus 2.874 EFTE-Folienkissen (Ethylen-Tetrafluorethylen). Ventilatoren blasen die nicht-brennbaren, Hitze und Kälte beständigen und selbst reinigenden Kissen mit einem dauerhaften Druck von 350 Pascal auf. Jedes Kissen kann separat in Weiß, Blau oder Rot erstrahlen, was nachts für eine atemberaubende Kulisse sorgt. Das Licht darf nicht schneller als alle zwei Minuten wechseln, um den vorbei fließenden Verkehr nicht zu gefährden. Ebenfalls einzigartig in der deutschen Bundesliga ist der dreirangige Innenraum. Der Oberrang erhebt sich mit einem Steigungswinkel von 34 Grad. Im größten Parkhaus Europas können knapp 10.000 Autos abgestellt werden.

Die FIFA hat im März 2004 München als Austragungsort der offiziellen Eröffnungsfeier der FIFA WM 2006™ bestätigt. Die Feier wird unmittelbar vor dem Eröffnungsspiel am 9. Juni 2006 abgehalten. Auch der FIFA-Kongress 2006 wird in München zusammenkommen. In der bayerischen Metropole wird zudem das Internationale Medienzentrum beheimatet sein. Neben dem Eröffnungsspiel werden im neuen Münchner Stadion ein Halbfinale und vier weitere Spiele ausgetragen werden.

Finanzierung:
Die Kosten werden je zur Hälfte von den beiden Bundesligaklubs FC Bayern München und TSV München 1860 getragen.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / allianz-arena.de



WM 2006 Stadien, Teil 11 Stuttgart: ~ 23. April
WM 2006 Stadien, Teil 12 Berlin: ~ 7. Mai
STS-Chris
WM 2006: Countdown
044 : 17 : 17
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 11

Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart





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Stadiondaten

Bevölkerung von Stuttgart: 590.000
Stadion: Gottlieb-Daimler-Stadion
Maßnahme: Modernisierung
Kosten: 51,5 Millionen Euro
Vereine: VfB Stuttgart

Bruttokapazität: 53.200
Sitzplätze: 47.757 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* 1. Runde: 39.030
* Achtelfinale: 38.884
* Spiel um Platz 3: 38.538


Sportliche und kulturelle Sternstunden, auch historische Momente, konnten die Stuttgarter in ihrem Gottlieb-Daimler-Stadion schon viele erleben. 1950 traten hier Deutschland und die Schweiz zum ersten Fußball-Länderspiel nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges an. Vierzig Jahre später, am 19.12.1990, kam es zum ersten Länderspiel nach der Wiedervereinigung, erneut hieß die Paarung Deutschland gegen die Schweiz. Ein Finale im Europacup der Landesmeister wurde hier ausgetragen, Mick Jagger und seine Rolling Stones traten auf, WM- und EM-Endrunden-Spiele ausgespielt und eine komplette Leichtathletik-Weltmeisterschaft abgehalten. Am 24.5.1999 beendete der heutige Bundestrainer Jürgen Klinsmann im Daimlerstadion seine Laufbahn als Spieler.

Der dritte Bauabschnitt der Modernisierungsmaßnahmen für die FIFA WM 2006 begann im Januar 2004 und wird Ende 2005 abgeschlossen sein. Dabei wurde der Oberrang der Gegentribüne umgebaut, ein zweiter Zuschauerrang auf der Gegentribüne entstand, eine elektronische Zugangskontrolle installiert und etwa auch zwei neue Videotafeln montiert – mit je 115m² Bildfläche und elf Tonnen Gewicht ist die Installation die größte in Europa.

Das frühere Neckar-Stadion wurde 1933 nach den Plänen des Architekten Paul Bonatz erbaut. 1949-51 wurde eine offene Gegentribüne gebaut und 1955-56 folgte die Erweiterung der Cannstatter und Untertürkheimer Kurven. Weitere Ausbauten folgten 1971-73, 1974 (Haupttribüne), 1990 (Rasen). Das Gottlieb-Daimler-Stadion wurde in den Jahren 1999-2001 mit einem Kostenaufwand von rund 107 Mio. DM im Bereich der Haupttribüne bereits „fit“ für die WM gemacht. Schwerpunkt war das neue „Business Center“ mit 44 Logen, 1.500 Business-Seats, einem unmittelbar zugeordneten Parkhaus sowie Räumlichkeiten für Besucher, Sportler und Medien.

Das Stadion ist die Heimspielstätte des Bundesligaklubs VfB Stuttgart. Blickfang des Stadions ist auch in Stuttgart das textile Dach, dessen Tragwerksystem auf dem Prinzip des liegenden Speichenrades beruht und in der geschwungenen, filigranen Form die in der Nähe liegenden Weinberge imitiert. Es besteht aus PVC-beschichteten Ployesterfasern und überdeckt die Tribünen

Finanzierung:
An der Finanzierung wird sich das Land Baden-Württemberg mit einem Drittel der Baukosten, maximal jedoch mit 15,3 Millionen € beteiligen. Der Restbetrag wird durch die Stadt gestellt. Der VfB Stuttgart beteiligt sich an den Kosten des zweiten Zuschauerrangs der Gegentribüne.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de



WM 2006 Stadien, Teil 12 Berlin: ~ 7. Mai
STS-Chris
WM 2006: Countdown
032 : 20 : 32
Tage .......... Std. ....... Min.



WM 2006 Stadien, Teil 12

Olympiastadion in Berlin





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Stadiondaten

Bevölkerung von Berlin: 3,39 Millionen
Stadion: Olympiastadion
Maßnahme: Umbau
Kosten: 242 Millionen Euro
Verein: Hertha BSC Berlin

Bruttokapazität: 74.220
Sitzplätze: 66.021 (*)
Verfügbare Kaufkarten (**)
* Gruppenphase: 56.358
* Viertelfinale: 56.316
* Finale: 55.562


Auch wenn das Berliner Olympiastadion schon oft als Kulisse historischer Ereignisse diente, der 9. Juli 2006 wird Geschichte machen. Ein weltweites TV-Publikum, zusammen weit über eine Milliarde Menschen, wird das Finale der FIFA WM 2006 live verfolgen.

Bei den Olympischen Spielen 1936 gewann der US-Amerikaner Jesse Owens hier vier Goldmedaillen. Seinen Namen trägt heute eine zum Stadion führende Allee und eine Lounge im VIP-Bereich des Stadions. Seit 1985 ist das Stadion Schauplatz des DFB-Pokalfinales.

Im Sommer 2000 begann eine umfassende, insgesamt 242 Millionen Euro kostende Renovierung des Stadions, das am 31. Juli 2004 mit einer spektakulären Gala, bei der etwa auch Weltstar P!NK auftrat, wieder eröffnet wurde. Die sportliche Neueröffnung bestritten Hertha BSC gegen Besiktas Istanbul am 1. August. Weltmeister Brasilien und die deutsche Nationalmannschaft traten im ersten Länderspiel am 8. September 2004 gegeneinander an.

Der Umbau musste mit großer Vorsicht vorangetrieben werden. Schließlich steht das Olympiastadion von 1936, damals nach einem Entwurf des Architekten Werner Mach für rund 42 Millionen Reichsmark gebaut, unter Denkmalschutz.

Neben einer Aufrüstung mit VIP- und Sky-Boxen sowie Business-Seats, dem Integrieren eines Fanshop des Bundesligaklubs Hertha BSC, einer unterirdischen Aufwärmhalle (inklusive 110-Meter Bahn und Weitsprunggrube) und Tiefgaragen dienen die Eingriffe der Optimierung von Komfort und Funktion. So sind heute nahezu alle 74.220 Sitzplätze überdacht – früher saßen nur 27.000 Zuschauer im Trockenen.

5.000 stufenlos aufhellender Leuchtstofflampen, die hochmoderne Beschallungsanlage sowie das an der Dachkante komplett als Lichtband eingehauste blendfreie Flutlicht erlauben es, stimmungsvolle Effekte zu inszenieren.

Den feingliedrigen Kontrast zur festen Tektonik der historischen Substanz bildet das neue, zum Marathontor hin unterbrochene Dach. Seine leichte Kragarmkonstruktion lagert auf 20 schlanken, auf der Empore verteilten Baum- sowie 132 Stahlstützen. Damit komplettiert gerade die Dachkonstruktion eine Lösung, die harmonisch zwischen Vergangenheit und Zukunft zu vermitteln vermag.

Finanzierung:
196 Millionen € durch den Bund, 46 Millionen € Darlehen an die Olympiastadion Besitzgesellschaft mbH, verbürgt durch das Land Berlin.


(*) Sitzplätze meint alle bei der FIFA WM 2006 verfügbaren Sitzplätze, welche sich berechnen aus der Bruttokapazität abzüglich der bei der FIFA WM 2006 nicht verwendbaren Sitze (insb. durch Sichtbehinderungen und Sicherheitsreserven). Diese Kapazität beruht auf aktuellen Schätzungen und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.
(**) Verfügbare Kaufkarten meint alle Eintrittskarten abzüglich der Karten, welche vom OK den Medien, der schreibenden Presse sowie für den Ehrenbereich oder kostenfrei bereitgestellt werden. Diese Kapazität beruht auf Schätzungen (auf Grundlage der Maximalanforderungen der Medien) und kann sich nach der endgültigen Festlegung der Anforderungen verändern.


Fotos: stadionwelt.de / euroluftbild.de

Die Musik zum Titeltraum
Wer landet den Hit zur WM?


Anfeuerung, Leidenschaft, Freude und Enttäuschung - für viele Fußball-Fans geht es bei jedem WM-Spiel um die Ehre ihres Landes. "Die besonderen Gefühle, die der Fußball vermittelt", sollen laut FIFA auch WM-Song und WM-Hymne zu Ausdruck bringen. Neben den offiziellen Interpreten versuchen auch zahlreiche andere Künstler, einen Hit zur WM zu landen.

1998 sang ihn Ricky Martin, 2002 Anastacia und Vangelis - den offiziellen WM-Song. Für die Fußball-WM 2006 kürte die FIFA die vierköpfige Klassik-Crossover-Gesangsformation "Il Divo" zusammen mit Toni Braxton zu den Interpreten. "Time of Our Lives" soll in und außerhalb der Stadien die Fußball-Fans musikalisch erfreuen. Aber zur Veranstaltung in Deutschland darf auch ein Sangeskünstler aus hiesigen Landen sein Können unter Beweis stellen: Herbert Grönemeyer singt die WM-Hymne "Zeit, dass sich was dreht" / "Celebrate the Day".

Hörprobe und mehr


Quelle: zdf.de




"Zeit, dass sich was dreht"

Wenn es darum geht, die offizielle Hymne für ein Ereignis der Größenordnung und Bedeutung wie der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft beizusteuern, führt kein Weg an Herbert Grönemeyer vorbei. Der 49-jährige Sänger, Songschreiber, Schauspieler und Label-Betreiber ("Grönland Records") ist nicht nur lebenslanger passionierter Fußball-Fan, sondern auch der mit Abstand erfolgreichste Pop/Rock-Künstler Deutschlands. Allein sein letztes Studioalbum "Mensch", das 2002 erschien, verkaufte sich hierzulande über drei Millionen Mal und wurde mit Zehnfach-Platin ausgezeichnet. In seiner Musikkarriere, die 1979 mit der Veröffentlichung seines ersten Albums "Grönemeyer" begann, wurde der in Göttingen geborene Sänger mit fünf ECHO-Awards ausgezeichnet, zuletzt 2005 für die DVD "Mensch live 2003". Für das weltweite größte Sportturnier schrieb Herbert Grönemeyer exklusiv das Stück "Zeit, dass sich was dreht", das - dem internationalen Anspruch der Veranstaltung Rechnung tragend - auch in englischer ("Celebrate The Day") und französischer Sprache vorliegt. Im Rahmen der offiziellen Eröffnung der FIFA WM wird er den Song, der in Zusammenarbeit mit dem aus Mali stammenden Duo Amadou und Mariam entstand, live vorstellen.


Zeit, Dass Sich Was Dreht [MAXI-CD]
Herbert Grönemeyer Feat. Amadou & Mariam
ab dem 19. Mai im Handel erhältlich


Quelle: amazon.de




Voices from the Fifa World Cup


ab dem 26. Mai im Handel erhältlich

Disc 1
1. Il Divo feat. Toni Braxton - The Time Of Our Lives - The Official Song, FIFA World Cup Germany 2006
2. Herbert Grönemeyer feat. Amadou & Mariam - Zeit, Dass Sich Was Dreht (The Official FIFA 2006 World Cup Anthem) - German Edit Version
3. Michael Jackson - Earth Song - Radio Edit
4. Elton John - Your Song - Album Version
5. Mariah Carey - Hero - Album Version
6. Rod Stewart - Every Time We Say Goodbye
7. Elvis Presley - Always On My Mind - New Sound Remastered
8. Barbra Streisand - Woman In Love - Album Version
9. George Michael - Praying For Time - Album Version
10. Anastacia - One Day In Your Life - European Version
11. Savage Garden - Truly Madly Deeply - Night Radio Mix
12. Eros Ramazzotti - Più Bella Cosa
13. Youssou N'Dour - 7 Seconds (Duet With Neneh Cherry) - Album Version
14. Tobias Regner - I Still Burn - Radio Version
15. Joss Stone - Right To Be Wrong
16. Sade Adu - By Your Side
17. Simply Red - Sunrise
18. Westlife - You Raise Me Up
19. Texas Lightning - No No Never

Disc 2
1. Albert Hammond - One Moment In Time
2. Il Divo and Celine Dion - I Believe In You - Je Crois En Toi (English French Version)
3. Kelly Clarkson - Because Of You
4. Santana feat. the Product G&B - Maria Maria - Pumpin' Dolls Mixes Radio Mix
5. Rob Tyger - From Zero To Hero - Single Version
6. Vuyelwa Booi (featuring Wyclef Jean) - Hips Don't Lie - Bamboo - 2006 FIFA World Cup Mix
7. Will Young - Your Game - Single Version
8. Liam Gallagher - Wonderwall - Album Version
9. Dido - Thank You
10. Annie Lennox - Why
11. Katie Melua - The Closest Thing To Crazy
12. Cosmo - This Is My Time - Radio Cut
13. R. Kelly - I Believe I Can Fly - Album/LP Version
14. Natalie Imbruglia - Shiver
15. Billy Joel - Just The Way You Are - Album Version
16. Meja - Private Emotion - Ricky Martin & Meja
17. Alicia Keys - If I Ain't Got You - Radio Edit
18. Diane Warren - Un-Break My Heart - Album Version
19. Herbert Grönemeyer feat. Amadou & Mariam - Celebrate The Day (The Official FIFA 2006 World Cup Anthem) - English Version



Tracks der englischen CD-Version:



1. The Time Of Our Lives- The Official Song, FIFA World Cup Germany 2006- Il Divo
2. Hips Don't Lie- Bamboo- Shakira (featuring Wyclef Jean)
3. Your Song- Elton John
4. Thank You- Dido
5. Woman In Love- Barbra Streisand
6. Because Of You- Kelly Clarkson
7. Truly Madly Deeply
8. Why- Annie Lennox
9. Just The Way You Are- Billy Joel
10. Hero- Mariah Carey
11. By Your Side- Sade
12. I Believe In You- Il Divo and Celine Dion
13. Bridge Over Troubled Water- Simon & Garfunkel
14. Un-Break My Heart- Toni Braxton
15. Every Time We Say Goodbye- Rod Stewart
16. One Moment In Time- Whitney Houston
17. Always On My Mind- Elvis Presley
18. Celebrate The Day (The Official FIFA 2006 World Cup Anthem- Herbert Grönemeyer


Quelle: amazon.de / amazon.com
STS-Chris
Der 23-köpfige deutsche WM-Kader mit den jeweiligen Rückennummern:

Tor:
1 Jens Lehmann (FC Arsenal),
12 Oliver Kahn (Bayern München)
23 Timo Hildebrand (VfB Stuttgart)

Abwehr:
3 Arne Friedrich (Hertha BSC)
17 Per Mertesacker (Hannover 96)
4 Robert Huth (FC Chelsea)
21 Christoph Metzelder (Borussia Dortmund)
6 Jens Nowotny (Bayer Leverkusen)
16 Philipp Lahm (Bayern München)
2 Marcell Jansen (Borussia Mönchengladbach)

Mittelfeld:
7 Bastian Schweinsteiger (Bayern München)
19 Bernd Schneider (Bayer Leverkusen)
8 Torsten Frings (Werder Bremen)
5 Sebastian Kehl (Borussia Dortmund)
18 Tim Borowski (Werder Bremen)
13 Michael Ballack (Bayern München)
15 Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart)

Angriff:
11 Miroslav Klose (Werder Bremen)
20 Lukas Podolski (1. FC Köln)
14 Gerald Asamoah (FC Schalke 04)
10 Oliver Neuville (Borussia Mönchengladbach)
9 Mike Hanke (VfL Wolfsburg)
22 David Odonkor (Borussia Dortmund)

Auf Abruf:
Robert Enke (Hannover 96)
Manuel Friedrich (FSV Mainz 05)
Patrick Owomoyela (SV Werder Bremen)
Fabian Ernst (FC Schalke 04)
Paul Freier (Bayer Leverkusen)
Kevin Kuranyi (FC Schalke 04)
STS-Chris
D e u t s c h l a n d - L u x e m b u r g


ZDF, Heute 17:00 Uhr in Freiburg


Die voraussichtliche Aufstellung:


1 Lehmann

3 Friedrich ... 17 Mertesacker ... 21 Metzelder ... 2 Jansen

8 Frings
19 Schneider ........................ 7 Schweinsteiger
18 Borowski

11 Klose ...................... 20 Podolski




Deutschland heute gegen Luxemburg
27.05.2006 09:16:00

Die Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) tritt heute ab 17 Uhr (live im ZDF) im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) in Freiburg gegen Luxemburg an.

Dabei muss Bundestrainer Jürgen Klinsmann auf Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack verzichten. Nach seiner im Testspiel gegen die Junioren-Mannschaft von Servette Genf (12:0) am Donnerstagabend erlittenen Verletzung pausiert der 29-Jährige in der Partie gegen die Luxemburger. Diese Entscheidung fiel am Freitagnachmittag nach einem Gespräch zwischen Klinsmann, Ballack und Nationalmannschafts-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

Zuvor hatte sich Ballack in Begleitung von Müller-Wohlfahrt und Nationalmannschafts-Arzt Josef Schmitt einer Kernspintomographie in einem Genfer Krankenhaus unterzogen. Dabei wurde die am Vortag von der medizinischen Abteilung des DFB gestellte Diagnose bestätigt. Der Nationalmannschaftskapitän laboriert an einer Zerrung des Kapselbandes im linken Knöchel. Um kein Risiko einzugehen wird Ballack deshalb auch nicht mit der DFB-Auswahl nach Freiburg fliegen, sondern in Genf unter der Anleitung von Fitnesstrainer Mark Verstegen gezielte Therapieübungen absolvieren. Nach dem aktuellen Stand soll Ballack in drei bis vier Tagen wieder voll belastbar sein und ins Mannschaftstraining einsteigen können. Auch Abwehrspieler Philipp Lahm wird nach Verstegens Plan gezielte Übungen absolvieren.


Michael Ballack muss pausieren


Klinsmann blickt nach vorne

Der Blick von Bundestrainer Jürgen Klinsmann ging unterdessen nach vorne. Beim ersten Länderspiel im Rahmen der knapp vierwöchigen WM-Vorbereitung will Klinsmann trotz des harten Trainingsprogramms von seiner Truppe einiges sehen: "Die Spieler müssen die taktischen Vorgaben umsetzen, die wir im Training eingeübt haben. Wir wollen schnell in die Spitze spielen. Diese Dinge müssen wir automatisieren", forderte der 41-Jährige, der am Freitag wegen des Spiels das Training dosierte und am Vormittag sogar eine Einheit strich.

Beim ersten Auftritt auf deutschem Boden nach zwölf Tagen auf Sardinien und in Genf will Klinsmann auch keine Ausreden gelten lassen: "Schwere Beine dürfen keine Entschuldigung sein. Auch wenn es durch die Müdigkeit vielleicht einige Konzentrationsfehler geben sollte, muss die Mannschaft zeigen, dass sie gewinnen will. Man muss das Bemühen deutlich spüren können."

Vom Charakter der Mannschaft ist DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, der dem Team am Genfer See einen Besuch abstattete, aber schon jetzt voll überzeugt. "Man spürt, dass die Stimmung sehr positiv ist", sagte der WM-Delegationsleiter und appellierte gleichzeitig noch einmal "an alle, Jürgen Klinsmann den Rücken zu stärken. Man spürt deutlich, dass die Arbeit der letzten zwei Jahre Früchte getragen hat. Es besteht Grund für großen Optimismus".

Nach der Partie gegen Luxemburg stehen für die DFB-Auswahl vor dem WM-Eröffnungsspiel am 9. Juni gegen Costa Rica noch die Länderspiele in Leverkusen gegen Japan (30. Mai) und in Gladbach gegen Kolumbien (2. Juni) auf dem Programm. Die sportliche Leitung will nach Aussage von Klinsmann alle drei Spiele nutzen, "um zu experimentieren. Wir werden variieren und möglichst vielen Spielern eine Einsatzchance geben." Auch gegen Luxemburg soll das Auswechselkontingent von sechs Spielern ausgeschöpft werden.

Training am Rande des Länderspiels

Dies würde für sechs Spieler aus dem 23-köpfigen WM-Kader bedeuten, dass ihnen nur eine Zuschauerrolle bleibt. "Wenn für die Spieler absehbar ist, wer nicht zum Einsatz kommt, müssen sie auf dem Nebenplatz trainieren, um auf dem gleichen Level zu bleiben", erklärte der Bundestrainer am Freitag in Genf. Auch die Akteure, die ausgewechselt werden, müssten anschließend "eine aktive Regeneration betreiben."


Die DFB-Auswahl hat hart trainiert


Kader der Nationalmannschaft für die WM 2006 in Deutschland >>> hier


Quelle: dfb.de
STS-Chris
D e u t s c h l a n d - L u x e m b u r g

7 : 0

1:0 Klose 5.
2:0 Frings 19. FE
3:0 Podolski 36.
-------------------------
4:0 Klose 59.
5:0 Podolski 65. FE
6:0 Neuville 90.
7:0 Neuville 90.




DFB-Team besiegt Luxemburg 7:0
27.05.2006 18:47:00

Die Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) ein Testspiel gegen Luxemburg 7:0 (3:0) gewonnen. Das nächste Testspiel findet am Dienstag ab 20.30 Uhr (live in der ARD) in Leverkusen gegen Japan statt. Der letzte Härtetest vor dem WM-Eröffnungsspiel am 9. Juni in München gegen Costa Rica (18 Uhr/live im ZDF) steigt am Freitag ab 19 Uhr (live im ZDF) in Mönchengladbach gegen Kolumbien.


Lukas Podolski im Spiel gegen Luxemburg


Frühes Erfolgserlebnis

Die DFB-Auswahl erwischte vor 23.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion in Freiburg ohne den verletzten Kapitän Michael Ballack einen blendenden Start. Nach einem Pass von Lukas Podolski von der linken Seite musste Sturmpartner Miroslav Klose aus fünf Metern den Ball nur noch in das leere Tor schieben (5.). Und die DFB-Auswahl setzte nach: Tim Borowski setzte mit einer Maßflanke seinen Bremer Teamkollegen Klose in Szene, der traf mit einem Kopfball aus zehn Metern nur die Latte (10.). Für das 2:0 sorgte in der 19. Minute der dritte Bremer in der Anfangsformation, Torsten Frings. Der Mittelfeldmann, der sein 50. Länderspiel absolvierte, verwandelte einen Foulelfmeter sicher. Zuvor hatte der Luxemburger Verteidiger Tim Heinz den Münchner Bastian Schweinsteiger im Strafraum zu Fall gebracht.

Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann auf 3:0. Nach einem Pass von Klose tauchte Podolski alleine vor dem Luxemburger Torhüter Marc Oberweis auf und erzielte überlegt seinen elften Länderspieltreffer (36.). Der Keeper war fünf Minuten später auf dem Posten, als er einen sehenswerten Fernschuss von Borowski zur Ecke klären konnte (41.).

Nach dem Seitenwechsel gab Borowski einen ersten Warnschuss ab. Der Bremer zielte aus knapp 20 Metern jedoch knapp am Gehäuse der Gäste vorbei (56.). Drei Minuten später konnte Klose seinen 23. Länderspieltreffer bejubeln. Der Torschützenkönig der abgelaufenen Bundesliga-Saison schloss einen schnell ausgeführten Freistoß von Schweinsteiger zum 4:0 ab (59.).


Marcell Jansen setzt sich durch


Zwei Neuville-Tore in der Nachspielzeit

Nach einem Foul von Torhüter Oberweis an den eingewechselten Gerald Asamoah zeigte Schiedsrichter Rene Rogalla (Schweiz) erneut auf den Elfmeterpunkt. Podolski ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 5:0 (65.). In der Nachspielzeit sorgte der eingewechselte Oliver Neuville für die Schlusspunkte: Nach einem Fehler in der Luxemburger Hintermannschaft schaltete der Gladbacher am schnellsten und traf per Heber zunächst zum 6:0. Nur wenige Sekunden später war es erneut Neuville, der nach einer Vorlage von Bernd Schneider per Flachschuss erneut erfolgreich war (90.).

"Das tut natürlich gut, so den ersten kleinen Test vor der WM zu bestehen. Alle freuen sich riesig auf die WM. Das, was wir den Spielern vorgegeben haben, haben sie auch umgesetzt", sagte Bundestrainer Jürgen Klinsmann: "Wir haben den Stürmern vorher gesagt, dass sie viele Chancen bekommen würden und die Gelegenheiten nutzen sollten. Dass das geklappt hat, ist natürlich gut für ihr Selbstvertrauen."

Quelle: dfb.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
010 : 14 : 23
Tage .......... Std. ....... Min.




D e u t s c h l a n d - J a p a n


ARD, Heute 20:30 Uhr in Leverkusen


Die voraussichtliche Aufstellung:


1 Lehmann

3 Friedrich ... 17 Mertesacker ... 6 Nowotny ... 2 Jansen

8 Frings
19 Schneider ........................ 7 Schweinsteiger
18 Borowski oder 13 Ballack

11 Klose ...................... 20 Podolski




Miroslav Klose
Blitz-Abreise aus Genf!


Dramatischer Zwischenfall gestern abend bei der Nationalelf: Miroslav
Klose (27) reiste aus dem DFB-Quartier in Genf ab, flog sofort in die Pfalz zu
seiner Familie.


Welche akuten Probleme den Torjäger belasten, teilte der Torjäger nur
Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit.

Auch die Mitspieler rätselten, warum Klose sofort das Hotel verließ, landete
gegen 22 Uhr in Frankfurt und reiste in seine Heimat in die Pfalz weiter.

Klose-Berater Alex Schütt gestern abend zu BILD: „Die Gründe sind sehr
privat.“

In Kusel-Blaubach leben seine Eltern. Josef, ein ehemaliger Fußball-Profi,
Mutter Barbara, eine frühere Handballerin, und Schwester Marcena.

Auch Kloses Frau Sylwia ist im Moment in der Pfalz.

Klose hatte immer wieder betont: „Die Familie ist das Wichtigste für mich.“

Der DFB hofft, daß Miro Klose wie geplant heute Mittag in Düsseldorf
wieder zur Mannschaft stößt und am Abend gegen Japan spielt.

Hoffentlich hat der Bundesliga-Torschützenkönig (25 Treffer) den Kopf
noch frei, für Deutschland zu stürmen.


Quelle: bild.t-online.de




Gegen Japan wohl mit Michael Ballack, Huth-Einsatz fraglich
29.05.2006 18:45:00

Kapitän Michael Ballack wird der deutschen Nationalmannschaft im Länderspiel am Dienstag in Leverkusen gegen Japan (20.30 Uhr/live in der ARD) wohl doch zur Verfügung stehen. "Ich war im Training schmerzfrei. Es geht von Minute zu Minute besser. Wenn sich über Nacht nichts verschlechtert, gehe ich davon aus, dass ich gegen Japan spielen kann", sagte der 29 Jahre alte Mittelfeldstar am Montagabend nach dem Training der DFB-Auswahl im Trainingslager in Genf.


Michael Ballack im Abschlusstraining
am Montag in Genf

Ursprünglich war für den Neuzugang vom englischen Meister FC Chelsea lediglich ein Lauftraining vorgesehen, Ballack absolvierte aber die komplette Einheit mit. Ballack hatte sich am vergangenen Donnerstag im Testspiel gegen die Junioren von Servette Genf eine Kapselbandverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen und deshalb in Freiburg gegen Luxemburg (7:0) am Samstag passen müssen.

Fraglich ist dagegen weiter der Einsatz von Verteidiger Robert Huth. Der Abwehrspieler vom FC Chelsea zog sich gegen Luxemburg ebenfalls eine Knöchelverletzung zu. Huth konnte anders als Ballack im Stadion von Servette Genf nicht am Abschlusstraining teilnehmen.


Bundestrainer Jürgen Klinsmann
am Montag beim Training in Genf

Dagegen hat Angreifer Oliver Neuville die Folgen einer Oberschenkelprellung auskuriert. Verteidiger Philipp Lahm fällt nach seiner Operation am Ellbogen weiter aus. Dem Münchner wird aber in diesen Tagen der Gips entfernt, sodass er mit einer extra angefertigten Spezial-Schiene am Freitag in Mönchengladbach gegen Kolumbien schon wieder dabei sein könnte.

Gegen Japan hat indes der 32 Jahre alte Jens Nowotny nach knapp zweijähriger Pause laut Klinsmann "gute Möglichkeiten" auf sein Comeback in der Nationalelf. Der 45-malige Nationalspieler hatte zuletzt am 23. Juni 2004 beim EM-Vorrundenaus gegen Tschechien (1:2) das DFB-Trikot getragen.


Kader der Nationalmannschaft für die WM 2006 in Deutschland >>> hier


Quelle: dfb.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
009 : 09 : 36
Tage .......... Std. ...... Min.




D e u t s c h l a n d - J a p a n


2 : 2

---------------------------------
0:1 Takahara 57.
0:2 Takahara 65.
1:2 Klose 76.
2:2 Schweinsteiger 80.




DFB-Team spielt 2:2 gegen WM-Teilnehmer Japan
30.05.2006 22:23:00

Die deutsche Nationalmannschaft hat im vorletzten Test vor dem WM-Eröffnungsspiel (9. Juni gegen Costa Rica) in Leverkusen gegen Japan ein 2:2 (0:0) erreicht. In der mit 22.500 Besuchern ausverkauften BayArena hatte Naohiro Takahara unter den Augen von DFB-Ehrenpräsident Dr. h.c. Egidius Braun die Asiaten in der 57. und 65. Minute zunächst 2:0 in Führung gebracht. Miroslav Klose (76.) und Bastian Schweinsteiger (80.) gelang aber innerhalb von vier Minuten doch noch der Ausgleich zum 2:2-Endstand.

In der Anfangsphase fand die deutsche Mannschaft gegen den WM-Teilnehmer aus Asien zunächst nicht ins Spiel. Die laufstarken, schnell aufspielenden Japaner brachten die Elf von Bundestrainer Jürgen Klinsmann immer wieder in Verlegenheit. In der 13. Minute rettete Torwart Jens Lehmann vor dem einschussbereiten Hidetoshi Nakata aus kurzer Distanz glänzend. Vier Minuten später war der Schlussmann von Arsenal London auch gegen Atsushi Yanagisawa zur Stelle.

Die im Vergleich zum 7:0-Sieg gegen Luxemburg auf zwei Positionen veränderte Anfangsformation wirkte wenig eingespielt. Für Arne Friedrich kehrte der von einer Knöchelverletzung genesene Kapitän Michael Ballack in die erste Elf zurück. Für den angeschlagenen Robert Huth rückte Per Mertesacker neben Christoph Metzelder in die Innenverteidigung. Auf den Außen spielten Bernd Schneider und Marcell Jansen. Es war die 22. Abwehrformation im 26. Spiel unter Klinsmann.

Ballack rückte bei seinem Comeback häufig auf die rechte Mittelfeldseite, weil zentral Tim Borowski und Torsten Frings agierten. Die von Klinsmann geforderten Steilpässe fanden zunächst viel zu selten den Weg in die Spitze zu Lukas Podolski und Miroslav Klose, der nach einem privaten Abstecher zu seiner Familie nach Blaubach erst wenige Stunden vor dem Spiel zur Mannschaft zurückgekehrt war.

Zwar kam die deutsche Elf nach etwa 20 Minuten etwas besser ins Spiel, große Chancen blieben aber aus. Sehenswert war lediglich ein Konter in der 21. Minute über Podolski, Schneider und Ballack, dessen Schuss in letzter Sekunde von Yuyi Nakazawa abgeblockt wurde. Drei Minuten später schoss Klose aus 18 Metern über das Tor. In der 42. Minute blockte Miyamoto zudem noch einen Schneider-Schuss, in der Nachspielzeit scheiterte Podolski aus spitzem Winkel an Torwart Yoshikatsu Kawaguchi.

Odonkor zwölfter Neuling in der Klinsmann-Ära

Auch nach dem Wechsel schaffte es die DFB-Auswahl zunächst nicht, Druck aufzubauen. Im Gegenteil: Erneut waren es die Japaner, die die besseren Chancen hatten. In der 53. Minute konnte Marcell Jansen gerade noch gegen Yanagisawa retten. Vier Minuten später fiel dann jedoch das 0:1. Nach Pass von Yanagisawa lief Bundesliga-Profi Naohiro Takahara alleine auf Lehmann zu und ließ dem deutschen Keeper mit einem Schuss aus etwa 14 Metern Entfernung keine Abwehrchance. Nur zwei Minuten zuvor hatte Jürgen Klinsmann den Leverkusener Jens Nowotny in die Viererabwehrkette eingewechselt. Der 32-Jährige feierte nach knapp zweijähriger Pause sein Comeback im Nationalteam.

Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab in der 62. Minute David Odonkor, der für Tim Borowski in die Begegnung kam. Der junge Dortmunder ist insgesamt der zwölfte Neuling in der Ära von Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Nur drei Minuten später (65.) war es aber erneut Takahara, der die Japaner mit seinem zweiten Treffer noch deutlicher nach vorne brachte.

Die deutsche Mannschaft gab sich aber auch nach dem 0:2 noch nicht auf und kam durch Miroslav Klose in der 76. Minute nach Vorarbeit von Bastian Schweinsteiger auf 1:2 heran. Nachdem er den Treffer von Klose vorbereitet hatte, gelang Schweinsteiger selbst der Ausgleich. Der Mittelfeldspieler von Rekordmeister Bayern München köpfte in der 80. Minute eine Freistoß-Flanke von Bernd Schneider ein. In der Schlussphase rettete Lehmann mit zwei glänzenden Paraden das Unentschieden.

Quelle: dfb.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
007 : 04 : 25
Tage .......... Std. ...... Min.





DEUTSCHLAND - KOLUMBIEN


ZDF, Heute 19:00 Uhr in Mönchengladbach


Die voraussichtliche Aufstellung:


1 Lehmann

3 Friedrich ... 17 Mertesacker ... 21 Metzelder ... 16 Lahm

8 Frings
19 Schneider ........................ 7 Schweinsteiger
13 Ballack

11 Klose ...................... 20 Podolski





Lahm hofft heute gegen Kolumbien auf Comeback
02.06.2006 08:46:00

Die Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestreitet heute das letzte Vorbereitungs-Länderspiel im Hinblick auf die Weltmeisterschaft (9. Juni bis 9. Juli) in Deutschland. Gegner im ausverkauften Mönchengladbacher Borussia-Park ist Kolumbien. Anstoß der Partie ist um 19 Uhr, das ZDF überträgt live.

Für den Test gegen die Kolumbianer rechnet Bundestrainer Jürgen Klinsmann fest damit, dass Philipp Lahm knapp zweieinhalb Wochen nach seiner Ellenbogen-Operation in den Kader zurückkehren wird: "Philipp ist in unseren Planungen dabei."

Offen ist noch, ob der linke Außenverteidiger von Rekordmeister Bayern München, der am 16. Mai im Freundschaftsspiel gegen den brandenburgischen Verbandsligisten FSV Luckenwalde (7:0) einen Teilabriss der Sehne sowie einen Teilabriss des Bandes im linken Ellenbogen erlitt, von Beginn an auflaufen wird oder der Mönchengladbacher Lokalmatador Marcell Jansen. Lahm war am Mittwoch war erst am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

"Wir sind froh, dass sein Genesungsprozess so gut verlaufen ist. Wir planen mit seinem Einsatz, ob von Beginn, steht aber noch nicht fest", sagte Assistenztrainer Joachim Löw. Lahm selbst sprühte vor Selbstvertrauen: "Ich fühle mich topfit. Ich muss natürlich noch den Kopf frei bekommen, deshalb ist es für mich wichtig, dass ich gegen Kolumbien wieder spiele."

Referee Hauge hat das letzte Wort

"Wir hoffen, dass Philipp zum Zug kommen kann. Ob er voll dabei ist, müssen wir noch sehen", sagte Klinsmann. Entscheidend ist auch das Urteil von Schiedsrichter Terje Hauge. Der Norweger muss entscheiden, ob Lahm mit seiner Manschette spielen darf oder ein Verletzungsrisiko für Gegenspieler darstellt.

"Die Schiene ist gut abgepolstert, sie dürfte kein Problem für die Gegenspieler sein", meinte Lahm: "Und für den Fall, dass der Schiedsrichter das anders sieht, ist alles vorbereitet. Dann werde ich mit einem Spezialtape trotzdem spielen."

Keine erneute Zwangspause droht Christoph Metzelder vom Bundesligisten Borussia Dortmund trotz seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Länderspiel gegen Japan (2:2) am Dienstag.

"Ich haben einen Schlag genau auf die Wade bekommen, in der vorher der Muskel gerissen war. Der Wechsel war eine reine Vorsichtsmaßnahme", berichtete der Innenverteidiger, der das Feld in der 55. Minute verlassen hatte. Für ihn rückte der Leverkusener Jens Nowotny in die Abwehrformation.

Positive Bilanz

In der Länderspielgeschichte standen sich beide Mannschaften erst dreimal gegenüber, die deutsche Mannschaft verbuchte dabei einen Sieg und zwei Unentschieden. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams am 9. Februar 1999 in Miami (USA) endete mit einem 3:3-Unentschieden.


Kader der Nationalmannschaft für die WM 2006 in Deutschland >>> hier


Quelle: dfb.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
006 : 19 : 57
Tage .......... Std. ...... Min.





DEUTSCHLAND - KOLUMBIEN


3 : 0


1:0 Michael Ballack 21.
2:0 Bastian Schweinsteiger 38.
---------------------------------
3:0 Tim Borowski 69.





Nationalmannschaft gewinnt letzten WM-Test gegen Kolumbien 3:0
02.06.2006 20:56:00

Eine Woche vor dem Eröffnungsspiel gegen Costa Rica ist der deutschen Nationalmannschaft die Generalprobe für die Weltmeisterschaft im eigenen Land gelungen. In Mönchengladbach setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann 3:0 (2:0) gegen Kolumbien durch und tankte noch einmal Selbstvertrauen für den WM-Auftakt am kommenden Freitag (18 Uhr/live bei Premiere und im ZDF).


Bastian Schweinsteiger im Zweikampf

Rund zweieinhalb Wochen nach seiner Ellenbogen-Operation kehrte Philipp Lahm mit einer Spezialmanschette auf seine angestammte Position auf der linken Seite der Vierer-Abwehrkette zurück und ersetzte Marcell Jansen, der bei den Länderspielen gegen Luxemburg und Japan zum Einsatz gekommen war. Auf der rechten Seite bot Klinsmann den Berliner Arne Friedrich auf, in der Innenverteidigung begannen erneut Per Mertesacker und Christoph Metzelder. Bernd Schneider rückte im Vergleich zum Japan-Spiel aus der Verteidigung wieder ins rechte Mittelfeld vor.

Vor 45.000 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park begann die DFB-Auswahl gegen die Kolumbianer schwungvoll und hatte bereits nach zwei Spielminuten die erste aussichtsreiche Gelegenheit. Bastian Schweinsteiger setzte nach schöner Ballstaffette einen Flachschuss aus spitzem Winkel knapp an der langen Ecke vorbei. Auch in der Folge suchte der Profi vom Deutschen Meister Bayern München immer wieder den Abschluss, zielte jedoch zweimal am Tor vorbei (9./12.).

Schweinsteiger glänzt als Vorlagengeber und Torschütze

Mitte der ersten Hälfte war der spielfreudige Schweinsteiger erneut zur Stelle. Mit einem Freistoß aus halblinker Position bediente der 21-Jährige Kapitän Michael Ballack, der in seinem 65. Länderspiel mit einem platzierten Kopfball zum 1:0 traf (20.). Für den künftigen Profi des englischen Meisters FC Chelsea war es bereits der 31. Treffer im Trikot der DFB-Auswahl.

Nach der Führung setzte der dreimalige Weltmeister nach und kam zu weiteren Gelegenheiten. Erst zielte Bernd Schneider in der 22. Minute am Tor vorbei, dann scheiterte der Leverkusener mit einem Volleyschuss aus knapp 20 Metern am kolumbianischen Schlussmann Oscar Cordoba (29.). Eine weitere Standardsituation brachte in der 37. Minute aber doch die 2:0-Pausenführung. Schweinsteiger legte sich den Ball in einer Torentfernung von gut 25 Metern zurecht und verwandelte direkt. In der Schlussphase des ersten Durchgangs ergaben sich für den WM-Gastgeber weitere gute Chancen, doch die beiden Stürmer Miroslav Klose (42.) und Lukas Podolski verfehlten jeweils das Tor der Südamerikaner.

Zur zweiten Hälfte nahm Klinsmann keine Wechsel vor und vertraute seiner Anfangsformation, die weiter zielstrebig nach vorn spielte und in der Defensive sicher stand. In der 51. Minute schoss Philipp Lahm (51.) über das Tor, kurz darauf wurde Ballack (55.) dicht vor dem Tor gerade noch abgeblockt. 120 Sekunden später ging ein Fernschuss von Podolski (57.) über das Gehäuse.

Borowski sorgt für den Endstand

In der letzten halben Stunde wurde auf Seiten der DFB-Auswahl intensiv durchgewechselt. Die beiden Lokalmatadore Oliver Neuville und Marcell Jansen kamen ebenso ins Spiel wie Sebastian Kehl, Gerald Asamoah und Tim Borowski, dem acht Minuten nach seiner Einwechslung das 3:0 gelang. Nach einem Zuspiel von Metzelder traf der Bremer mit einem satten Flachschuss von der Strafraumgrenze unhaltbar ins lange Eck (69.). Fünf Minuten später prüfte Jansen (74.) den kolumbianischen Keeper Cordoba.

Auch in der Schlussviertelstunde hatte die deutsche Mannschaft den Gegner jederzeit im Griff, der in der gesamten Spielzeit durch Elkin Soto (61.) und Hugo Rodallega (71.) überhaupt nur zu zwei Gelegenheiten kam.

Die deutsche Mannschaft bedankte sich nach dem Spiel herzlich bei ihren Fans und brachte ihrem Optimismus auch durch ein Plakat zum Ausdruck. Die Aufschrift erinnerte an das Endspieldatum:

"Gemeinsam mit euch - ein Traum: 9. Juli 2006".


Quelle: dfb.de
STS-Chris
WM 2006: Countdown
002 : 00 : 58
Tage .......... Std. ...... Min.



Bald ist es so weit!
06. Juni 2006
von FIFAworldcup.com

Nur wenige Begegnungen bleiben so sehr im Gedächtnis haften wie die
Eröffnungsspiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaften™. Nach vier Jahren
Abstinenz können sich die Freunde des internationalen Fussballs endlich
wieder darauf freuen, dass die Besten der Welt um den begehrtesten Pokal
auf dem blauen Planeten kämpfen. Schon dieser Freude wegen allein lohnt es
sich, die Eröffnungsspiele zu verfolgen.




Im Laufe der Geschichte konnten die Zuschauer schon alle möglichen Arten
von Begegnungen sehen - von der ungewöhnlichen Verlängerung zwischen der
Schweiz und Deutschland 1938 bis hin zu den bösen Überraschungen, die
Kamerun und Senegal den damaligen Titelverteidigern Argentinien und
Frankreich 1990 und 2002 bereiteten.

Wer erinnert sich in diesem Zusammenhang nicht an den artistischen Salto
von Francois Omam-Biyik aus der Mannschaft der Unzähmbaren Löwen? Oder
an die begeisterten Zuschauer im Azteken-Stadion von Mexiko-City, die vor
dem Eröffnungsspiel des FIFA-Weltpokals™ Mexiko 1986 aus vollen Kehlen die
mexikanische Nationalhymne sangen, nachdem die Tontechnik im Stadion
ausgefallen war? Immer wieder bekommen wir förmlich eine Gänsehaut, wenn
wir an jene Szenen zurückdenken, die wir damals an den Bildschirmen
miterleben konnten.

Nachdem 36 Jahre lang jeweils der Titelverteidiger im Eröffnungsspiel stand,
bestreitet 2006 in Deutschland erstmals wieder die Mannschaft des
Gastgeberlandes das Eröffnungsspiel. Die DFB-Auswahl wird natürlich alles
daran setzen, um vor heimischem Publikum eine würdige Auftaktpartie zu
bieten und den ersten Sieg des Turniers zu landen. Auf der anderen Seite wird
Costa Rica versuchen, dem Beispiel der afrikanischen WM-Teilnaher aus
vergangenen Jahren zu folgen und einen Überraschungssieg zu erringen. Es
wäre der erste überhaupt gegen ein gastgebendes Team bei der Eröffnung
einer WM-Endrunde.

Alles und alle sind also bereit. Nur noch wenige Tage trennen uns vom 9. Juni
2006, jenem Tag, an dem die vier Jahre Wartezeit zwischen den
WM-Turnieren der Vergangenheit angehört und den die Fans in aller Welt so
sehr herbeigesehnt haben. Dann beginnt ein Monat des Genießens, der
Emotionen und des Feierns. Wann und wie oft finden sich schon so viele
Menschen zusammen, um bei einem einzigen Großereignis wie der FIFA WM™
dabei zu sein? Ein neues Kapitel Fussballgeschichte wird geschrieben. Und
nach dem großen Finale in Berlin wird auch dieses WM-Turnier unvergessen
bleiben. Eines steht jetzt schon fest: diesen außergewöhnlichen Moment will
sich niemand entgehen lassen.


Quelle: fifaworldcup.com
STS-Chris
WM 2006: Countdown
001 : 04 : 31
Tage .......... Std. ...... Min.







GRUPPE A - 1. SPIELTAG



DEUTSCHLAND - COSTA RICA


ZDF, Morgen 18:00 Uhr in München



Die voraussichtliche Aufstellung:


1 Lehmann

3 Friedrich ... 17 Mertesacker ... 21 Metzelder ... 16 Lahm

8 Frings
19 Schneider ........................ 7 Schweinsteiger
18 Borowski

11 Klose ...................... 20 Podolski





Borowski schlüpft in Ballack-Rolle
08. Juni 2006
von AFP/SID


Der Schock sitzt tief. Michael Ballack wird der deutschen Nationalmannschaft im WM-Eröffnungsspiel gegen Costa Rica am Freitag (18 Uhr) nicht zur Verfügung stehen. Aller Voraussicht nach bekommt der Bremer Tim Borowski die Chance, sich zu beweisen. Borowski soll die Ballack-Rolle übernehmen und die Fäden im Mittelfeld der DFB-Elf ziehen.

Klinsmann wollte am Donnerstag vor dem Abflug der deutschen Nationalmannschaft wie immer keine Hinweise auf die Aufstellung geben. Es deutet sich aber an, dass abgesehen von Ballack in der Münchner WM-Arena die gleiche Elf auflaufen wird, die schon bei der Generalprobe in Gladbach gegen Kolumbien (3:0) begonnen hat.

Gute Chancen für Friedrich

Vor Torwart Jens Lehmann würden demnach Arne Friedrich, Christoph Metzelder, Per Mertesacker und Philipp Lahm die Viererabwehrkette bilden. Im Mittelfeld sind neben Ballack-Ersatz Borowski Bernd Schneider, Torsten Frings und Bastian Schweinsteiger erste Wahl. Den Angriff bilden Miroslav Klose und Lukas Podolski.



Wanchope "zu hundert Prozent fit"
07. Juni 2006
von AFP/SID


Der deutsche WM-Auftaktgegner Costa Rica kann am Freitag beim Eröffnungsspiel gegen den Gastgeber (18.00 Uhr) wohl auf Stürmer Paulo Wanchope zurückgreifen.

"Ich bin zu hundert Prozent fit", sagte der Angreifer, der in der Vergangenheit mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, kurz vor der Abfahrt der Ticos vom Mannheimer Bahnhof in Richtung München. Wanchope hatte zuvor das Training der Costaricaner im WM-Quartier in Walldorf ohne Probleme absolviert.

Der bei Manchester City unter Vertrag stehende Wanchope gibt sich vor dem Spiel gegen die deutsche Auswahl kämpferisch und sieht sein Team keinesfalls chancenlos. "Ich sehe keinen Grund, wieso wir nicht gewinnen sollten. Wir werden versuchen, guten und attraktiven Fußball zu spielen. Vom Gegner unabhängig müssen wir einfach rausgehen und gewinnen", so der 67-malige Nationalspieler selbstbewusst.

Quelle: fifaworldcup.com






POLEN - ECUADOR


ZDF, Morgen 21:00 Uhr in Gelsenkirchen




Polen will auf Erfolgsspur zurückfinden
07. Juni 2006
von FIFAworldcup.com


Mit dem Spiel gegen Ecuador beginnt für die polnische Nationalmannschaft am Freitag (21 Uhr) in Gelsenkirchen das Abenteuer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™. An die letzte WM-Endrunde im Nachbarland haben die Polen gute Erinnerungen, denn 1974 erreichte man das Halbfinale, in dem man dem Gastgeber in der denkwürdigen “Wasserschlacht von Frankfurt“ nur knapp unterlag. Durch einen Sieg gegen Brasilien sicherte sich die Mannschaft um den überragenden Grzegorz Lato letztendlich den dritten Rang.

32 Jahre später will die polnische Nationalelf an die Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen. Um so wichtiger ist da ein gelungener Auftakt, will man sich in der Gruppe A Hoffnungen auf das Erreichen des Achtelfinales machen. Und pünktlich zum Spiel gegen Ecuador scheint die Elf von Trainer Pawel Janas wieder in Form zu kommen. Nach einigen enttäuschenden Ergebnissen in der Vorbereitung und Kritik aus der Heimat gab es im Härtetest gegen WM-Mitstreiter Kroatien einen 1:0-Erfolg, Torschütze war der Dortmunder Stürmer Ebi Smolarek.

Drei Tage später schossen sich die Polen im abschließenden Test mit einem 12:0-Kantersieg gegen eine regionale Amateur-Auswahl in Barsinghausen endgültig den Frust von der Seele. Smolarek war in dieser Partie erneut auffälligster Akteur und gleich vier Mal erfolgreich, sein Sturmpartner Maciej Zurawski von Celtic Glasgow steuerte zwei Treffer bei.

Um seine Offensive muss sich Janas vor dem WM-Auftakt somit keine Sorgen machen. Anders sieht es dagegen in der Defensive und im Tor aus. Die beiden Torhüter Artur Boruc und Tomasz Kuszczak leisteten sich im direkten Duell um den Stammplatz zwischen den Pfosten einige Schnitzer. Dennoch sprach der Trainer Boruc das Vertrauen aus und erklärte ihn für das Turnier in Deutschland zur Nummer 1.

Alle Mann an Bord

Personell kann Janas aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Mittelfeldspieler Miroslaw Szymkowiak steht noch ein kleines Fragezeichen, dafür sind Abwehrspieler Jacek Bak (Allergieprobleme) und Flügelflitzer Jacek Krzynowek (Knöchelverletzung) wieder völlig fit. Dementsprechend groß ist der Optimismus im polnischen Lager.

"Jetzt sind wir genau da, wo wir vor dem WM-Start sein müssen", betonte Smolarek nach der gelungenen Generalprobe gegen Kroatien. Auch die Miene von Janas hellte im Gegensatz zur 1:2-Niederlage gegen Kolumbien wenige Tage zuvor merklich auf. Der Trainer meinte: “Das Gefühl nach diesem Sieg ist ein ganz anderes als nach dem Kolumbien-Spiel. Alles lief schon sehr viel besser, wenn auch noch nicht ganz so, wie ich es mir für die WM-Spiele vorstelle.“

In den letzten Tagen wurde daher noch am Feinschliff gearbeitet. ”Wir werden uns noch in allen Mannschaftsteilen verbessern”, kündigte Janas bereits an. Nach harten Trainingseinheiten stand in den Tagen vor dem Duell mit Ecuador Regeneration auf dem Programm. "Im Moment fehlt noch etwas die Frische, aber entscheidend ist, dass wir nächsten Freitag topfit sind", so Krzynowek, der wie Smolarek sein Geld in der Bundesliga verdient und somit bei der FIFA WM 2006™ eine Art "Heimspiel" hat.

Apropos Heimspiel: Aufgrund der geographischen Nähe zu Deutschland kann die polnische Nationalmannschaft zudem auf eine massive Fanunterstützung bauen. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken peilen Smolarek und Co. das Erreichen der nächsten Runde an. Mit einem Sieg in Gelsenkirchen gegen Ecuador würde das Team in dieser Hinsicht einen großen Schritt machen. Ein gutes Omen ist dabei ein Blick in die Geschichtsbücher, denn 1974 startete die polnische Nationelf mit einem Erfolg über einen südamerikanischen Gegner in das Turnier – damals bezwang man Argentinien mit 3:2.

Quelle: fifaworldcup.com



Tabelle der Gruppe A vor dem 1. Spieltag:

Platz .. Team ................. Sp ... Tore ... Diff ... Pkt.

1 ....... Deutschland ........ 0 ..... 0:0 ..... 0 ...... 0
2 ....... Costa Rica .......... 0 ..... 0:0 ..... 0 ...... 0
-----------------------------------------------------------
3 ....... Polen ................. 0 ..... 0:0 ..... 0 ...... 0
4 ....... Ecuador ............. 0 ..... 0:0 ..... 0 ...... 0
Lioness
...Morgen geht´s also looooos! smile.gif

München ist bereits seit ca. einer Woche spürbar voll geworden, und so viele große Reisegruppen aus aller Herren Länder sieht man selbst hier nicht alle Tage. Ausserdem hat sich die Stadt, wie ich finde, wirklich nett herausgeputzt, und vor allem im Nahverkehrsnetz ist viel getan worden - eine abolut positive Auswirkung der WM!

Wenn das Wetter morgen so schön bleibt, dann werden mein Freund und ich uns das Eröffnungsspiel wohl auf der Großbildleinwand (samt Party drumherum wink.gif ) im Olympiapark geben! biggrin.gif
STS-Chris
ZITAT(Lioness @ Jun 8 2006, 02:39 PM) [snapback]408192[/snapback]

Wenn das Wetter morgen so schön bleibt, dann werden mein Freund und ich uns das Eröffnungsspiel wohl auf der Großbildleinwand (samt Party drumherum wink.gif ) im Olympiapark geben! biggrin.gif


Na dann wünsch ich euch jetzt schon mal viel Spaß dabei. smile.gif
Und natürlich einen Sieg für unsere Jungs. clap.gif
Albi
Olympiapark? ohmy.gif Dann sollte ich rechtzeitig Fenster zu- und laute Musik anmachen, um vom Fußball verschont zu bleiben. Und ich hatte gehofft, jetzt, wo das Stadion draußen ist, ist endlich Ruhe.
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